Pressefreiheit gefährdet: Falun Gong in Hongkong medialer Verleumdungskampagne ausgesetzt

Von 5. Mai 2021 Aktualisiert: 5. Mai 2021 20:14

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „Falun Gong in Hongkong spricht sich gegen Diffamierung aus“ vom YouTube-Kanal „NTD-Deutsch“. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

Eine Gruppe friedlich Meditierender in Hongkong protestiert gegen eine Verleumdungskampagne, die auf die Meditationspraxis Falun Gong abzielt. Ein Medienunternehmen, das von Peking gesteuert wird, setzte die Kampagne in Gang. Eine Sprecherin von Falun Gong prophezeit eine düstere Zukunft für Hongkong, wenn die Meinungsfreiheit dort verloren geht.

Praktizierende der buddhistischen Meditationsschule Falun Gong hielten am Sonntag eine Pressekonferenz ab – vor dem Hauptsitz der Hongkonger Zeitung „Ta Kung Pao“.

Die von Peking gesponserten Medien veröffentlichten kürzlich eine Serie von acht Artikeln, die Falun Gong – auch bekannt als Falun Dafa – diffamierten.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Als Reaktion darauf fordert die Gruppe „Ta Kung Pao“ auf, die Verleumdungsartikel zurückzuziehen und sich öffentlich zu entschuldigen.

Liang Zhen, Vorstandsvorsitzende des Falun Dafa-Vereins in Hongkong, verurteilte das chinesische Regime für seine Unterdrückung.

 „Die größten Opfer der Tyrannei und der Lügen sind die einfachen Menschen, die an die Lügen glauben. Die Rede- und Glaubensfreiheit, für die Falun Gong-Praktizierende kämpfen, ist ein Grundrecht für jeden Menschen“, sagt Liang Zhen.

Seit zwei Jahrzehnten informieren Falun Gong-Praktizierende in Hongkong bereits die Öffentlichkeit über Pekings brutale Verfolgung gegen die friedliche Praxis, die 1999 begann.

Als ehemalige britische Kolonie bietet die Stadt eine seltene Gelegenheit für chinesische Touristen aus dem Festland, um zu erfahren, was wirklich in China passiert.

Falun Gong ist eine in der chinesischen Tradition verwurzelte spirituelle Praxis. Sie beinhaltet fünf langsame, meditative Übungen und die Ausrichtung an die geistigen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.

Liang Zhen sagt, dass das internationale Kapital und die globale Wirtschaft Hongkong bevorzugten, weil die Stadt noch eine gewisse Pressefreiheit genieße. Es gebe dort noch Reporter, die sich trauten, über die Wahrheit zu berichten.

„Sobald die Rede- und Glaubensfreiheit in Hongkong völlig verschwunden ist, ist die Stadt verloren. Die Verurteilung der internationalen Gemeinschaften wird folgen. Das wird einen großen Verlust für die Zukunft Chinas und Hongkongs bedeuten“, so Liang Zhen.

Liang Zhen arbeitet als Reporterin für die Mediengruppe Epoch Times.

Sie beschreibt, dass sie kürzlich während ihrer Arbeit verfolgt und belästigt wurde.

Anfang letzter Woche folgte ihr ein Mann zu einem Pro-Demokratie-Laden, wo sie ein Interview machen wollte.

Nur zwei Tage zuvor kam ein verdächtiger Mann zu ihr nach Hause und behauptete, eine Bestellung zu liefern. Allerdings wurde bei ihm keine Lieferung gefunden.

Berichten zufolge betrat der Mann das Gebäude und ging direkt zu Liang Zhens Wohnungstür – offenbar um zu überprüfen, ob sie dort wohnt.

Liang glaubt, dass dies ein Teil der Schikanen der Kommunistischen Partei Chinas ist. Man hat ihr bereits damit gedroht, dass sie und ihre Familie beobachtet werden.



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion