Hamburg: Polizei fahndet nach mutmaßlich linkem „Kopftreter“ – „Merkel muss weg“-Teilnehmer bewusstlos getreten und schwer verletzt

Von 22. März 2018 Aktualisiert: 22. März 2018 20:12
Der Staatsschutz ermittelt im Fall einer gefährlichen Körperverletzung gegenüber einem Teilnehmer der Hamburger Montags-Demo. Zwei Männer mit "deutschem Erscheinungsbild" hatten den 37-Jährigen auf offener Straße überfallen. Passanten versuchten noch schützend einzugreifen - zu spät. Unterdessen wurden die Aktionen der Antifa von ranghohen Hamburger Politikerinnen bejubelt, ein Handeln gegen die Demo-Teilnehmer befürwortet.

Montagabend, 19. März, 20 Uhr, Hamburg-Neustadt: Zwei bislang unbekannte Männer griffen „im Rahmen des Demonstrationsgeschehens in der Innenstadt“ einen 37-jährigen Teilnehmer der Versammlung „Merkel muss weg“ an.

Dieser ging nach Abschluss der Versammlung in den angrenzenden U-Bahnhof Stephansplatz, lief über den Bahnsteig zum Ausgang Staatsoper/Gorch-Fock-Wall hinüber und verließ dort den U-Bahnhof wieder.

Zeugenberichten zur Folge seien zwei Personen ebenfalls vom Bahnsteig kommend den Treppenaufgang hinaufgegangen. Diese sollen sich nach kurzem Zunicken ihre Kapuzen ins Gesicht gezogen haben, seien dann dem Geschädigten hinterhergelaufen, um ihn sodann mit Faustschlägen anzugreifen.“

(Polizeibericht)

Bewusstlos getreten und weitergemacht

Der von der Attacke der Schläger überraschte 37-Jährige habe eine „abduckende Schutzhaltung eingenommen“, so die Polizei. Daraufhin schlugen die Täter mehrfach auf den Hinterkopf des Überfallenen, bis dieser in die Knie ging.

Als Passanten versuchten, die Angreifer von ihrem Opfer zu trennen, wurden sie von den Schlägern bedroht.

Währenddessen habe einer der Täter dem Geschädigten ins Gesicht getreten, sodass dieser nach hinten fiel und bewusstlos liegen blieb.“

(Evi Theodoridou, Polizeisprecherin)

Bevor die Angreifer flüchteten, musste der Bewusstlose einen weiteren Tritt einstecken. Einer der Männer flüchtete in Richtung Jungfernstieg, der andere in Richtung Gorch-Fock-Wall.

Das Opfer trug eine schwere Kopfverletzung davon und musste stationär ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Der Staatsschutz ermittelt.

Die Polizei Hamburg bittet um Hinweise zu den Tätern und zu im Zusammenhang mit der Tat stehende verdächtige Beobachtungen unter Telefon 040 / 4286 – 56789.

Täterbeschreibung:

Täter 1: (bedrohte Passanten)

Alter: 25 – 28 Jahre

Statur: 1,80 Meter

Aussehen: deutsches Erscheinungsbild, dunkle, kurze Haare (Gel-Frisur), dunkler Drei-Tage-Bart (evtl. etwas länger)

Bekleidung: dunkle, gesteppte Kapuzenjacke

Besonderheit: akzentfrei deutschsprachig

Täter 2: (Kopftreter)

Alter: 20 – 30 Jahre

Statur: 2,00 Meter

Aussehen: deutsches Erscheinungsbild, blonde Haare

Bekleidung: dunkle Jacke, weiße Sneaker

Verharmloste und bejubelte linke Gewalt

Wie die EPOCH TIMES berichtete, kam es bei der siebenten „Merkel muss weg“-Demonstration zu mehreren Platzverweisen durch die Polizei. Gegendemonstranten blockierten den Straßenverkehr und zündeten Bengalisches Feuer an. Die Polizei konnte nur noch mit hartem Einsatz die rund 200 Demo-Teilnehmer vor den aggressiven Linksextremisten schützen.

Ausschreitungen bei „Merkel muss weg“-Demo in Hamburg – „Kopftreter“ verletzten Teilnehmer schwer

Die Gegendemonstration – „Aufstehen gegen Nazis und Rassisten“ – startete, mit rund 400 Protestteilnehmern bereits 90 Minuten vor der Anti-Merkel-Versammlung und zog durch die Innenstadt von Hamburg. Dem Aufzug der linken Gegendemonstranten schlossen sich auch etwa 80 pro-kurdische Aktivisten von einer illegalen Versammlung an.

„Journalistenwatch“ kritisierte in diesem Zusammenhang die verharmlosende Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen NDR, der lediglich „zahlreiche linksgerichtete Demonstranten“ beschrieb, die gegen die Kundgebung demonstriert hätten. Dabei habe die Polizei bei einem „Gerangel“ zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten Pfefferspray einsetzen müssen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden.

Dafür bekamen die Extremisten dann auch noch politische Unterstützung, auch vom NDR transportiert, wie durch Hamburgs Wissenschafts-Senatorin und zweiter Bürgermeisterin Katharina Fegebank von den Grünen, die die Demo-Teilnehmer als Rechtsradikale, stramm Rechte und echte Nazis bezeichnete.

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Applaudiert wurde den Extremisten der Antifa auch von Christiane Schneider, heute Linken-Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft, früher Bundestagskandidatin für den Bund Westdeutscher Kommunisten (BWK) und langjährige Hamburger Landessprecherin der SED-Nachfolgepartei PDS Hamburg.

Erst war es nur eine kleine Gruppe von Gleichgesinnten um Uta Ogilvie – Initiatorin der ersten Anti-Merkel-Demo. Doch dann wurden es schnell mehr Menschen, die sich gegen die Regierung von Kanzlerin Angela Merkel aussprachen.

Mit Matthias Matussek, der sich als Journalist, Buchautor, Christ und Katholik vorstellte, hatte die Anti-Merkel-Demo einen prominenten Redner. Matussek schwor schon zu Beginn seiner Rede, dass er mit der „NPD oder anderen finsteren Gestalten“ nicht den geringsten Kontakt habe“.

Der ehemalige „Welt“-Kolumnist sagte jedoch: „Kanzlerin Merkel hat durchregiert wie eine Staatsratsvorsitzende durch Abnicken der Blockparteien, denn eine Opposition gab es ja nicht im Parlament.“ Und über die linken Gewalttäter sagte Matussek, dass diese zu Prügel-Persern für Frau Merkel geworden seien. Doch Merkel habe sich immer noch nicht von diesem Mob distanziert

https://www.youtube.com/watch?v=rRDwnTjkVms

Siehe auch:

Ehemaliger „Welt“-Kolumnist auf Anti-Merkel-Demo: Presseleute sind ein „kümmerlicher Haufen angepasster Kugelschreiberträger“

Antifa jubelt: „Merkel-muss-weg“-Demo-Initiatorin Uta Ogilvie gibt auf – „Das sind Faschisten, keine Anti-Faschisten“