Angeheuerte Schläger massakrieren Dorfbewohner in China

Von 18. Juni 2005 Aktualisiert: 18. Juni 2005 1:31

Hunderte Schläger überfielen am Samstag dem 11. Juni das Dorf Shengyou in der Provinz Hebei. Bewaffnet mit Gewehren, Eisenstangen, Messern und anderen Waffen fuhren sie in den Morgenstunden auf um die Bewohner aus ihrem Dorf zu jagen. Auf einem Video, das dem Pekinger Büro der Washington Post übermittelt wurde, ist zu sehen wie der Mob wahllos dreinschlägt und sogar flüchtenden Bauern in den Rücken schiesst. 6 Leute starben und 48 wurden schwer verletzt.

Nach Agenturangaben will die Hebei Guohua Power in der Gegend ein Kraftwerk bauen, 12 Dörfer seien schon geräumt, nur die Bewohner von Shengyou weigern sich ihr Dorf zu verlassen.

Es sei nicht der erste Versuch die Bewohner aus ihrem Dorf zu vertreiben. Am 20. April 2005 hätte es schon einen Überfall gegeben, als 20 Jugendliche dort einfielen und sie aufforderten das Dorf zu verlassen. Einer der Schläger wurde von den Dorfbewohnern festgehalten und gab zu, dass er für 100 Yuan (10 Euro) in Peking angeheuert wurde.

Während die VR China einen regelrechten Bauboom erlebt, wird das Volk oft vertrieben und die Bewohner stehen ohne oder nur mit geringer Entschädigung als Verlierer da, während sich die Funktionäre, Immobilienhaie und Bauherren kräftig bereichern. Versprochene Entschändungszahlungen werden häufig nicht ausbezahlt und das Geld versickert im von Korruption durchzogenen System der Kommunistischen Partei. Gegen die Vertreibungen und Umsiedlungen kann sich das Volk kaum wehren. In China kommt es häufig vor, dass mit Schlägertrupps gegen Bewohner vorgegangen wird, die sich anders nicht vertreiben lassen.



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion