Französische Eltern fordern ein Ende der Maskenpflicht für Kinder

Von 31. Mai 2021 Aktualisiert: 31. Mai 2021 16:43

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „Französische Eltern fordern ein Ende der Maskenpflicht für Kinder“ vom YouTube-Kanal NTD-Deutsch. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

In Frankreich gibt es Stimmen gegen den Maskenzwang für Kinder. Experten kritisieren, dass selbst sieben Monate nach Einführung der Maßnahme noch keine Studie durchgeführt wurde, die die Wirksamkeit belegen kann. Hingegen würden immer mehr Kinder Anzeichen von psychischen Problemen zeigen. David Vives von NTD sprach mit einer Anwältin und einer Psychiaterin über das Problem.

Die Französische Akademie der Medizin hat am Mittwoch ihre Unterstützung für eine Impfpflicht für Kinder erklärt. 

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Während sich die nationale Gesundheitsbehörde offiziell dazu noch nicht geäußert hat, wirft derzeit eine andere Maßnahme Fragen auf: das verpflichtende Tragen von Masken bei Kindern.

„Kinder zwischen 7 und 11 Jahren finden normalerweise leicht Freunde und lernen in der Schule. Wir sehen immer mehr Kinder, die Schwierigkeiten mit dem Lernen haben oder sich nichts merken können. Sie leiden auch unter körperlichen Beschwerden. Seit Monaten haben sie das Gesicht ihres Lehrers nicht mehr gesehen, ein Teil ihrer Menschlichkeit scheint verschwunden zu sein.“ – sagt Psychiaterin Marie-Estelle Dupont.

Die französischen Gesundheitsbehörden begründen ihre Masken-Politik mit den WHO-Richtlinien, die Kindern über 5 Jahren unter bestimmten Bedingungen das Tragen von Masken empfehlen.

Nach sieben Monaten des obligatorischen Masketragens für Kinder bleiben einige Fragen zu deren Wirksamkeit unbeantwortet.

Die Anwältin Clarisse Sand wandte sich an den französischen Senat mit der rechtlichen Forderung, die Maskenpflicht für Kinder aufzuheben. Sie sagte, sie habe medizinische Beweise, dass Masken Kindern in gewissem Maße schaden. Sie vertritt 884 Eltern, die den Antrag gestellt haben.

„Was das Tragen von Masken bei Kindern angeht, so haben wir ein Jahr Erfahrung und eine Studie, die von Psychiatern und Eltern, Ärzten und Epidemiologen durchgeführt wurde. Sie sind mit diesem obligatorischen Akt nicht einverstanden.“ – so Clarisse Sand, Rechtsanwältin.

Dennoch lehnte das höchste Gericht in Frankreich ihren Antrag am 25. Mai ab. Das Gericht berief sich bei seiner Entscheidung auf die WHO-Empfehlungen.

„Der Staatsrat hat uns einfach gesagt, das ist das, was die WHO empfohlen hat, und das war’s dann. Also werden wir eventuell neue Aspekte einbringen, aber die Debatte war nie von vornherein offen.“ – meint Clarissa Sand.

Sie kritisierte, dass die Entscheidung der Regierung seit dem Moment, als das Maskenmandat für Kinder eingeführt wurde, durch keine Studie gestützt wurde.

 



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