Leiter einer Tanzlehrer-Akademie: „Shen Yun ist Kultur“

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Jürgen Ball, Mitglied im Präsidium des ADTV und Leiter einer TanzlehrerakademieFoto: Mit freundlicher Genehmigung des ADTV
Von 15. März 2014

FRANKFURT a. M. – Am Samstagabend erlebte ein begeistertes Publikum in der Frankfurter Jahrhunderthalle die diesjährige Deutschlandpremiere von SHEN YUN, dem weltweit besten Tanztheater für klassischen chinesischen Tanz auf seiner Europatournee.

Unter den Zuschauern war auch Jürgen Ball,  Leiter einer Tanzlehrerakademie und Mitglied im Präsidium des ältesten und größten Verbands für Tanzlehrer in Deutschland, ADTV, die sich nicht nur mit ethnischem- und zeitgenössischem Tanz beschäftigt, sondern auch mit klassischem Gesellschaftstanz in Europa und Deutschland.

In der Pause schon stellte er fest: „Bis jetzt finde ich die Show sehr gut. Ich finde es sehr interessant, dass das ein Weg über die Geschichte ist. Ich finde es auch sehr gut, dass auch zeitgenössische Momente dabei sind, das ist ja schlimm, was da [Anm. d. in China]  passiert. Ich finde es sehr bezeichnend, dass so viele junge Menschen so aktiv dabei sind, etwas zu tun, auch die Darstellenden. Ich komme aus dem Metier und erkenne, dass das sehr gute Künstler sind.“

Jürgen Ball ist „selbst im Tanzbereich tätig, dadurch ist mein Auge ein bisschen anders geschult. Wenn 20 junge Frauen auf der Bühne stehen und im gleichen Moment den Arm an der gleichen Stelle haben und auch vom Ausdruck her, vom Stand her und immer in Balance sind und eine Einheit bilden, ist das schon etwas ganz Bezauberndes und Besonderes. Den mongolischen Tanz fand ich sehr, sehr gut. Es ist interessant, wie trotz der Disziplin des Körpers selbst und auch bei den einzelnen akrobatischen Bewegungen, wie trotzdem von der Mimik der einzelnen Künstler das Singuläre herauskommt, aber im Endeffekt die Gruppe als sehr synchron und besonders auch choreografisch sehr gut dargestellt die Geschichten rüberkommen.“

„Der Tanz der Seele ist etwas ganz Besonderes“, sagte der Leiter einer Tanzlehrerakademie im Taunus. „Schon kleine Kinder tanzen, und wenn sie tanzen, tanzen sie aus der Seele heraus. Ich glaube, dass die Darsteller schon das in ihrer Seele haben, was auch in der Geschichte von Shen Yun dargestellt werden soll. Das denke ich mir schon. Viele Dinge haben sie natürlich nicht erlebt. Aber ich glaube, dass allein die Gestik, die sie haben, und ihre Körpersprache an sich zeigt, wie ihre Seele da mitspielt.“

„Shen Yun ist Kultur, sie machen Kulturgut. Es ist die chinesische Kultur, die rübergebracht wird, und das sollte international überall anerkannt sein. Es sollte überall dargestellt werden, um zu sehen, wie die Kultur und die Geschichte aussehen. Das kann man am besten über Tanz und Musik gestalten. Tanz ist die Sprache für alle.“

Jürgen Ball antwortete auf die Frage, was er von dem heutigen Abend mitnehme: „Das ist eine gute Frage. Ich nehme mir einen schönen Abend mit, ich nehme mir wunderschöne Bilder mit und ich nehme mit, dass ich froh sein kann, dass es so viele junge Menschen gibt, die mit solcher Disziplin an etwas arbeiten und die daran glauben, dass sie nicht nur für sich selbst tanzen, sondern auch für andere. Sie geben einem das Gefühl, dass sie damit etwas bewirken können: Sie zeigen den Zuschauern einfach, dass das ein Stück ihrer Kultur, ihr Kulturgut ist.“

„Ich mache selbst Tai Chi und beschäftige mich damit, auch mit dem Buddhismus und dem Dalai Lama. Ich war auch schon in fernöstlichen Ländern. Ich weiß, dass man da auch viel von der spirituellen Seite rüberbringen kann. Ich glaube, dass das dem Auditorium hier entsprechend gefallen wird.“

Und er schloss mit den Worten: „Für meinen Beruf nehme ich mit, dass natürlich nicht nur die chinesische Kultur, sondern generell die Kultur, die Tanzkultur aller Regionen und aller Länder – dass die gehalten werden muss durch den Tanz. Ich werde mich in unserem Verband bemühen, es so zu gestalten, dass man auch da die Kultur immer als Kulturgut weiterträgt. Auch in unserem Land. Wir können keine chinesische Kultur in Deutschland oder Europa einführen, aber wir können in uns selbst die Kultur entsprechend erhalten.“

Die Epoch Times hält Shen Yun Performing Arts für das bedeutende kulturelle Ereignis unserer Zeit. Wir haben von den Publikumsreaktionen auf Shen Yun seit seiner Gründung im Jahr 2006 berichtet.

Ticketfinder: Shen Yun Performing Arts Europatournee 2014



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