Estland warnt vor Pekings Bestrebungen | 5.000 Hongkonger beantragten Visum für UK

Von 19. Februar 2021 Aktualisiert: 19. Februar 2021 19:09

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „Estland warnt vor Peking | 5.000 Hongkonger beantragten Visum für UK innerhalb von 2 Wochen“ vom Youtube-Kanal NTD-Deutsch. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

Estland warnt vor Pekings Bestrebungen

Estland ermahnt andere demokratische Länder, China genau im Auge zu behalten.

In seinem Jahresbericht erklärte der estnische Auslandsnachrichtendienst: „Chinas Führung versteht, dass ein vereinter Westen ein unüberwindbares Hindernis für China darstellt, das zerstört werden muss.“

Und weiter: „Die Umsetzung von Chinas außenpolitischen Regeln oder die Schaffung einer ‚Schicksalsgemeinschaft‘ wird zu einer verstummten Welt führen, dominiert von Peking.“ Die Kommunistische Partei Chinas erfand den Begriff „Schicksalsgemeinschaft“, um ihre globalen Ziele zu fördern und zu beschreiben.

Berichten zufolge, versuchte die chinesische Botschaft in Estland, die Veröffentlichung des Berichts zu verhindern – jedoch vergeblich. Der Bericht folgt, nachdem Estland und fünf andere europäische Länder keine Präsidenten oder Premierminister, sondern Minister niedrigeren Ranges zu einem Gipfel schickten, der von Peking einberufen wurde.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Litauen verbannt chinesische Firma für Flughafen-Gepäckscanner

Ein weiterer baltischer Staat geht gegen China vor. Litauen verbot am Mittwoch einer chinesischen Firma, Litauens Flughäfen mit ihren Gepäckscannern zu versorgen. Die Firma ist eine Tochtergesellschaft der chinesischen Firma Nuctech. Deren Geräte sind an Grenzübergängen und Flughäfen in ganz Europa zu finden.

Letztes Jahr versuchten die USA, europäische Länder davon zu überzeugen, Produkte von Nuctech zu meiden. Der litauische Geheimdienst stuft die Firma als eine „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ ein.

Innerhalb von zwei Wochen: 5.000 Hongkonger beantragten Visum für Großbritannien

Innerhalb von nur zwei Wochen haben 5.000 Hongkonger ein Visum für Großbritannien beantragt. Das Dokument eröffnet ihnen einen möglichen Weg zur britischen Staatsbürgerschaft.

Die Anträge von Hongkongern auf ein British National Overseas, kurz BNO-Visum, nehmen zu, seit das Programm Ende Januar eröffnet wurde. In nur zwei Wochen gab es fast 5.000 Anträge. Dies berichtet die britische Zeitung “Times”. Das BNO-Visum gewährt Hongkongern eine fünfjährige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für Großbritannien. Es ermöglicht ebenfalls die britische Staatseinbürgerung.

Nachdem Peking im vergangenen Sommer ein sogenanntes Nationales Sicherheitsgesetz über Hongkong verhängt hatte, änderte die britische Regierung ihre Visa-Bestimmungen für Hongkonger Bürger. Das Sicherheitsgesetz führte in Hongkong zu einem harten Vorgehen gegen pro-demokratische Bewegungen und Freiheitseinschränkungen.

Etwa die Hälfte der Anträge stammt von Hongkongern, die sich bereits in Großbritannien aufhalten. Ihnen wurde eine vorübergehende Niederlassung gewährt, nachdem sie aus der ehemaligen britischen Kolonie geflohen waren. Falls die Nachfrage weiter so bleibt, könnten Experten zufolge bis Ende des Jahres insgesamt bis zu 150.000 Anträge eingehen.

Die britische Regierung hat keine Obergrenze für diese Zahl festgelegt. Schätzungsweise 350.000 Hongkonger besitzen einen BNO-Pass.

Experte: Die KP Chinas wird Berichte über gefälschte Impfstoffe nutzen, um Schuld abzuwälzen

In China gab es kürzlich fast zwei Dutzend Berichte über angeblich gefälschte Corona-Impfstoffe. Einige der gefälschten Impfstoffe sollen sogar ins Ausland exportiert worden sein. Experten vermuten dahinter eine Strategie der KPC.

Ein neuer Bericht des KPC-Sprachrohrs „Xinhua“ hat für Aufregung gesorgt. Laut der Nachrichtenagentur wurden mehr als 20 Fälle von gefälschten Impfstoffen aufgedeckt – einige davon seien sogar in andere Länder exportiert worden.

China-Kenner vermuten mehr als nur Impfstoff-Betrug.

Ihnen zufolge könnte Peking diese Berichte nutzen, um die Verantwortung von sich zu schieben. Wenn in China hergestellte Impfstoffe oder Medikamente Probleme verursachen, könnten sie die unerwünschten Nebenwirkungen einfach auf gefälschte Impfstoffe schieben, anstatt zuzugeben, dass es am chinesischen Impfstoff liege.

Dem Bericht zufolge waren mehr als 70 Personen betroffen. Die gefälschten Impfstoffe beinhalteten Kochsalzlösung und Mineralwasser, um den Anschein eines echten Impfstoffs zu erwecken.

Der in den USA ansässige China-Experte Zhang Jian ist überzeugt, dass chinesische Beamte mit Herstellern gefälschter Impfstoffe zusammengearbeitet haben müssen, um die Impfstoffe zu exportieren.

Ohne den Schutz und die Unterstützung durch chinesische Beamte würde es keine chinesische Firma wagen, Impfstoffe ins Ausland zu schicken.” – Zhang Jian, China-Experte.

Der in Kanada lebende Arzt Zhao Zhongyuan sagt, er sei sicher, dass gefälschte Impfstoffe in China im Umlauf seien. Doch er bezweifelt, dass sie exportiert wurden. Stattdessen denkt er, dass die „Xinhua“-Berichte eine Masche seien, die sich die Behörden des Regimes ausgedacht haben.

Ich denke, es liegt daran, dass die eigenen Impfstoffe nicht den Anforderungen entsprechen. Deshalb verbreitet die KPC die Nachricht, es gebe gefälschte Impfstoffe, sowohl im Inland als auch im Ausland. Wenn es also in Zukunft ein Problem in anderen Ländern mit chinesischen Impfstoffen gibt, kann die KPC behaupten, dass einige gefälschte Impfstoffe in ihre regulären Kanäle gemischt worden seien. Dann haben sie eine Ausrede.” – Zhao Zhongyuan, Arzt aus Kanada.

Es ist nicht das erste Mal, dass China von gefälschten Impfstoffen geplagt wird. Vor zehn Jahren verursachten gefälschte Impfstoffe Behinderungen und Tod bei Kindern. Eltern, die darüber öffentlich sprachen, wurden von den Behörden zum Schweigen gebracht.

 

 

 

 



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