Angriff auf AfD-Bürgerbüro in Zittau.Foto: Facebook/Silke Grimm

Zittau: Scheibe von AfD-Büro mit Stein zerschlagen

Epoch Times14. Februar 2019
Erneut wurde das Bürgerbüro der AfD-Landtagsabgeordneten Silke Grimm im sächsischen Zittau angegriffen. Mit einem Stein wurde die Scheibe eingeschlagen.

In der Nacht vom 12. zum 13.Februar wurde das Bürgerbüro der AfD-Abgeordneten Silke Grimm in Zittau angegriffen, die Scheibe wurde mit einem Stein zertrümmert. Es entstand Schaden im vierstelligen Bereich.

Für die AfD-Landtagsabgeordnete aus der Oberlausitz war dies bereits der 7. Anschlag innerhalb der letzten zwei Jahre auf ihr Bürgerbüro. Zum 3. Mal kam es zu einer zerschlagenen Scheibe.

„Dieser Angriff, wie übrigens jeder Angriff, auf ein Mitglied des Sächsischen Landtages ist feige und absolut inakzeptabel“, erklärt sie in einer Pressemitteilung. Leider zeige die offene Gewalt, dass die politischen Gegner nicht zum Dialog bereit seien und keineswegs eine inhaltliche Auseinandersetzung suchen würden, kritisiert die Politikerin.

Die geringen Aufklärungsquoten – bisher wurde nur ein Täter ermittelt – könne sie nicht nachvollziehen. Der mögliche Täterkreis in Zittau sei überschaubar. „Jede Aktivität von AfD-Mitgliedern wird registriert, aber niemand will bemerken, was der linke Mob in Zittau treibt“, so Grimm.

Die derzeitige Landesregierung würde ihrer Meinung nach zu wenig tun, um den „linken Mob2 in den Griff zu bekommen. Auch in Dresden könne dieser offen und unbehelligt agieren, stellt sie fest. Dort seien innerhalb nur weniger Stunden die niedergelegten Kränze der AfD für die Opfer der Bombennacht vom 13.Februar 1945 zerstört und die Schleifen abgerissen worden.

„Ich erwarte von den Ermittlungsbehörden, dass sie die Täter schnell ausfindig machen und nicht nur Schreiben versenden mit dem Hinweis, dass die Ermittlungen eingestellt wurden,“ so die AfD-Politikerin abschließend. (nmc)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion