9 Tipps zur Ausleitung von Aluminium

Aluminium befindet sich in der Luft, im Wasser, in Lebensmitteln, nicht zuletzt in Impfstoffen. In herkömmlichen Deodorants findet das Metall ebenso Einsatz. Wir stellen 9 Wege vor, dem unliebsamen Nervengift Ade zu sagen.

Den Körper zu entgiften, zu entschlacken und ihn beim kontinuierlichen Entgiftungsprozess zu unterstützen, ist heute wichtiger denn je. Das Umweltgift Aluminium soll Autismus verursachen. Es steht auch im Verdacht, Alzheimer auszulösen. Hinzu kommen schwer einzuschätzende Symptome wie Anämie (Blutarmut), Muskelschmerzen, Osteoporose oder Entzündungen von Nieren und Leber, wenn sich zu viel Aluminium im Körper angereichert hat.

Doch geeignete Nahrungsmittel schützen uns vor dem bedenklichen Stoff und befördern ihn aus dem Körper, falls er dort lagert. Wir stellen sie vor.

Aluminium in Impfstoffen

Italienische Wissenschaftler von der Katholischen Universität in Rom gaben 2013 mit einem Artikel in "Clinical Biochemistry" folgender Vermutung neue Spannkraft: Aluminium ist bei der Entstehung von Alzheimer außerordentlich behilflich. Das sogenannte Ferritin, eine wichtige Kenngröße für den Eisengehalt, trage beim Alzheimer-Patienten gleich siebenmal so viel Aluminium wie beim Gesunden, berichtet “Die Welt” über die Ergebnisse der italienischen Untersuchung. Das verwundere eigentlich auch nicht, wo doch bei dialysepflichtigen Patienten eine Art Dialysedemenz beschrieben wird, die durch aluminiumhaltige Dialyseflüssigkeiten hervorgerufen werden kann, kommentiert “Zentrum der Gesundheit” 2014.

Einem kleinen Menschenkörper, der kaum in der Lage ist, sich gegen schwerwiegende Gifte zu wehren, werden in den ersten Wochen seines Lebens mit den Impfstoffen erhebliche Mengen Aluminiumhydroxid gespritzt. Mit einer 6-fach-Impfung nehme das Kind im Schnitt 0,8 mg Aluminium auf – und das auch noch über eine unnatürliche Eintrittspforte wie den Muskel, so “Zentrum der Gesundheit".

Das Impfen war dann aber keine einmalige Angelegenheit. Das System muss am Laufen gehalten werden. Und so werden wir in den ersten 24 Lebensmonaten mehr als zwanzig Mal geimpft – mit zumeist aluminiumhaltigen Impfstoffen. Auch als Erwachsene lassen wir ohne Bedenken zu, dass uns das Gift über die Venen in den Körper gegeben wird.

Aluminium in Deodorants

Das Leichtmetall wird auch häufig als Wirkstoff in Antitranspirantien und Deodorants eingesetzt. Zum Beispiel wurden bis zu 16% Aluminiumverbindungen im Gillette „Arctic Ice“-Deodorant gefunden.

Britische Forscher stellten fest, dass sich Aluminium stark in der Flüssigkeit von Brustzysten anreichert. Außerdem traten demnach Zysten und Brustkrebs gehäuft in dem Viertel der Brust auf, das sich direkt neben der Achselhöhle befindet, schreibt “Schrotundkorn.de”.

Aluminium ist darüber hinaus als Nervengift bekannt, zudem gefährlich für die männliche Fortpflanzungsfähigkeit und die Entwicklung von Embryonen, wie auf “Schrotundkorn.de” zu erfahren ist.

Außerdem gelangt Aluminium über belastete Nahrungsmittel, das Trinkwasser oder Medikamente in unseren Körper.

Es wäre besser, wir würden das Aluminium über den Mund passieren lassen. In “verzehrter” Form kann eine große Menge über den Darm oder die Nieren sofort wieder ausgeschieden werden, insofern die Nieren noch intakt sind.

Bei Impfungen sieht es da schon anders aus. Die Ausleitungsorgane sind ob der Menge schier überlastet. Daher bleibt dem Aluminium nichts anderes übrig, als an der Eintrittsstelle zu bleiben, etwa dem Muskel, oder in Bindegewebe und vor allem das Gehirn zu wandern.

Blinder Passagier

Wenn es in Bindegewebe und Gehirn lagert, kann es im Blut nicht nachgewiesen werden. Da der Körper bei Metallbelastungen strategisch vorgeht und das Schlimmste zuerst entsorgen möchte, hilft auch der Nachweis über DMSA-Kapseln, sogenannte Chelatbildner, nicht weiter, denn diese binden zuerst Quecksilber und Blei – und davon haben wir Dank Impfungen auch schon genug im Körper.

Im Urin zeigt sich Aluminium nur, wenn es gerade aufgenommen wurde. Aluminium aus dem Bindegewebe lässt sich im Urin oder im Blut nicht nachweisen. Niedrige Konzentrationen von beispielsweise Eisen, Ferritin, Phosphor, Selen und Zink im Blut können allerdings auf eine Aluminiumbelastung hinweisen.

Die Naturheilkunde analysiert Haarproben, um chronische Belastungen und Ausleitungserfolge zu zeigen.

Es braucht Geduld!

Wie wir sehen, ist es nicht einfach, Aluminium dingfest zu machen. Nehmen Sie sich daher ausreichend Zeit, wenn Sie Aluminium ausleiten wollen. Gelangt das Aluminium zu schnell in den Blutkreislauf, kann es zu Rückvergiftungen kommen, die sehr unangenehm werden können, manchmal sogar noch schlimmer als bei einer akuten Vergiftung. Es ist daher empfehlenswert, Aluminium langsam, aber kontinuierlich aus dem Körper zu befördern.

Folgende Schritte können Sie auch gehen, wenn Sie unter einer Metallbelastung mit anderen Schwermetallen wie Quecksilber leiden, wovon in der heutigen Zeit auszugehen ist.

1. Silizium

Nehmen Sie Silizium zu sich, können Sie das gesundheitsschädliche Leichtmetall nicht nur mobilisieren und ausscheiden. Sie verhindern damit gleichzeitig, dass sich neues Aluminium anreichert. Einer Studie zufolge kann Silizium als Nahrungsergänzung der Einlagerung von Aluminium im Gewebe vorbeugen, so “Zentrum der Gesundheit”.

Bekamen Ratten mit Silizium angereichertes “Aluminium-Futter” , wiesen ihr Gehirn, ihre Leber, die Milz, Knochen und Nieren deutlich weniger Aluminium auf als dies bei Vergleichsratten der Fall war.

Da als siliziumreich geltende Getreide wie Hafer, Hirse und Gerste auf Grund starker Düngung nurmehr wenig davon enthalten, ist anzuraten, auf Präparate zurückzugreifen. “Zentrum der Gesundheit” empfiehlt ein organisches Silizium in Kolloidform. Eine Tagesdosis von etwa 75 mg Silizium ist ein guter Richtwert.

2. Apfelsäure und Magnesium

Apfelsäure findet man nicht nur in Äpfeln, sondern auch in vielen anderen Früchten wie Trauben, Quitten und Beeren. Die Konzentration ist in unreifen Früchten besonders hoch.

Seit Ende der 1980er Jahre weiß man, dass Apfelsäure im Duo mit Magnesium Aluminium sehr gut ausleiten kann. Die Wissenschaftler verglichen die Wirkungen von Zitronensäure, Malonsäure, Oxalsäure, Bernsteinsäure und eben der Apfelsäure bei der Ausleitung von Aluminium. Apfelsäure zeigte sich dabei außerordentlich effektiv.

Ist der Körper bestens mit Magnesium versorgt, verwehrt er dem Körper sogar, ins Bindegewebe zu wandern. Das konnte eine 1992 veröffentlichte Studie im Fachmagazin “Magnesium Research” zeigen, worauf “Zentrum der Gesundheit” verweist.

Magnesium liegt auf den Wochenmärkten in Form von grünem Blattgemüse, Nüssen, Hülsenfrüchten und Weizen- sowie Kichererbsenkeimen in den Stiegen. “Zentrum der Gesundheit” betont, dass ein ausgewogenes Verhältnis von 2:1 zwischen Magnesium und Calcium wichtig ist.

3. Apfelpektin

Apfelpektin soll Aluminium im Körper binden können, das dann leicht ausgeschieden werden kann. Dr. Klinghardt nahm im Selbstversuch an der ETH Zürich einen gehäuften Teelöffel Apfelpektin pro Tag zu sich, um das Aluminium gleich wieder auszuscheiden.

Das Geliermittel Apfelpektin gibt es im Handel. Ebenso versorgen Sie sich damit, wenn Sie Rote Beete, Radieschen, Karotten, Paprika, Kürbis, Auberginen, Äpfel, Aprikosen, Quitten, Kirschen, Pflaumen, Birnen, Sanddorn und Zitronen mit Schale zu sich nehmen.

In diesem Zusammenhang sollte beachtet werden, dass eine Aluminium-Ausleitung nur sinnvoll ist, wenn der Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist. Trinken Sie viel stilles Wasser, Säfte und Tees. Achten Sie auch darauf, Nieren und Leber bereits Wochen vor und während der Ausleitung zu entlasten.

4. Folsäure

Auch Folsäure kann Aluminium in die Schranken verweisen, so dass es nicht mehr in Knochen, Nieren und Hirn gelangt. Dies geht aus einer Studie von 2005 aus dem Fachjournal “Nutrition” hervor. Folsäure findet sich in Spinat, Salaten, Kohl, Kräutern, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Eiern aus entsprechender Haltung.

5. Zink

Haben Sie zu wenig vom Spurenelement Zink im Körper, kann die Gabe von chelatiertem Zink verhindern, dass Aluminiumdepots im Körper entstehen.

6. Selen und Vitamin E

Aluminium reduziert die T-Lymphozyten in der Milz. Selen in Kombination mit Vitamin E könne laut “Zentrum der Gesundheit” diese Auswirkung offenbar zwar nicht vollständig verhindern, jedoch verringern.

Selen finden Ernährungsbewusste in Paranüssen. Vitamin E kommt in nennenswerten Mengen in Haselnüssen und Mandeln vor. Besonders reich an Vitamin E ist aber das Weizenkeimöl. Anderthalb Löffel dieses Öles versorgen den Körper genauso wie 100 g Haselnüsse mit dem wertvollen Vitamin. Auch mit Distelöl und Sonnenblumenöl kann man seine Vitamin E-Speicher füllen. Bei Trockenfrüchten und Süsskartoffeln ist es genauso.

7. Hochdosiertes Vitamin-C

Vitamin C regt das körpereigene Entgiftungssystem an. Heilpraktiker begleiten Therapien mit hochdosiertem Vitamin C. Infusionen über mehrere Wochen unterstützen dabei den Ausleitungsprozess über die Nieren. Ob hochdosiert oder über konzentrierte Lebensmittel wie Acerola- und Sanddornsäfte: Die Versorgung mit genügend Vitamin C ist für den ohnehin rückbelasteten Körper ein Muss.

Vitamin C verträgt sich nicht mit anorganischen Selen-Präparaten. Darauf verweist “Zentrum der Gesundheit”.

8. Homöopathie

Die Homöopathie kennt viele Mittel, die Aluminium aus dem Körper schaffen. Sie sollten nach einer Beratung und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt genommen werden.

9. Chlorella und Bärlauch

Die Süsswasseralge Chlorella ist doppelt gut: Sie vermag, Aluminium aus dem Gewebe zu lösen und gleichzeitig das mobilisierte Metall im Darm zu binden, was den enterohepatischen Kreislauf, also die Rückvergiftung unterbricht.

Im Zusammenspiel mit Bärlauch ist sie eine der effektivsten Methoden zur Ausleitung von Aluminium und anderen Umweltgiften wie Quecksilber. Dabei löst Bärlauch das Aluminium aus dem Gewebe, Chlorella fängt es ein und befördert es sicher zum Ausgang.

Daher sollte zunächst mit der Einnahme von Chlorella begonnen werden, um den Körper vor Überlastung zu schützen. Nach und nach können dann auch mit Bärlauch Aluminium-Depots aufgelöst werden.

Unterstützend wirken auch basische Bäder. Eine intakte Darmflora ist ebenso notwendig, um es nicht zu Rückvergiftungen im Darm auf Grund von Verstopfung kommen zu lassen. (kf)