Neutrino-Physik: Die positive Revolution in der Energieerzeugung

Von 28. April 2018 Aktualisiert: 2. Mai 2018 16:17
Die Zeit ist reif für eine völlig andere Energieerzeugung – und die Technik ist bereits da. Denn auch das nichtsichtbare Spektrum des Sonnenlichts kann durch Technik genutzt werden und wird zu einer Revolution in der Energiewirtschaft führen.

Es sieht unspektakulär aus: Eine Folie, von dieser führen zwei Drähte zu einer LED-Lampe. Diese leuchtet, es fließt Strom. Doch wieso? Die Folie ist keine Batterie und erzeugt trotzdem Energie. Woher kommt diese? Dies ist eine Neuentwicklung aus der Neutrino-Forschung, das Video kann hier angesehen werden. Neutrinos sind elektrisch neutrale Elementarteilchen, die überall vorkommen.

Die Entwicklung der Energieerzeugung auf Neutrinobasis ist soweit, dass im Herbst ein neues Auto als Demonstrationsversuch mit Neutrino-Antrieb von Rügen über Berlin ins Erzgebirge und wieder zurück fahren soll. Für die neue Automarke Pi mit dem Fahrzeugmodell Pi1 entstehen gerade Designstudien. Es ist ein echtes E-Auto – das keine Ladesäulen braucht und nicht mehr aufgeladen werden muss.

Oder wie wäre es mit einem Handy ohne Ladekabel? Auch das ist in Vorbereitung. Generell können Elektrogeräte, die heutzutage ohnehin immer weniger Strom brauchen, dezentral mit Neutrino-Energie versorgt werden – ohne klassische Energieerzeugung (Atom, Erdöl, fossile Rohstoffe, erneuerbare Energien etc.). Diese Art der Energieerzeugung ist ein wirklich dezentrales Energiesystem und benötigt keine Großkraftwerken und keinen Energietransport zum Verbraucher.

Für die Forscher geht es um so etwas Bedeutendes und Großes, dass sie unabhängig von Politik und Religion mit vielen Entwicklern weltweit die Technologie vorantreiben. Es sei ihre Verantwortung als Wissenschaftler, diese wichtigen positiven Technologien weiterzugeben, wie Holger Thorsten Schubart, CEO der Neutrino Group, im Gespräch mit Epoch Times sagt. Was steckt technologisch dahinter?

Die Weltneuheit: Nobelpreis für Physik 2015

Im Jahr 2015 ging der Nobelpreis für Physik an den Japaner Takaaki Kajita und den Kanadier Arthur McDonald. Sie wiesen nach, dass die überall vorhandenen Neutrinos eine – wenn auch geringe – Masse besitzen. Zuvor einigte sich die Wissenschaft darauf, dass sie keine hätten und daher für die Energieerzeugung nicht in Frage kämen.

Neutrinos können tatsächlich für die Erzeugung von Energie genutzt werden.

Neben dem sichtbaren Spektrum des Sonnenlichtes existiert gleichzeitig sehr viel mehr Energie im Bereich des nichtsichtbaren Spektrums – an dieser Stelle setzt die Neutrinotechnologie an. Ziel ist, die Energie des nichtsichtbaren Spektrums des Sonnenlichtes nutzbar zu machen.

Das sichtbare Spektrum des Sonnenlichtes wird durch Solarzellen genutzt. Dieses wird durch die Sonnenscheindauer beschränkt – im Gegensatz dazu strömen Neutrinos ständig Millionenfach durch das Universum, auch bei Nacht, Regen oder Windstille. Nach Berechnungen verschiedener Wissenschaftler erreichen uns jeden Tag Strahlungen in einem Volumen von mehr als 5.000 Jahre Weltenergiebedarf.

Anders gesagt: Es wurde eine neue Energiequelle nutzbar gemacht

Wie kann diese Strahlung in Energie, die der Mensch nutzen kann, umgewandelt werden?

