Löwen, Tiger, Jaguar und Bär: Raubtiere aus Eifel-Zoo „in ihrem Gehege“

Aus einem Zoo in Rheinland-Pfalz sind am Freitag mehrere gefährliche Wildtiere ausgebrochen. Nun sind sie wieder in ihrem Gehege.
Epoch Times1. Juni 2018

Die Raubtiere aus dem Eifel-Zoo in Lünebach sind nach Behördenangaben „in ihrem Gehege“. Derzeit würden die Zäune geprüft, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung Bitburg am Freitag.

Aus einem Zoo in Rheinland-Pfalz sind am Freitag mehrere gefährliche Wildtiere ausgebrochen. Es handle sich um einen Bären, zwei Tiger, zwei Löwen und einen Jaguar, sagte ein Sprecher der zuständigen Kreisverwaltung in Bitburg in der Eifel der Nachrichtenagentur AFP. Der Bär wurde demnach bereits erschossen, nach den übrigen Tieren wurde mit einem Großaufgebot gesucht. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben und ausgebrochene Tiere der Polizei zu melden.

Es handelt sich um den Eifel-Zoo in Lünebach. Dieser beherbergt nach eigenen Angaben rund 60 exotische und einheimische Tierarten und insgesamt rund 400 Tiere auf 30 Hektar, darunter Sibirische Tiger und Löwen.

Der Kölner Kaufmann Hans Wallpott erwarb 1965 Teile des heutigen Zoogeländes, das früher zur Fischzucht diente. Mit den Jahren wurde der Zoo ausgebaut und erweitert. Bis heutig ist der Eifel-Zoo im Besitz der Familie Wallpott.

2016 waren zwei Löwen im Leipziger Zoo aus ihrem Gehege ausgebrochen. Zu dem Zeitpunkt war der Zoo noch geschlossen. Einer der Löwen musste erschossen werden, das andere Tier konnte in das Gehege zurückgedrängt werden. (afp)



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