Easy-Jet-Chef: PCR-Test für Reisen zu teuer | USA: Texas verbietet Impfpass durch Verordnung

Von 7. April 2021 Aktualisiert: 7. April 2021 18:11

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „USA: Texas verbietet Impfpass durch Verordnung | Easy-Jet-Chef: PCR-Test für Reisen zu teuer“ vom Youtube-Kanal NTD-Deutsch. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

USA: Texas verbietet Impfpass durch Verordnung

Der Gouverneur vom US-Bundesstaat Texas hat eine Verordnung herausgegeben, um Impfpässe zu verbieten. Dadurch ist Texas nach Florida der 2. Bundesstaat in den USA mit Impfpass-Verbot geworden. Die Biden-Regierung gab an, keine Impfpass-Pflicht anzuordnen.

Am Dienstag unterzeichnete Texas-Gouverneur Greg Abbott eine Exekutiv-Verordnung. Sie verbietet staatlichen Behörden die Schaffung einer Impfstoff-Pass-Anforderung. Sie stellt auch sicher, dass Einzelpersonen Dienstleistungen erhalten können, ohne vorzuweisen, dass sie eine Impfung bekommen haben.

Die Regierung soll von keinem Texaner verlangen, einen Impfnachweis vorzulegen und private Gesundheitsinformationen preiszugeben, nur um den Alltag meistern zu können.“ – Greg Abbott, Gouverneur von Texas

Abbotts Schritt kommt nur wenige Tage, nachdem Gouverneur Ron DeSantis von Florida eine ähnliche Verordnung erlassen hatte. DeSantis möchte, dass das Parlament von Florida ein Gesetz erlässt, das Impfpässe dauerhaft verbietet.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Das Konzept mit dem Impfpass ist in den USA ein heißes Thema geworden. Gruppen für bürgerliche Freiheit sagen, dass die Regierung dadurch zu viel Macht bekommen würde.

Texas wird diese Woche die Marke von 13 Millionen verimpften Impfstoffdosen überschreiten.

Diese Spritzen helfen, die Ausbreitung von Covid zu verlangsamen und Patienten in Krankenhäusern und Todesfälle zu reduzieren. Aber, wie ich wiederholt gesagt habe, sind diese Impfungen immer freiwillig und niemals erzwungen.“ – Greg Abbott, Gouverneur Texas, USA

Abbotts Verordnung zielt auch auf Organisationen, die öffentliches Geld erhalten. Sie dürfen Kunden nicht mehr zwingen, nachweisen zu müssen, dass sie geimpft wurden, um Dienstleitungen zu bekommen oder einen Ort zu betreten. 

Abbott sagte, dass das Leben in Texas zur Normalität zurückkehre, da mehr Menschen den Impfstoff erhalten würden.

Wir werden weiterhin mehr Texaner impfen und die öffentliche Gesundheit schützen und wir werden dies tun, ohne die Freiheiten der Texaner einzuschränken.“ – Greg Abbott, Gouverneur Texas, USA

Das Weiße Haus sagte, dass es von den Amerikanern nicht verlangen wird, Impfpässe zu tragen und es keine bundesweite Impfdatenbank geben wird.

Frankreich: Bürger skeptisch gegenüber Impfpass

In Europa sind die Meinungen über den Impfpass sehr unterschiedlich. Einige Länder freuen sich auf die Einführung eines Impfpasses. Aber in Frankreich ist die öffentliche Meinung gegen diese Idee.

Menschen in Bars und Restaurants ohne Masken – in den vergangenen Wochen haben Bilder aus Israel, die das Ende der Lockdown zeigen, die Franzosen dazu gebracht, sich zu fragen, wann das Leben wieder zur Normalität zurückkehrt.

Die Franzosen haben eine gespaltene Meinung über den Impfpass, der auch grüner Pass“ genannt wird.

Dieser Pass würde geimpften Menschen ausgehändigt werden und ihnen erlauben, Veranstaltungsorte, Bars, Restaurants usw. zu betreten.

Ich denke nicht, dass die Leute misstrauisch sind; sie sind vorsichtig. Sie haben auch das Recht dazu, so zu sein.“ – Louis Fouche, Arzt, Frankreich

Andere europäische Länder versuchen, den grünen Pass oder ähnliche Maßnahmen einzuführen. 

Die britische Regierung prüft Vorschläge für COVID-Statuszertifikate.

Und Dänemark will eine App einsetzen, die mit einem sicheren digitalen Ausweissystem verbunden wäre. In dem System sind die Gesundheitsdaten und Testergebnisse einer Person gespeichert.

In Frankreich ergab eine Umfrage einer Behörde, dass mehr als zwei Drittel der Öffentlichkeit stark gegen den Impfpass sind.

Der Arzt Louis Fouche sagte, dies sei schlicht eine Verletzung der Menschenrechte.

Einige hatten mal gesagt, wir sollen einen Pass für Menschen machen, die HIV positiv  sind. Dies hat man nicht gemacht, auch nicht für andere Krankheiten. Der COVID-Pass darf auch nicht gemacht werden. Das verstößt gegen die Menschenrechte. Wo soll das hinführen? Rauchen Sie? Gehen Sie nicht zum Metzger! Sie trinken, gehen Sie nicht zum Friseur! Du hast Halsweh? Geh nicht in die Schule! Weise Menschen, Philosophen und Historiker haben uns in der Vergangenheit gewarnt, dass eine Diktatur so beginnt.“  – Louis Fouche, Arzt, Frankreich

Außerdem wurde der grüne Pass nicht von der WHO empfohlen.

Eine WHO-Sprecherin sagte am Dienstag (6. April), man sei noch nicht sicher, ob der Impfstoff die Übertragung des Virus verhindert. Sie erwähnte auch Bedenken über die Fairness der Maßnahme.

EasyJet Chef: PCR-Test zu teuer für die Reise

Der Chef der Fluggesellschaft EasyJet kritisiert die Pläne der britischen Regierung zur Wiedereinführung von Reisen. Er hat die Verwendung von teuren PCR-Tests in Frage gestellt, die bei Reisen in Länder mit geringem Risiko obligatorisch sein sollen.

Der CEO von EasyJet sagte, die Kosten für einen PCR-Test übersteigen die Kosten eines durchschnittlichen EasyJet-Tickets.

Er sagt, viele Familien könnten sich dann keine internationalen Reisen mehr leisten.

PCR-Tests werden eingesetzt, um Virus-Varianten zu identifizieren.

Der Premierminister sagte am Dienstag als Reaktion darauf …

Ich bin der Meinung, wir sollten die Dinge so einfach wie möglich gestalten. Ich denke, der Chef von easyJet hat Recht, sich auf dieses Thema zu konzentrieren. Wir werden sehen, was wir tun können, um es so flexibel und preiswert wie möglich zu machen.“ – Boris Johnson, Premierminister UK

Der CEO von easyJet schlägt stattdessen den Einsatz von Schnelltests vor. Diese billigeren Alternativen werden ab Freitag in England für alle kostenlos eingeführt.

Wir müssen realistisch sein – wie wir wissen, leiden viele Destinationen, die wir im Moment ansteuern wollen, unter einer neuen Welle von COVID. Es wird nicht … wissen Sie, wir können es nicht sofort tun. Aber das bedeutet nicht, dass wir den 17. Mai aufgegeben haben. “ – Boris Johnson, Premierminister UK

Die britische Regierung hat der Öffentlichkeit versprochen, ab 17. Mai  Reisen zu Erholungszwecken wieder zu erlauben.

Die Regierung sagte am Montag, dass ihre Global Travel Taskforce die Pläne dafür weit vor dem 17. Mai festlegen wird und dann mehr Details über das neue risikobasierte Ampel-System bekannt geben wird.

Anders als bei der aktuellen roten Liste gibt es für grüne Länder keine Quarantänepflicht bei der Rückkehr nach Großbritannien.

Für die aktuelle rote Liste gibt es eine Quarantänepflicht. Und eine orange Kategorie wird für Länder dazwischen hinzugefügt.

Das Risiko basiert auf der COVID-19-Impfsituation, den Infektionsraten und der Häufigkeit der Virus-Varianten der Länder.

Weitere Kritik kam vom CEO des internationalen Flughafens Heathrow in London. Er sagte, dass die Luftfahrtindustrie einen klareren Zeitplan brauche.

Alle, die ins Ausland reisen wollen, hoffen auf gute Nachrichten vor dem 17. Mai. Im Moment rät die Regierung den Menschen, keinen Sommerurlaub im Ausland zu buchen, bis das Bild klarer ist.

Deutsche Verteidigungsministerin: gegenüber China nicht schwach sein

Deutschland scheint im Umgang mit dem kommunistischen China ernster zu werden. Die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer beschrieb das kommunistische Land so:

China ist ein sehr machtbewusster Staat, nicht nur, wenn es um seine wirtschaftlichen Interessen und um die unmittelbare regionale Nachbarschaft geht. 

Das sagte sie am vergangenen Samstag in einem Interview mit dem RND.

Sie fügte hinzu: China hat erkennbar den Anspruch, die Weltordnung in seinem Sinne zu prägen und dafür Schwächere zu bestimmtem Verhalten zu zwingen. Wir, das heißt Europa und der Westen, dürfen nicht die Schwächeren sein.

Mitte April werden sich der deutsche Außen- und Verteidigungsminister mit ihren japanischen Amtskollegen treffen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen die zunehmenden Aggressionen der KPCh in der indopazifischen Region. Es wird das erste Treffen dieser Art zwischen den beiden Ländern sein.

Und im August soll ein deutsches Kriegsschiff das Südchinesische Meer durchqueren. Das wird das erste Mal seit fast zwei Jahrzehnten sein.

Frankreich leitet Militärmanöver im Indo-Pazifik

Die Quad-Allianz, bestehend aus den USA, Japan, Indien und Australien, nimmt an einer von Frankreich geleiteten Militärübung teil.

Die fünf Nationen sagen, dass sie versuchen, die maritime Sicherheit im Indopazifik zu verbessern, um Pekings Aggressionen zu begegnen.

Die Übung findet vom 5. bis 7. April in der Bucht von Bengalen statt.

Als sie 2019 zum ersten Mal stattfand, nahmen nur die USA, Japan, Australien und Frankreich daran teil.

Doch dieses Mal ist auch Indien zum ersten Mal dabei.

Die französische Botschaft in Indien sagt, dies sei eine Gelegenheit, die Zusammenarbeit in einem freien und offenen Indo-Pazifik zu fördern.

30 Prozent des Welthandels laufen über den Indo-Pazifik.

Aber Pekings Militarisierung des Südchinesischen Meeres kann die Freiheit der Schifffahrt dort ernsthaft gefährden.

Laut dem französischen Medienunternehemen Radio France International (RFI) spüren sowohl Frankreich als auch die Quad-Länder die wachsende Bedrohung durch das kommunistische China in der Region.

Im Südchinesischen Meer hat das Regime seit Anfang März mehr als 220 chinesische Fischerboote in die von den Philippinen beanspruchten Gewässer entsandt. Dieser Schritt hat die Spannungen zwischen den beiden Ländern erneut eskalieren lassen.

Gleichzeitig schickte es Schiffe der Küstenwache zu den von Japan beanspruchten Senkaku-Inseln im Ostchinesischen Meer.

 

 



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