In Gao Zhishengs Brief zitierte Seniorin stirbt an Verletzungen durch Folter

Epoch Times3. April 2010 Aktualisiert: 3. April 2010 17:42
61-jährige Lehrerin im Ruhestand aus Shandong stirbt kurz nach der Freilassung aus der Haft – Aufenthaltsort von Menschenrechtsanwalt Gao weiter unbekannt

Wie das Falun Dafa Informationszentrum mitteilte, ist eine 61-jährige Falun Gong-Praktizierende, die der prominente Rechtsanwalt Gao Zhisheng in einem offenen Brief an Chinas Machthaber als Opfer anführte, am 28. Januar 2010 an den Folgen der Folter gestorben.

Frau Liu ist die zweite von Gao interviewte Person, deren Tod infolge von späterer Misshandlung in der Haft dokumentiert ist. Die Polizei hatte sie am 24. März 2009 inhaftiert, als sie öffentlich über die Verfolgung von Falun Gong sprach.

Im Jahr 2007 starb Frau Wang Yuhuan, eine langjährige Falun Gong-Praktizierende aus Changchun, in Polizeigewahrsam. In einem Brief vom Dezember 2005 hatte Gao detailliert beschrieben, wie sie in einer Folterkammer in den Bergen außerhalb der Stadt sexuell und mit Elektrostäben misshandelt wurde.

„Niemand, der nicht selbst solche Schmerzen erlitten hat, kann sich vorstellen, wie schmerzhaft das ist“, sagte Wang über die Misshandlungen in dieser Zeit.

In Händen der kommunistischen Behörden

Gao selbst bleibt seit der Festnahme durch die chinesischen Sicherheitskräfte im Februar 2009 „verschwunden“. Mitte März 2010 gab die chinesische Staatsführung auf Anfrage des britischen Außenministers David Miliband bekannt, dass Gao lebt und wegen „Staatsgefährdung“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Am Sonntag, den 28. März 2010, hat Gao Zhisheng zum ersten Mal seit über einem Jahr mit seiner Frau und seinen Kindern, die nach langem Hausarrest in die USA geflohen sind, telefoniert.

„Einmal musste ich 43 Tage pausenlos Handschellen tragen... mit beiden Händen auf den Rücken gefesselt, an eine Metalltür gehängt und geschlagen“, so Frau Liu. Bild: Minghui
„Einmal musste ich 43 Tage pausenlos Handschellen tragen… mit beiden Händen auf den Rücken gefesselt, an eine Metalltür gehängt und geschlagen“, so Frau Liu. Bild: Minghui

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Frau Liu, eine Lehrerin im Ruhestand aus Shandong, starb, nachdem sie im September aus einem Haftzentrum entlassen wurde, in dem sie schwer gefoltert worden war.

„Während ich im Gefängnis war, wendeten die Aufseher absolut unmenschliche Methoden an, um mich zu foltern“, sagte Liu im Jahr 2005 zu Gao, der diese Aussage in seinem offenen Brief an die KP-Führer Hu Jintao und Wen Jiabao zitierte. In diesem Brief bittet Gao die KP-Führer nachdrücklich, die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden zu beenden.

Seit Februar 2009 ist Gaos eigener Aufenthaltsort unbekannt. Im März 2010 gab die chinesische Staatsführung auf Anfrage des britischen Außenministers bekannt, dass Gao lebt und wegen „Staatsgefährdung“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Viele Beobachter und Bekannte fürchten, dass er gefoltert wird.

Gao wurde für seine Arbeit, in der er das Ausmaß der Verfolgung der chinesischen Bürger einschließlich der Falun Gong-Praktizierenden aufdeckte und sich für deren Schutz aussprach, für den Friedensnobelpreis 2008 nominiert. 2007 wurden seine Verdienste um die Menschenrechte in Wien mit dem Bruno-Kreisky-Menschenrechtspreis gewürdigt. Kurz vor seiner Entführung am 4. Februar 2009 hat Gao einen ausführlichen Bericht über die schweren Misshandlungen veröffentlicht, die er in der Haft erlitten hatte und wobei seine Genitalien mit Elektrostäben geschockt wurden.

Sein Freund und Kollege, der Menschenrechtsanwalt Li Heping bestätigte, dass auch er am Sonntag, den 28. März, mit Gao telefoniert habe. Gao teilte ihm mit, dass er von „Freunden“ umgeben sei und gab so den Hinweis darauf, dass er immer noch unter strenger Überwachung der chinesischen Behörden steht.

www.freegao.com

Foto: James Burke/The Epoch Times

 

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