Mordfall Mia aus Kandel: Abduls 100.000-Euro-Weg zum Mord – Weiter verschwiegener Prozess hinter verschlossenen Türen

Von 6. August 2018 Aktualisiert: 7. August 2018 11:48
Der Prozess um den Mord an der 15-jährigen Mia im pfälzischen Kandel wird am Montag und Mittwoch dieser Woche fortgesetzt - weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Doch für Deutschland kam Abdul D. schon vorher teuer zu stehen, noch bevor er dieses abscheuliche Verbrechen an dem Mädchen beging.

Der Prozess um den Mord an seiner 15-jährigen Ex-Freundin Mia im pfälzischen Kandel wird diese Woche an zwei Tagen mit je 15 Zeugen fortgesetzt.

In dem Verfahren gegen den mutmaßlich aus Afghanistan stammenden Angeklagten, dem zur Last gelegt wird, am Nachmittag des 27. Dezember 2017 in Kandel seine 15-jährige Ex-Freundin heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben, finden am Montag, 6 August 2018, der 4. Verhandlungstag und am Mittwoch, 8. August 2018 der 5. Verhandlungstag statt.“

(Landgericht Landau in der Pfalz)

Das Urteil wird nach derzeitigem Zeitplan für den 29. August erwartet.

Nach wie vor hüllt sich das Gericht in Schweigen. Der Prozess um den angeblich Minderjährigen (17,5 ?), der möglicherweise aus Afghanistan kam, wird weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Er stach das Mädchen am 27. Dezember 2017 vor zahlreichen Personen im örtlichen DM-Markt nieder.

100.000 Euro und ein Mord

Die Leistungsbilanz des Abdul D. in Deutschland ist nachhaltig negativ. Laut einem Bericht der „Rheinpfalz“ lebte der Vielleicht-Afghane 582 Tage als angeblich minderjähriger Flüchtlingsjunge in Deutschland, bevor er seine deutsche Ex-Freundin, die 15-jährige Mia Valentin erstach.

Ein Jahr etwa habe er unter intensiver Aufsicht in Wörth gelebt. Seine damaligen Betreuer warnten vor dem Umzug in die offenbar nur locker betreute WG von jungen Zuwanderern in Neustadt. Hier kamen die Betreuer nur nachmittags vorbei, stundenweise. Die Einhaltung der Ausgehzeiten wurde auch nur stichprobenartig kontrolliert.

Für die Betreuung des jungen Migranten musste das Land Rheinland-Pfalz insgesamt rund 100.000 Euro bezahlen. Nach Angaben des Germersheimer Landrats Fritz Brechtel (CDU) auf die Fragen der AfD-Kreistagsfraktion wurden rund 400 Euro für Krankenhilfe ausgegeben und rund 1.700 Euro für einen Sprachkurs. Die Mietkosten für die Unterbringung in Wörth betrugen 9.600 Euro und die für die WG in Neustadt 13.200 Euro. Den größten Brocken stellte aber die Betreuung dar, die mit 75.800 Euro zu Buche schlug.

Im Monatsdurchschnitt kostete der junge Afghane die deutsche Gesellschaft rund 5.300 Euro. Am Ende tötete er ein 15-jähriges Mädchen.

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