Propaganda-Online-Spiel soll Chinesen gegen Hongkong-Demokratie in Linie bringen

Von 11. Dezember 2019 Aktualisiert: 12. Dezember 2019 9:43
Vielleicht ist es eine Antwort auf das Video-Spiel "Liberate Hong Kong", in dem man als Demonstrant in Hongkong Gummigeschossen, Tränengas und einer Verhaftung ausweichen muss. Nun kommt die chinesische Antwort mit dem Titel: "Alle schlagen die Verräter".

Dass die für ihre Zukunft demonstrierende Demokratie-Bewegung in Hongkong der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ein Dorn im Auge ist, ist unbestritten, und genau so sollen es auch die Menschen Chinas wahrnehmen.

Dafür werden Fake-News und Hate-News produziert und über die Staatsmedien permanent verbreitet. Die Bürger sollen auf Linie bleiben und der atheistischen Partei als ihren Ersatz-Gott auf Erden huldigen und ihr willenlos folgen und gehorchen.

„Alle schlagen die Verräter“

Nun haben sich die roten Propagandisten in der Schlacht um die Deutungshoheit der Ereignisse in Hongkong eine weitere Variante der Volkserziehung ausgedacht: Das kostenlose chinesische Online-Spiel „Alle schlagen die Verräter“ bringt die Spieler in Konfrontation mit den protestierenden Studenten in Hongkong, die es mit Gewalt zu stoppen gilt.

Nach Angaben des österreichischen „Standard“ ließ sich dem Bericht von „Abacus News“ zufolge die Herkunft des Spiels nicht klären. Allerdings berichtete die Peking-treue „Global Times“ über das Spiel und behauptete, dass es in den chinesischen sozialen Medien sehr beliebt sei. Jedoch: Auf WeChat (Messenger), Weibo (Mikroblogging) und Zhihu (Frage-Antwort-Webseite) wurde es – trotz staatlicher „Fürsorge“ kaum erwähnt, wie „Abacus“ recherchierte.

Die rote Hand schlägt Demonstranten

Wie der „Standard“ dazu anmerkt, werde zu Beginn des simplen Browserspiels gleich in dicken Lettern deutlich gemacht, dass Hongkong zu China gehöre und das auch nicht durch ausländische Einmischungen zu ändern sei. Das Ziel des Spieles sei es, vermummte Demonstranten davon abzuhalten, den rechten Bildschirmrand zu erreichen, durch Prügel mit Baseballschlägern, anderen Waffen oder mit der bloßen roten Hand und schwarzen Flip-Flops.

Anfangs kann man sich einen „Spezialgegner“ mit besonderen Fertigkeiten aussuchen, der bekannte Gesichter der Demokratie-Bewegung darstellt und überwältigt werden muss. Joshua Wang etwa, könne seine verletzten Mitstreiter heilen.

Propaganda der boshaftesten Art

Bei Geschmacklosigkeit kennen die Propagandisten ohnehin keine Grenzen. Der „Vater der Demokratie“ in Hongkong, Martin Lee, wurde gar als „Mensch-Ratten-Hybrid“ entmenschlicht.

Immer wieder werden Slogans eingeblendet, dass die Protestbewegung Geld vom Westen bekomme, um Selbstmorde zu begehen oder Polizisten zu töten. Dies soll unter anderem durch ein konspiratives Treffen bekannter Demokratie-Vertreter mit der US-Diplomatin Julie Eadeh, der politischen Beraterin im US-Generalkonsulat in Hongkong, unterstrichen werden, die den Staatsmedien zufolge insgeheim die Proteste der „nutzlosen Jugend“ mit steuert.

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