Überraschungen: Was die Bild-Zeitung zum Iran Deal sagt – und was Trump zum Iran sagte: Die Zukunft des Iran gehört seinem Volk!

Epoch Times9. May 2018 Aktualisiert: 10. Mai 2018 8:20
Am 8. Mai 2018 unterzeichnete Donald Trump den Ausstieg der USA aus dem sogenannten Iran-Deal. Und die "Bild"-Zeitung titelte - zur großen Überraschung: "Trump kündigt Iran-Deal - Warum das eine gute Nachricht für die Welt ist"

In seiner Rede zum Ausstieg aus dem Iran-Deal sagte US-Präsident Donald Trump am Schluss: „Abschließend möchte ich dem leidenden iranischen Volk eine Botschaft übermitteln. Das amerikanische Volk steht zu Ihnen.

Es ist nun fast 40 Jahre her, dass diese Diktatur die Macht ergriffen und eine stolze Nation als Geisel genommen hat. […] Aber die Zukunft des Iran gehört seinem Volk. Sie sind die rechtmäßigen Erben einer reichen Kultur und eines alten Landes, und sie verdienen eine Nation, die ihren Träumen gerecht wird, ihre Geschichte ehrt und Gott Ehre macht.“ (8. Mai 2018)

Der Iran-Deal, der dem Iran auferlegt hatte, seine Anlagen  zur Urananreicherung überwachen zu lassen, ihm aber die Freiheit zur Entwicklung von atomwaffenfähigen Trägersystemen ließ, wurde von US-Präsident Donald Trump am 8. Mai seitens der USA aufgekündigt. Der 2015 abgeschlossene Deal beinhaltete die Aufhebung der gegen den Iran gerichteten Handelssanktionen und erlaubte es dem Iran wieder Milliarden mit Öl zu verdienen und Hochtechnologie zu importieren.

Nachdem der Deal nun von den USA gekündigt wurde, läuft jetzt eine 90 tägige Frist, in deren Verlauf die Handelssanktionen der USA wieder in Kraft gesetzt werden, wenn der Iran sich nicht zu neuen Verhandlungen bereit erklärt.

Das internationale Presseecho war teils heftig, teils erstaunlich.

Die BILD-Zeitung bezog sehr deutlich Stellung

Die „Bild“ titelte am 9. Mai in einem Beitrag von Chefredakteur Julian Reichelt

„Trump kündigt Iran-Deal – Warum das eine gute Nachricht für die Welt ist“

Und fährt dann fort „Das größte Problem am Iran-Deal war von Beginn an nicht der Deal, sondern der Iran.“ Denn „Der Iran hat exakt zwei Exportschlager: Öl und Terrorismus.“ Der Deal habe es bis heute dem Iran erlaubt, mit seinen Ölmilliarden Terrorismus zu finanzieren.

Ein gemeinsames Verständnis von Frieden habe nie existiert, die Gelder hätte nicht nur dem Terrorismus, sondern auch der Unterdrückung des eigenen Volkes gedient. Unter „Reformer“ Rouhani sogar noch schlimmer als unter seinen Vorgängern. Fast alle großen Terrororganisationen weltweit würden vom Iran unterstützt.

Zur Motivation des Deals schreibt Reichelt: “Der ‚Deal‘ ging immer davon aus, dass der Iran nicht nach einer Massenvernichtungswaffe streben würde, wenn man dem Regime nur gestattet, genug Menschen mit anderen ‚konventionellen‘ Methoden auszulöschen.“

Der Deal habe zwar die Entwicklung von Atomsprengköpfen unterbunden, nicht aber die Entwicklung von Trägersystemen. Der Iran hätte den Deal nicht unterzeichnet, wenn ihm das verboten gewesen wäre. Wozu brauche ein Regime aber Trägersysteme – um Atomwaffen einsetzen zu können, wenn man über sie verfügt.

Reichelt fährt fort: Die westlichen Politiker, die aus Geltungssucht mit dem größten Schutzpatron des Terrorismus diesen Vertrag unterzeichnet hätten, würden durch die vielen Opfer, die diese Finanzierung des Terrorismus nach sich zog, vor der Geschichte beschämt werden.

Das Geld habe dem Mullahregime auch erlaubt, ein hochmodernes Luftabwehrsystem von Russland zu kaufen und die Truppen zu finanzieren, die in Syrien an der Seite Assads kämpfen.

Er schließt, dass niemand wirklich wissen könne ob das Atomprogramm Irans durch den Deal wirklich gestoppt oder wenigstens verlangsamt wurde.

„Sicher ist hingegen: Der Deal hat die barbarischsten Lügner der Welt mit so viel Geld ausgestattet, dass sie ihre Macht sichern und ihren religiösen Wahnwitz mit noch größerer Brutalität und noch fortschrittlicheren Waffen verbreiten konnten.“

„Das hat nun ein Ende. Und das ist eine gute Nachricht für die Welt.“  BILD 9. Mai 2018

In einem Meinungsartikel schreibt die amerikanische

EPOCH TIMES am 9. Mai: Iran beweist – Trump hat Recht

Nur wenige Stunden nachdem Präsident Donald Trump bekannt gab, dass die USA aus dem Iran-Atomdeal aussteigen, reagierte das iranische Parlament mit Bildern brennender amerikanischer Flaggen im Parlament und sang „Tod für Amerika“.

In seiner Ankündigung sagte Trump: „Wir werden nicht zulassen, dass ein Regime, das „Tod für Amerika“ singt, Zugang zu den tödlichsten Waffen der Welt erhält.“

Der Iran bewies, dass Trump Recht hatte.

Die Absicht des Regimes, die Vereinigten Staaten sowie Israel mit allen Mitteln zu zerstören, ist genau der Grund, warum es niemals Atomwaffen haben sollte.

Als Teil des Rückzugs der USA aus dem Deal werden dem Regime wieder schwere Wirtschaftssanktionen auferlegt.

Die meisten Sanktionen werden sich um 90 bis 180 Tage verzögern, so dass der Iran die Möglichkeit hat, zur Vernunft zu kommen und eine Einigung zu erzielen, die wirklich zur Sicherung der globalen Sicherheit beitragen würde.
(al/rls)

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