„Freiheitskonvoi“: Lkw-Protest gegen Corona-Regeln geht weiter

Von 4. Februar 2022

Neues vom Lkw-Protest „Freiheitskonvoi“ gegen die Corona-Politik in Kanada. Die meisten Demonstranten befinden sich jetzt in der kanadischen Hauptstadt vor dem Parliament Hill. Sie wollen dort bleiben, bis die Regierung die Impfpflicht und alle anderen Pandemie-Einschränkungen aufhebt.

Der Lkw-„Freiheitskonvoi“ gegen die Pandemie-Maßnahmen ist am vergangenen Samstag in Kanadas Hauptstadt Ottawa angekommen. Zwei Tage später sind die meisten Demonstranten immer noch vor Ort. Die Lkw-Fahrer sagen, dass sie nicht abreisen werden, bevor nicht alle Verordnungen aufgehoben sind.

Viele protestierende Lkw-Fahrer sind noch außerhalb des Stadtzentrums hinter Polizeisperren und können nicht hineinfahren.

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In Alberta haben Lkw-Fahrer den Highway entlang der Grenze zwischen Alberta und Montana blockiert und geschworen dortzubleiben. Und das, obwohl ihnen Geldstrafen von über 10.000 Dollar und sogar Gefängnisstrafen drohen.

Nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei am Sonntag gaben die Demonstranten am Montagnachmittag eine Fahrspur für den Verkehr frei. Nach Angaben von „Rebel News“ – deren Reporter vor Ort sind – soll dies den Einheimischen, Schulbussen und Rettungsfahrzeugen den Zugang zur Grenze ermöglichen.

Die Lkw-Fahrer betonen, dass alle Demonstranten, die Angst vor Geld- oder Gefängnisstrafen haben, gehen können.

„Wir werden diese Spur öffnen und jeder, der gehen will, kann gehen und jeder, der bleiben will, kann bleiben. So schließlich geht alles um Freiheit, richtig?“, sagt ein demonstrierender Lkw-Fahrer.

Zuvor hatte der kanadische Premierminister Justin Trudeau am Montag das Verhalten von einigen bei den sonntäglichen Protesten vor dem Parliament Hill angeprangert.

„In den vergangenen Tagen waren die Kanadier schockiert und, offen gesagt, angewidert von denjenigen, die in der Hauptstadt unseres Landes protestierten. Ich möchte betonen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen von Leuten, die kleine Geschäftsleute beleidigen und beschimpfen und Obdachlosen das Essen stehlen. Wir werden Menschen, die rassistische Flaggen schwenken, nicht nachgeben. Auch nicht denjenigen, die Vandalismus betreiben oder das Andenken an unsere Veteranen entehren“, so Justin Trudeau, kanadischer Premierminister.

Trudeau arbeitet derzeit nicht im Büro, da er sich von einer Corona-Infektion erholt. Auf die Frage, warum er sich nicht mit den Demonstranten treffe, sagte er, er habe sich entschieden, nicht zu Protesten zu gehen, die„Mitbürgern mit hasserfüllter Rhetorik [und] Gewalt begegnen“.

„Ich habe mich entschieden, nicht in die Nähe von Protesten zu gehen, die Mitbürgern mit hasserfüllter Rhetorik [und] Gewalt begegnen“, so Justin Trudeau.

Er fügte hinzu, dass er sich in der Vergangenheit mit Demonstranten von Black Lives Matter getroffen habe, weil er deren Ziele und Anliegen unterstütze.

Einige Demonstranten entgegneten, dass sie sich durch Trudeaus Äußerungen verletzt fühlten und glaubten, dass der Premierminister und die Medien versuchten, ihre Bewegung zu verleumden.

Die Polizei erklärte am Wochenende, der Protest in Ottawa sei zwar laut und störend, aber friedlich verlaufen. Einige Teilnehmer dokumentierten den Protest, um den Charakter der Veranstaltung zu verdeutlichen.

„Wie ist es hier unten gelaufen?“, fragte Connor LaRocque.

„Einfach nur gut. Die Leute sind super gut. Die Trucker haben sich prächtig amüsiert, sie haben ihren Standpunkt klargemacht. Es ist eine schöne Stadt, in der wir sind, und sie können das alles nicht ignorieren, oder?“, so Connor LaRocque weiter.

Die Demonstranten wurden auch dabei gesehen, wie sie das Terry-Fox-Denkmal reinigten, nachdem es Berichten zufolge mit Parolen gegen die Impfung beschmiert worden war.

Am Sonntag wurden einige Personen mit Konföderierten-Flaggen gesichtet, die jedoch von den Demonstranten weitgehend verurteilt wurden, wie in diesem Video zu sehen ist:

„Oh, jetzt geht er. Wir haben ihn herausgefordert. Er weiß es.“

Die Demonstranten sagten NTD, dass es bei dem Protest um Gemeinsamkeit gehe.

„Hier ist eine Menge Energie vorhanden. Ich habe nichts Negatives gesehen, ich sehe, dass die Menschen liebevoll miteinander umgehen, Essen, Bananen, und heißen Kaffee verteilen. Dieses Gemeinschaftsgefühl, diese Art Solidarität ist inspirierend“, sagte Salman Sima, Demonstrant.

Viele Demonstranten sagten, sie hätten den Eindruck, dass die Regierung und die Medien versuchen, das Land zu spalten. Aber sie sagten, dass ihnen das Gemeinschaftsgefühl während des Protests Hoffnung gebe. 



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