Moskau weist „Verleumdung“ der Nato zu „Aggression“ in der Ukraine zurück

Die Erklärungen beim Nato-Treffen in Brüssel über die "Aggression" Russlands gegen die Ukraine seien eine "Verleumdung", heißt es auch Russland.
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Moskau, RusslandFoto: Ian Walton/Getty Image
Epoch Times1. April 2017

Moskau hat der Nato vorgeworfen, den Konflikt in der Ukraine für den Zusammenhalt der Nordatlantischen Allianz zu missbrauchen.

Die Erklärungen beim Nato-Treffen in Brüssel über die „Aggression“ Russlands gegen die Ukraine seien eine „Verleumdung“, erklärte das russische Außenministerium am Freitagabend. Der Nato falle es schwer, „die Einheit aufrechtzuerhalten“. Daher sei sie auf den „Mythos der ‚russischen Bedrohung'“ zurückgekommen, den „Zauber“, gemeinsam der „russischen Aggression“ zu begegnen.

US-Außenminister Rex Tillerson hatte am Freitag bei seiner ersten Teilnahme am Nato-Außenministertreffen seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump von der Notwendigkeit gesprochen, auf „Russlands Aggression in der Ukraine und andernorts“ zu reagieren.

Die Erklärungen Tillersons in Brüssel seien „verblüffend“, reagierte das Moskauer Außenministerium. Es sei „bedauerlich“, dass einen Tag nach den Beratungen des Nato-Russland-Rats am Donnerstag in Brüssel so über Russland gesprochen werde. Die Beratungen im Nato-Russland-Rat seien in einer „konstruktiven Atmosphäre“ verlaufen.

Trump hatte im Wahlkampf wiederholt eine Annäherung der Regierungen in Moskau und Washington in Aussicht gestellt. Moskau ist gut zwei Monate nach dem Amtsantritt offensichtlich enttäuscht, dass davon nichts zu spüren ist. Bislang folgt Washington in dieser Hinsicht der Politik von Trumps Vorgänger Barack Obama, der seit der Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel Krim durch Russland 2014 und der russischen Unterstützung der Aufständischen in der Ost-Ukraine Sanktionen gegen Russland verhängte. (afp)

 



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