NTD: Bidens Verordnungen machen Politik von Trump rückgängig | Trump: „Wir werden zurückkommen“

Von 21. Januar 2021 Aktualisiert: 21. Januar 2021 19:19

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „Bidens Verordnungen machen Politik von Trump rückgängig | Eric Trump: „Das Beste wird noch kommen““ vom Youtube-Kanal NTD-Deutsch. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

Wie Bidens Politik sich von Trumps unterscheidet

Die Amtseinführung von Joe Biden als Präsident markiert einen Wechsel in der Politik und Agenda des Weißen Hauses. Wir sprachen mit einem internationalen Journalisten über einige wesentliche Unterschiede zwischen den Regierungen von Trump und Biden.

Präsident Biden wird voraussichtlich einen drastischen Richtungswechsel in der Exekutive einschlagen. Das geht aus seiner Rede und seinen Aussagen im Vorfeld der Amtseinführung hervor.

Biden sagte, seine Prioritäten als Präsident seien die Pandemie, Rassismus, weiße Vorherrschaft und inländische Terroristen zu bekämpfen. Für Biden fallen darunter auch die Kapitol-Randalierer.

Und in Letzterem sieht der Journalist Alex Newman, Vorsitzender von „Liberty Sentinel Media“, eine andere politische Richtung.

„Wenn Amerikaner an Terrorismus denken, denken sie an Enthauptungen, Bombenanschläge, Massenmord an Zivilisten, schreckliche Verfolgung, die Art von Dingen, die wir bei ISIS und den kommunistischen Terrorgruppen auf der ganzen Welt gesehen haben, nicht an ein paar Schwachköpfe, die in das Kapitol einbrechen, ein paar Fenster einschlagen, ein paar Türen demolieren und vielleicht ein Rednerpult ‘ne Zeitlang herumtragen. Ich denke also, was sie uns hier vorsetzen, ist tatsächlich die Verfolgung von politischen Dissidenten.“ 

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Joe Bidens Sohn Hunter beteiligte sich an chinesischen Aktiengesellschaften, die zum Teil enge Verbindungen zum Regime in Peking haben. Und der Ehemann von Kamala Harris, Doug Emhoff, arbeitete für die Anwaltskanzlei “DLA Piper”, die mit dem chinesischen Regime zusammenarbeitete. Trump hatte eine harte Haltung gegenüber China eingenommen. Newman vermutet, dass die neue Administration einen anderen Ansatz verfolgen könnte.

„Ich denke, sie planen, sehr, sehr weich gegenüber China zu sein. Das Pariser Abkommen ist ein fast perfektes Beispiel dafür. Das Pariser Abkommen demontiert in der Praxis das, was von unserer Produktionskapazität übrig geblieben ist und verlagert es nach China. Richtig? Wir wissen, dass, wenn sie die Strompreise in den USA in die Höhe treiben, wie sie es vorhaben, indem sie dem Pariser Abkommen wieder beitreten, dass das die amerikanischen Unternehmen nicht mehr wettbewerbsfähig machen wird, dass es die verbleibende Produktionskapazität, die wir haben, nach China verlagern wird.“ – so Newman.

Nicht zuletzt war Trump während der Pandemie stets für die Ausbalancierung zwischen Gesundheit und Wirtschaft. Biden hingegen prophezeit in seiner Rede, dass wir auf einen „dunklen Winter“ zusteuern werden.

Bidens Verordnungen machen Politik von Trump rückgängig

An seinem ersten Tag als Präsident unterzeichnet Joe Biden mehr Exekutivverordnungen als die letzten vier Präsidenten an ihren ersten Tagen zusammen. Viele der Verordnungen machen die Politik von Präsident Trump rückgängig.

Im Oval Office sitzend, unterzeichnet Biden 15 Exekutivanordnungen und 2 Exekutivmaßnahmen.

Die Anordnungen beinhalten:

–       Ein 100-Tage-Maskenmandat

–       Wiedereintritt in das Pariser Klimaabkommen

–       Wiedereintritt in die Weltgesundheitsorganisation

–       Aufhebung der 1776-Kommission der Trump-Administration

–       Baustopp der Grenzmauer

–       Aufhebung von Trumps Ausweitung der Vollzugsbehörde für illegale Einwanderung

–       Stärkung des DACA-Programms

–       und die Aufhebung der Keystone-Ölpipeline

Biden hatte bereits während seiner gesamten Präsidentschaftskampagne angekündigt, er werde Trumps Exekutivverordnungen rückgängig machen.

In den nächsten 10 Tagen werde der neue Präsident voraussichtlich weitere Exekutivmaßnahmen unterzeichnen.

Während seiner Rede betonte Biden seine Agenda. Diese sind Rassengleichheit, Klimawandel und die Pandemie. 

Trump: „Wir werden in irgendeiner Form zurück sein“

Präsident Trump verließ gestern das Weiße Haus, um seine Reise nach Florida anzutreten. Zuvor richtete er ein paar Worte an das Publikum beim Militärflugplatz der US Air Force in Maryland.

Während eines Aufenthalts in der „Joint Base Andrews“ in Maryland, stieg Trump von „Marine One“ zu „Air Force One“ um.

Donald und Melania Trump sagten, als Präsident und First Lady zu dienen, sei ihre „größte Ehre“ gewesen.

Trump betonte, wie unermüdlich seine Regierung gearbeitet habe. Und nannte einen Motivationsspruch aus dem Profisportbereich: Sie haben „alles auf dem Feld gelassen“. Heißt soviel: Man hat alles gegeben – auf ehrliche Weise.

Hinsichtlich dessen, dankte er seinen Unterstützern, seiner Familie, Freunden und Mitarbeitern.

Sie sind erstaunliche Menschen. Dies ist ein großartiges Land. Es war mir eine große Ehre und ein Privileg, Ihr Präsident gewesen zu sein.“ – Donald Trump

Der Tradition folgend hinterließ Präsident Trump seinem Nachfolger einen Brief, Einzelheiten des Briefes sind jedoch nicht bekannt. Trump pries die Errungenschaften seiner Regierung und versprach, immer für das amerikanische Volk einzutreten.

Ich werde immer für euch kämpfen. Ich werde zuschauen, ich werde zuhören.“

Weiter sagte Trump, die Zukunft dieses Landes sei nie besser gewesen. Er wünschte der neuen Regierung Glück und Erfolg. Die neue Regierung habe die Grundlage, etwas Spektakuläres zu schaffen.

In Bezug auf die US-Wirtschaft sagte Trump dem Publikum: „Sie werden unglaubliche Zahlen sehen“ – doch das nur wenn Biden seine Politik „unberührt“ ließe.

Er ermutigte seine Unterstützer, in die Zukunft zu schauen:

Also, nur auf Wiedersehen. Wir lieben euch. Wir werden in irgendeiner Form zurück sein.“ 

In welcher Form Trump zurückkehren wollte, blieb vorerst sein Geheimnis. Nach seiner Rede reiste er in sein Mar-a-Lago Resort in Florida.

Trumps Kinder verabschieden sich auf Social Media

Die Kinder des nun ehemaligen Präsidenten Donald Trump, Eric, Ivanka, Donald Jr. und Tiffany, veröffentlichten Abschiedsbotschaften in den sozialen Medien.

In einem Tweet sagte Eric Trump:

„Ohne Zweifel, das Beste wird noch kommen.“

Darüber hinaus sagte er:

„Meine Hoffnung für die Amerikaner ist, dass wir die alte Norm niemals tolerieren.“

Und weiter:

„Nehmt das, was wir in den letzten vier Jahren gelernt haben und wir kämpfen weiter für die Freiheiten und den Stolz, die es uns ermöglichen, rot, weiß und blau zu sein.“

Über die Trump-Familie sagte Eric:

„Wir haben eine enorme Last getragen unter Druck und Verfolgung, die beispiellos waren.“ Er betont das Opfer von Präsident Trump und der gesamten Familie für die Nation.

Ivanka Trump, eine Beraterin des Präsidenten, schrieb auf Twitter:

„Die letzten vier Jahre waren eine unglaubliche Reise.“

Weiter drückte sie ihre Wertschätzung für das Mitgefühl, die Anmut und die Entschlossenheit im ganzen Land aus. Und sagte:

Ich hoffe und glaube, dass Amerika auf positive Weise vorankommen kann, indem wir unsere Unterschiede anerkennen und Gemeinsamkeiten finden – so werden wir die größte Nation bleiben.“

Donald Trump Jr. postete auf Instagram eine kurze Dankesnachricht an seinem Vater. Sie lautet: 

„Amerika schuldet dir Dank.“

Tiffany, Trumps zweite Tochter, schrieb auf Twitter und sprach über die vielen Erinnerungen und Meilensteine während ihres Lebens ​​im Weißen Haus. Einschließlich ihrer kürzlichen Verlobung mit Michael Boulos.

Am 20. Januar lobte Trump die Leistungen seiner Regierung. Dazu gehören Rekordzahlen auf dem Arbeitsmarkt, Härte gegenüber dem chinesischen Regime, der Aktienmarkt und vieles mehr.

Es gibt Spekulationen darüber, dass Trump eine neue politische Partei gründen wollte.

Vorstandsmitglied nach Kundgebung als „Terroristin“ bezeichnet

Eine Trump-Unterstützerin und Mitglied eines Schulausschusses eines Bezirks in Südkalifornien, wurde wegen ihrer Teilnahme an der Demonstration am 6. Januar in Washington DC mit Rücktrittsforderungen konfrontiert.

„Das war irgendwie zu erwarten, denn ich bin konservativ und sie billigen meine Ansichten nicht.“ – Leandra Blades, Mitglied im Vorstand des  „Placentia-Yorba Linda Unified Schulbezirks”.

Leandra Blades arbeitete früher als Polizistin der Anti-Terror-Abteilung im Sheriff Department von Los Angeles County. Im Jahr 2020 wurde sie in den Schulausschuss des Placentia-Yorba Linda Unified Schulbezirks gewählt. Jetzt fordern über 8.000 Menschen in einer Petition ihren Rücktritt. Alles wegen eines Fotos, das sie bei der Trump-Kundgebung in Washington DC am 6. Januar zeigte und ihre Freundin auf Social Media postete.

„Wir verließen die Kundgebung, nachdem wir gehört hatten, dass es drinnen Gewalt gab. Dafür waren weder ich, meine Freundinnen, noch die Menschen um uns herum gekommen.“ 

Sie sei weder in das Kapitolgebäude gegangen, noch habe sie von den Ausschreitungen gewusst, bevor sie das Foto machte, so Blades. Das Bild erregte über Nacht eine Menge Aufmerksamkeit. Eine Gruppe von Studenten aus ihrem Bezirk, genannt “PYLUSD Against Terrorism”, startete direkt danach eine Kampagne. Sie behaupteten, Blades „unterstütze einheimische Terroristen“ und forderten sie auf, „sofort zurückzutreten“. 

Sie sei weder eine Terroristin noch eine Aufrührerin, antwortete Blades daraufhin. 

„Es ist schrecklich, als Terroristin bezeichnet zu werden, da ich als Ordnungshüterin alles dafür getan habe, das Gesetz aufrechtzuerhalten. Ich glaube an Recht und Ordnung. Ich bin eine starke Verfechterin unserer Verfassung und das für beide Seiten….“.

Obwohl sie mit Hassmails überflutet wurde, habe sie auch viel Unterstützung bekommen, so Blades. Einige Schüler erstellten eine Seite auf Change.org, die die Menschen auffordert, sich mit Blades zu solidarisieren. Dort wurden fast 5.000 Unterschriften gesammelt.

„Ich werde weiterhin für meine Überzeugungen eintreten, ich werde nicht zurücktreten, ich werde nicht nachgeben. Es ist einfach das, woran ich glaube. Ich glaube an Fairness, ich glaube an die Zusammenarbeit mit Menschen, die mir vielleicht nicht zustimmen. Ich glaube einfach, wir können es so viel besser machen, nicht nur als Gemeinschaft, sondern als Nation.“ 

Leandra Blades sagte, die Petition habe keine hemmende Wirkung auf ihre Position. Sie glaube jedoch, dass es auch eine gute Gelegenheit für Schüler und Eltern sei, die früher das Gefühl hatten, keine Stimme zu haben, ihre konservativen Werte auszudrücken.

 

 

 

 

 

 

 


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