Indymedia: Linksextremisten rufen zu Plünderungen und Durchbrechen von Ausgangssperren auf

Von 19. März 2020 Aktualisiert: 19. März 2020 10:44
In einem Text, der am Montag auf der linksextremistischen Seite „Indymedia“ veröffentlicht wurde, fordern Unbekannte dazu auf, Ausgangssperren zu missachten oder diese für Plünderungen zu nutzen. So wolle man dem „Versuch, uns zu vereinzeln“, entgegenwirken.

Auf der Seite der vereinsrechtlich verbotenen Plattform „linksunten.indymedia“ ist am frühen Montagmorgen (16.3.) ein Text eingestellt worden, in dem autonome Linksextremisten anonym dazu auffordern, Ausgangssperren infolge des Coronavirus durch Plünderungen und Gesetzesverstöße zu unterlaufen.

Unter dem Titel „Covid 19 und Militanz“ richtet sich eine Gruppe mit dem Namen „Revolutionäre Antikörper“ an „alle militanten Zusammenhänge, Aktivist*innen und Menschen mit Herz“. Diese mögen sich „ihre Handlungsfähigkeit erhalten“, sich auf Ausgangssperren einstellen und diese unterlaufen.

„Starke Interventionen“ und Plünderungen erwünscht

Infolge der Corona-Krise, so heißt es in dem Text, würden „Menschen in existenzielle Nöte kommen“, vor allem Arme würden „mit dem Rücken zur Wand stehen“. Deshalb solle man „starke Interventionen zugunsten der Armen und prekär Lebenden“ überlegen, zumal die Polizei und eventuell sogar die Armee versuchen würden, die Ausgangssperre durchzusetzen.

In einer Situation, in der das Gesundheitssystem kollabieren werde, würde dieses armen Menschen nicht oder nur bedingt zur Verfügung stehen, heißt es weiter in dem Pamphlet. Der Aufruf zur Selbstisolierung sei ein Versuch, die Menschen voneinander zu trennen und zu vereinzeln – „von Nachbarn, von verzweifelten, einsamen Menschen, von illegalen Flüchtlingen, von Menschen, die von null auf hundert ohne Job, ohne Geld da stehen“.

Als Gegenmaßnahme schlägt man ein mehrseitiges Konzept, das einerseits einen Outreach zu bürgerlichen Kräften und „Menschen, mit denen Ihr in der Regel eher nicht redet“ vorsieht, andererseits aber auch „Aufstände“ und „Plünderungen“.

Umverteilen, Sabotieren, Indymedia nutzen

„Verteilt Essen um, wenn es knapp wird“, heißt es in einem Gedankenstrom von Aufforderungen. Weiter schreiben die anonymen Urheber: „Verlasst die linke Blase. Wer nicht organisiert ist, versuche sich zu organisieren als Revolutionär, anarchistisch und feministische Kleingruppe oder als Bande oder als großer Zusammenhang. Geht sprayen. Sabotiert, wo es weh tut.“

Zugleich solle man „Indymedia“ nutzen, „im öffentlichen Raum Demonstrationsverbote umgehen“, den Anonymisierungsdienst Tor verwenden und Nachrichten aus anderen Ländern übersetzen. Das Handy solle man zu Hause lassen – und mit jenen diskutieren, die „den Ausnahmezustand nicht wahrhaben wollen, die sich darin glauben mit Hamsterkäufen einrichten zu können“.

Diese lägen aber falsch, denn „es geht nicht um ein körperliches Überleben – denn nichts anderes sind die Hamsterkäufe.“ Es gehe vielmehr „um ein soziales Überleben“. Dieser Wille sei „schon alleine im Widerspruch zu den [sic!] herrschenden Interesse“. Deshalb sei man aufgefordert, „die eigene Ohnmacht und die der anderen“ und die „Entsolidarisierung“ praktisch zu durchbrechen, notfalls auch unter Missachtung der Ausgangssperren.

Dazu gehöre auch, „Orte der Diskussion“ zu schaffen, „obwohl das die Gefahr der Infizierung bedeutet“.

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