Wuppertal: Neue Polizeistation verwüstet – Antifa-Bekennerschreiben aufgetaucht – Polizei sucht stinkende Personen

Von 28. März 2018 Aktualisiert: 28. März 2018 17:07
Sie hatten in einer im Bau befindlichen Polizeistation randaliert und Chemikalien verschüttet. Nun sucht die Polizei Zeugen, denen stinkende Personen aufgefallen waren. Kürzlich tauchte zudem ein Bekennerschreiben der Antifa auf. Man warnte: "Welcome to Hell! Erwartet uns!"

An der Schloßbleiche im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld soll eine neue Polizeiwache eingerichtet werden. Am Dienstag letzter Woche, 20. März, wurde der Neubau zwischen 22.30 Uhr und Mitternacht von einer Gruppe unbekannter Täter heimgesucht, das Mobiliar demoliert und eine aggressive chemische Flüssigkeit verschüttet, die auf die Haut stark ätzend wirkt und deren Gase Augen und Atemwege reizen.

Bekennerbrief: Welcome to Hell

Vor einigen Tagen wurde auf der linksextremen Seite „Indymedia“ ein Bekennerbrief veröffentlicht. Darin heißt es:

Wir haben unsere Wut in zerstörter Einrichtung und in flüssiger Form da gelassen. Wir hoffen, die Polizei Wuppertal hat viel Spaß mit dem Zeug! Die neue Einrichtung ist jedenfalls erst einmal zerstört.“

(Antifa)

Dies alles hätte die Polizei sich durch ihr Verhalten verdient. Zudem wurde mitgeteilt, dass auf der Tür der geplanten neuen Wache ein Schriftzug angebracht wurde: „Welcome to hell“.

Zudem bemerkte die Gruppe, dass man seit Ende Januar mit rund „100 Grafitti in Nord- und Südstadt“ auf „fiese Schikanen der Wuppertaler Polizei“ geantwortet habe.

Unheilige Allianz: Antifa und Kurdengruppen?

Wir lassen uns unsere Lebensräume nicht nehmen, sondern nehmen der Polizei ihre. (…) Allerdings haben wir beschlossen, es nicht mehr bei ein paar zerstochenen Reifen zu belassen. (…) All cops are targets! (…) Auch unsere Freund*innen in Afrin haben wir nicht vergessen, wir versprechen euch, sie alle werden dafür bezahlen! Die SPD, die CDU, Rhein Metall und all die anderen Schergen!“

Außerdem erklärte man, dass man weiterhin Seite an Seite kämpfen und die gefallenen Geschwister nicht vergessen werde.

Wir haben unsere Ohnmacht überwunden, schließt euch zusammen & organisiert euch! Welcome to Hell! Erwartet uns!“

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizei spricht nun Zeugen an, die etwas bemerkt haben, vor allem einen auffälligen üblen Gestank, der möglicherweise von den linken Randalierern ausgegangen sein könnte:

Weil die unbekannten Täter Buttersäure in der Baustelle verteilten, ist davon auszugehen, dass sich die übelriechende Substanz auch an den Verursachern und ihrer Kleidung befand.“

(Polizeibericht)

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 0202 / 284 – 0 und fragt, wer Verdächtiges gesehen oder Personen oder abgelegte Kleidungsstücke bemerkt hat, die nach Erbrochenem stanken.

Laut dem „Kölner Express“ sei das Chaos riesig. Als die Bauarbeiter am nächsten Tag die Baustelle betraten, klagten mehrere von ihnen über Unwohlsein und mussten behandelt werden.

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro. Der Staatsschutz wurde eingeschaltet, da die Farbschmierereien an den Wänden bereits von Anfang an einen politischen Hintergrund vermuten ließen.

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