Mittlerweile ist erwiesen, dass es Materie gibt, die den Durchlass von Neutrinos hemmt oder sogar unmöglich macht. Stoßen die Neutrinos auf Folien, die extrem dicht mit Molekülen beschichtet sind, können sie die aufgetragene Schicht nicht ohne Abgabe von Energie durchstoßen.

Das Geheimnis liegt in der Geometrie der Beschichtungsmaterialien und der Resonanz, die sich entwickelt, sobald ein Teil der Neutrinos diese Partikel in Schwingung versetzt. Silizium und Kohlenstoff (in Nanogröße) gerät bei richtiger Anordnung durch Impulse in Resonanz.

Resonanz ist in Physik und Technik das verstärkte Mitschwingen eines schwingenden Systems, wenn es einer zeitlich veränderlichen Einwirkung unterliegt. Dabei kann das System um ein Vielfaches stärker ausschlagen als beim konstanten Einwirken der Anregung mit einer maximalen Stärke.

Die Neutrinos erzeugen eine sogenannte „periodische Anregung“ und die Anregungsfrequenz daraus überträgt sich als Resonanzfrequenz auf den elektrischen Leiter.

Von den beschichteten Folien wird die Energie direkt über Kabel weitergeleitet, sodass zumindest schon LEDs unproblematisch zum Leuchten gebracht werden können.

Zwei Folienpakete in Aktenkoffer-Größe reichen durchaus für ein Einfamilienhaus

Die Folien können mit A4-Seiten verglichen werden. Ein handelsübliches Paket A4-Papier mit 500 Blatt ergäbe in diesem Vergleich ein „Energiepaket“. Bei einer Solarzelle in dieser Größe kann nur die oberste Schicht genutzt werden. Bei der Neutrino-Technologie werden alle 500 aufeinandergestapelten Seiten genutzt.

Der CEO der Neutrino-Group erklärte, dass bisher 4 Pakete a 500 Blatt rund 5 Kilowatt Energie ergeben. Man könnte sich einfach einige davon in die Wohnung oder den Keller legen und schon wäre das Energieproblem gelöst. Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht täglich weniger als 10 Kilowattstunden Elektroenergie.

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Da der Energieverbrauch eines Haushaltes nicht gleichmäßig ist, wäre eine Leistung von 5-10 Kilowatt sinnvoll. Läuft diese Leistung im Dauerbetrieb, würde man pro Jahr 87.600 kWh erhalten – bei den gängigen Strompreisen entspricht das 20.000 Euro im Jahr.

Innerhalb von Deutschland forscht die Neutrino Deutschland GmbH daran, diese meldete bereits mehrere Patente an. Im Februar/März 2018 wurde in Zusammenarbeit mit Anlagenbauern aus Frankfurt/Main und Halle/Saale der erste Vakuum-Beschichtungsautomat für die Beschichtung der Folien hergestellt, der die Genauigkeit und Qualität der Beschichtung der Folien erhöht.

Sie schreiben im „Neutrino-Patent (Kurzbeschreibung)“: „Bisher können wir durch Anwendung der patentierten Neutrino-Technologie mit einer beschichteten, extrem dünnen Folie in der Größe eines DIN-A 4-Blattes Strom mit einer Leistung von 2,7 Watt erzeugen. Durch Zusammenpressen von vielen Folien ist es möglich, sogenannte ‚Powerpakete‘ zu produzieren. Diese können von klein (passend für einen Herzschrittmacher, der dadurch nicht mehr getauscht werden muss, wenn seine herkömmliche Batterie erschöpft ist oder ganz flach, passend unter den rückseitigen Deckel des Smartphones) bis riesengroß, für die Versorgung einer Firma oder noch mehr, hergestellt werden. Ein ‚Powerpaket‘, z. B. in der Größe eines normalen Aktenkoffers ist in der Lage, dauerhaft durch die Wandlung der Neutrino-Energie, eine elektrische Leistung von 5 kW zuliefern. Dies sind pro Tag 120 kWh.“

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