Frankreich setzte sich bei der Handball-WM gegen Norwegen durch.Foto: -/Egypt 2021 Men's Handball World Championship/dpa/dpa

Frankreich gewinnt Topspiel – Corona-Fälle bei Kap Verde

Epoch Times14. Januar 2021 Aktualisiert: 14. Januar 2021 22:53
Rekordchampion Frankreich ist mit einem Achtungserfolg in die Weltmeisterschaft in Ägypten gestartet.Im ersten Spitzenspiel des Turniers setzten sich die Franzosen in Gizeh mit 28:24 (13:13) gegen Vize-Weltmeister Norwegen durch. Erfolgreichster…

Rekordchampion Frankreich ist mit einem Achtungserfolg in die Weltmeisterschaft in Ägypten gestartet.

Im ersten Spitzenspiel des Turniers setzten sich die Franzosen in Gizeh mit 28:24 (13:13) gegen Vize-Weltmeister Norwegen durch. Erfolgreichster Werfer Frankreichs war der ehemalige Bundesliga-Profi Kentin Mahé mit neun Treffern. Den Norwegern verhalfen dagegen auch die zehn Tore des Kieler Superstars Sander Sagosen nicht zum Sieg.

Wie die Franzosen kam auch Mitfavorit Schweden erfolgreich ins Turnier und siegte gegen Nordmazedonien souverän mit 32:20 (16:11). Überragender Schwede war Hampus Wanne von der SG Flensburg-Handewitt mit elf Treffern.

Zuvor hatte die Schweiz bereits für den größten Achtungserfolg des Tages gesorgt. Die erst wenige Stunden zuvor in Ägypten gelandeten Eidgenossen setzten sich mit 28:25 (13:13) gegen Österreich durch. Bester Werfer der Schweiz war mit sieben Treffern Spielmacher Andy Schmid vom Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen. Für die Österreicher war Robert Weber von der HSG Nordhorn-Lingen mit ebenfalls sieben Toren am erfolgreichsten.

Die für die USA nachgerückten Schweizer waren erst am Donnerstagnachmittag in Ägypten gelandet und anschließend direkt vom Rollfeld per Bus in die Halle gebracht worden. Erst am Dienstagabend hatten sie von ihrer WM-Teilnahme erfahren.

Beim deutschen WM-Vorrundengegner Kap Verde sind nach der Ankunft in Ägypten erneut Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vier Akteure hatten einen positiven Test, wie der Weltverband IHF mitteilte. Zuvor waren die Afrikaner trotz mehrerer Corona-Fälle zur Weltmeisterschaft gereist, die Mannschaft zog jedoch auch auf Drängen der deutschen Delegation zunächst nicht ins allgemeine Teamhotel in Gizeh. Ob die positiven Tests Auswirkungen auf die WM-Teilnahme von Kap Verde oder auf das für Sonntag geplante Spiel gegen Deutschland haben, war zunächst unklar.

Insgesamt vermeldete die IHF neun positive Fälle kurz nach dem Turnierstart in Ägypten. So wurden außerdem ein brasilianischer Nationalspieler, zwei slowenische Spieler, ein portugiesischer Journalist und ein Mitglied der US-Delegation positiv getestet. Außerdem seien einige positive Fälle beim Hotelpersonal sowie im Organisationskomitee aufgetreten, hieß es. Alle Personen seien sofort isoliert worden. Man beobachte die Situation und arbeite kontinuierlich an Verbesserungen. (dpa)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion