Deutsche Unternehmer sehen die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands als hausgemacht an.Foto: iStock

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe leicht gewachsen

Epoch Times18. November 2020 Aktualisiert: 18. November 2020 9:28

Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im September 2020 saison- und kalenderbereinigt um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat angestiegen. Dabei erhöhten sich die offenen Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum August 2020 um 1,3 Prozent, geht aus vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor, die am Mittwochmorgen veröffentlicht wurden. Der Bestand an Auslandsaufträgen stieg demnach um 1,0 Prozent.

Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im September 2020 saison- und kalenderbereinigt 0,9 Prozent höher. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragsbestand im September 2020 um 2,1 Prozent höher als im August 2020, teilte Destatis mit.

Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg er um 0,7 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 4,1 Prozent höher als im August 2020. Die Reichweite des Auftragsbestands betrug im September 2020 im Verarbeitenden Gewerbe wie bereits im Vormonat 6,4 Monate.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag die Reichweite des Auftragsbestands genau wie im August 2020 bei 3,1 Monaten. Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug sie 9,2 Monate (August 2020: 9,1 Monate) und im Bereich der Konsumgüter unverändert zum Vormonat 2,5 Monate.

Auftragsbestand im Dezember 2018 auf Höchstwert

Im Dezember 2018 erreichte der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe sowohl im Inland (119,9) als auch im Ausland (120,8) einen Höchststand. Von da ab fiel er fast kontinuierlich insbesondere ab Februar 2020 nochmals besonders stark ab. Ab Juni 2020 erholte er sich und ist seitdem wieder am Steigen.

Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten, so die Statistiker. Sie wird als Quotient aus aktuellem Auftragsbestand und mittlerem Umsatz der letzten 12 Monate im betreffenden Wirtschaftszweig berechnet. (dts)

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