Maas schließt weitere Rückholaktionen für Urlauber wegen Corona aus

Bundesaußenminister Heiko Maas schließt eine erneute Rückholaktion für gestrandete Urlauber wegen der Corona-Pandemie aus. Inzwischen hätten sich alle auf die Corona-Lage einstellen können, sagte er den Funke Medien.
Titelbild
Heiko Maas.Foto: OLIVIER HOSLET/POOL/AFP via Getty Images
Epoch Times14. Mai 2021

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) schließt eine erneute Rückholaktion für gestrandete Urlauber wegen der Corona-Pandemie aus. „Wenn sich in bestimmten Ländern die Pandemielage verschlechtern sollte, darf das heute, im Jahr 2021, anders als noch im vergangenen Jahr, niemanden mehr überraschen“, sagte Maas den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben). Jeder einzelne habe Erfahrung mit dem Coronavirus gesammelt.

„Auch die Reiseveranstalter und Fluggesellschaften hatten Gelegenheit, sich auf die Situation einzustellen“, betonte der Minister. Die Menschen könnten sich aber weiterhin im Notfall immer an die weltweit mehr als 200 deutschen Botschaften und Konsulate wenden. „Wer strandet, dem wird mit Rat und Tat geholfen, bis die Heimreise gelingt“, versicherte Maas.

Zur Urlaubssaison im Sommer sagte Maas: „Wir dürfen uns Hoffnung machen, dass sich das Leben bald wieder normalisiert, wenn die Infektionszahlen weiter sinken und die Impfkampagne Fortschritte macht.“ Die bedeute aber „nicht, dass zu Pfingsten oder in den Wochen danach alle Einschränkungen aufgehoben sein werden“. Der SPD-Politiker geht aber davon aus, dass die Deutschen im Sommer wieder in Urlaub fahren können.

Maas äußerte sich zuversichtlich, dass dies auch für Menschen ohne Impfschutz gegen das Coronavirus gelte. Dies sei „mit umfassenden Test- und Hygienekonzepten“ möglich, sagte er.

Warnungen vor einer in Geimpfte und Nicht-Geimpfte gespaltene Zwei-Klassen-Gesellschaft wies Maas zurück. „Wir sprechen nicht darüber, Sonderrechte für Geimpfte zu schaffen, sondern Einschränkungen von Grundrechten aufzuheben, wo sie nicht mehr gerechtfertigt sind“, sagte er. Er sei „überzeugt, dass wir diese vorübergehende Ungleichheit aushalten – auch weil die Menschen in der Pandemie immer wieder Solidarität bewiesen haben“. (afp)



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