Eine Tankstelle in Berlin.Foto: Maja Hitij/Getty Images

Deutschland hat mit die höchsten Spritpreise in Europa

Epoch Times11. April 2022 Aktualisiert: 11. April 2022 9:21
Ein Liter Diesel kostet über zwei Euro - das gibt es nur in wenigen anderen europäischen Ländern. Deutschland bewegt sich in Bezug auf die Spritpreise derzeit ganz weit vorne im Europa-Vergleich.

Nur weniger Länder in Europa haben höhere Spritpreise als Deutschland. EU-weit wird der hiesige Dieselpreis nur von Finnland und Schweden übertroffen, wie vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Zahlen zeigen.

Zudem ist der Kraftstoff auch in der Schweiz teurer, wie aus Daten des Touring Club Schweiz hervorgeht. Laut Statistischen Bundesamt kostete Diesel in Deutschland – Stand 4. April – 2,06 Euro pro Liter. Das sind 45 Cent mehr als im Nachbarland Polen. Neuere Zahlen liegen zwar für Deutschland vor, wo der Preis zuletzt noch einige Cent nachgegeben hat, nicht aber auf vergleichbarer Basis für die anderen EU-Länder.

Auch in anderen Nachbarstaaten ist Diesel sehr viel günstiger als in Deutschland, beispielsweise in Luxemburg mit 1,76 Euro, Österreich mit 1,84 Euro und Frankreich mit 1,89 Euro. Mit sinkender Preisdifferenz folgen unter den Nachbarstaaten Dänemark und Tschechien mit 1,93 Euro, Belgien mit 2,02 und die Niederlande mit 2,04 Euro. Den günstigsten Diesel in der EU gibt es auf Malta mit 1,21 Euro pro Liter und in Ungarn mit 1,42 Euro.

Auch bei Superbenzin der Sorte E5 gehört Deutschland zu den teuersten Staaten in Europa. EU-weit war es am 4. April zusammen mit Griechenland mit 2,06 Euro pro Liter der drittteuerste Staat. Übertroffen wurden die hiesigen Preise von Finnland den Niederlanden und Dänemark, die Schweiz liegt in einer ähnlichen Dimension wie Deutschland. Günstigstes Nachbarland ist auch bei E5 Polen mit 1,42 Euro pro Liter. Hier beträgt die Preisdifferenz 64 Cent. Dahinter folgen Österreich mit 1,72, Luxemburg mit 1,73, Tschechien mit 1,81 und Frankreich mit 1,83 Euro pro Liter. Ein zentraler Grund für die Differenzen sind unterschiedliche Steuern. (dpa/red)



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