Nach Weigerung von Bertelsmann-Verlag: Sarrazins islamkritisches Buch „Feindliche Übernahme“ hat neuen Verlag gefunden

Epoch Times7. July 2018 Aktualisiert: 7. Juli 2018 20:16
"In keinem Land, in dem Muslime in der Mehrheit sind, gebe es Religionsfreiheit und eine funktionierende Demokratie", stellt Sarrazin in seinem neuen Buch fest. Und der Koran bereite der islamischen Welt ein geistiges Gefängnis, aus dem sie sich schwer befreien könnten. Anscheinend gingen diese Aussagen dem ursprünglichen Verlag für Thilo Sarrazins neuem Buch zu weit - er verweigerte die Veröffentlichung. Nun steht ein neuer Verlag fest.

Das neue Buch von Thilo Sarrazin (73), „Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“, wird exklusiv im FinanzBuch Verlag (Bonnier Media Deutschland) erscheinen. Dies teilte der Verlag in einer Presseerklärung mit.

Der Random House Verlag, der zur Bertelsmann-Gruppe gehört, hat sich von der Veröffentlichung von Thilo Sarrazins neuem Buch über den Islam zurückgezogen. Am Montag wollten sich laut der „Bild-Zeitung“ beide Seiten vor dem Landgericht München treffen.

Sarrazin: Der Koran bildet ein geistiges Gefängnis

Thilo Sarrazin befasst sich in seinem neuen Buch grundlegend mit Fragen des Islams und den Folgen der Einwanderung von Muslimen nach Deutschland und Europa.

Zudem heißt es dort, würde der Autor zeigen, dass sich der

Entwicklungsrückstand und die ungelösten Probleme der islamischen Länder zum großen Teil aus der Prägung von Kultur und Gesellschaft durch den Islam ergeben“.

Die Lehren des Korans würde den Völkern und Gesellschaften der islamischen Welt ein geistiges Gefängnis bereiten, „aus dem sie sich offenbar nur schwer befreien können“.

Großes Bevölkerungswachstum sei eine Folge der Stellung der Frau im Islam

Das Gefängnis reiche vom weitgehenden Fehlen demokratischer Strukturen und eingeschränkter Religionsfreiheit bis hin zu niedriger Bildungsleistung und großer Wissenschaftsferne, heißt es in dem Presseschreiben. „Zu den Problemen zählen auch die niedrige Stellung der Frauen und als deren Folge ein großes Bevölkerungswachstum“, wird berichtet.

Auch Deutschland müsse „sich diesen Tatsachen und Aufgaben endlich stellen“, da der Anteil der Muslime in Deutschland und Europa durch Einwanderung und anhaltend hohe Geburtenraten immer weiter anwächst.

So lasse sich unsere Kultur und Gesellschaft nur schützen, „indem die weitere Einwanderung von Muslimen gestoppt und die Integration der bei uns lebenden Muslime mit robusten Mitteln vorangetrieben wird.“

Denn alle Tendenzen, den Islam zu reformieren, sind bisher weitgehend gescheitert.“

In keinem Land, in dem Muslime in der Mehrheit sind, gebe es Religionsfreiheit und eine funktionierende Demokratie.

Stattdessen leidet die islamische Welt als Ganzes unter einem explosionsartigen Bevölkerungswachstum, und ihre Fanatisierung nimmt ständig zu.“

Sarrazin gab das Manuskript im Februar ab – im Mai kam die Weigerung, es zu veröffentlichen

Thilo Sarrazin bestätigte gegenüber der „BILD“, im November 2016 mit Random House auf der Grundlage eines 10-seitigen Exposés einen Vertrag für das Islam-Buch abgeschlossen zu haben.

Das Manuskript sei vorfristig Mitte Februar 2018 abgeliefert worden – im Mai kam dann die Weigerung es zu veröffentlichen. Zum Verfahren wolle er sich nicht weiter äußern. Der Verlag gab an, er wolle sich vor dem gerichtlichen Termin ebenfalls nicht äußern.

Die Bild-Zeitung schreibt außerdem, dass es aus Verlagskreisen erfahren habe, dass es vor allem in der Verlagsspitze von Random House Bedenken gäbe, dass das neue Sarrazin-Buch islamkritische Stimmungen aufgreifen und verstärken könnte.

Thilo Sarrazin war als Fachökonom und Politiker verantwortlich für die Konzeption und Durchführung der deutschen Währungsunion. Er beaufsichtigte die Treuhand, saß im Vorstand der Deutschen Bahn Netz AG und war von 2002 bis 2009 Finanzsenator in Berlin. (er)

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