Panzer auf den Straßen von Simbabwe.Foto: AFP/Getty Images

Präsident Zuma: Simbabwes Staatschef Mugabe unter Hausarrest

Epoch Times15. November 2017 Aktualisiert: 15. November 2017 12:11
Simbabwes Langzeitpräsident Robert Mugabe steht in Folge der Machtübernahme des Militärs unter Hausarrest. Das erklärte Südafrikas Präsident Jacob Zuma nach einem Telefonat mit Mugabe.

Simbabwes Präsident Robert Mugabe steht nach dem Eingreifen der Armee in die politische Krise des Landes unter Hausarrest: Mugabe habe am Mittwoch in einem Telefonat mit dem südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma gesagt, dass er „in seinem Haus festgehalten“ werde, teilte Zumas Büro mit.

Mugabe habe in dem Gespräch zugleich versichert, dass er wohlauf sei.

Zuma kündigte einen Vermittlungsversuch an, um die Krise im Nachbarland beizulegen. Er entsende Verteidigungsministerin Nosiviwe Mapisa-Nqakula und Sicherheitsminister Bongani Bongo nach Simbabwe, wo sie mit Mugabe und der Armeeführung sprechen sollten.

In der Nacht zu Mittwoch hatte offenbar die Armee die politische Kontrolle über Simbabwe übernommen. In der Nähe von Mugabes Wohnsitz waren Schüsse gefallen, später blockierten Panzer das Parlament in Harare.

In einer im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung teilte ein General mit, es handele sich nicht um einen Militärputsch gegen die Regierung. Vielmehr sei die Armee gegen „Kriminelle“ im Umfeld von Mugabe vorgegangen. Mugabe und seine Familie seien gesund und in Sicherheit. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion