Trump nach Sondland-Aussage: „Die Amtsenthebungs-Hexenjagd ist jetzt vorbei“

Von 21. November 2019 Aktualisiert: 22. November 2019 12:58
US-Präsident Trump betonte am Mittwoch: Er habe Gordon Sondland gesagt keine Gegenleistung der Ukraine zu beanspruchen.

US-Präsident Donald Trump erklärte am Mittwoch, dass er dem US-Botschafter bei der Europäischen Union Gordon Sondland gesagt habe, dass er keine Gegenleistung der Ukraine wollte. Ein „Quid-Pro-Quo“-Szenario stellt das Zentrum der Amtsenthebungsuntersuchung des Repräsentantenhauses gegen Trump dar.

„Ich habe nur eine Sache bemerkt und die würde bedeuten, dass alles vorbei ist“, sagte Trump Reportern, als er von handgeschriebenen Notizen las.

Sondland hatte über ein Gespräch mit Trump berichtet, in dem er den US-Präsidenten fragte, was er von Kiew wollte. „Und es war ein sehr kurzes, abruptes Gespräch“, zitiert Trump den Botschafter.

Er [Trump] war nicht gut gelaunt. Und er sagte nur: ‚Ich will nichts. Ich will nichts. Ich will keine Gegenleistung. Sag Zelensky, er soll das Richtige tun.’Etwas in diesem Sinne.“

Trump sagte dann, dass er „den Fernseher ausgeschaltet habe“, nachdem er die Aussagen des Botschafters gehört hatte. „Ich will nichts, ich habe es zweimal gesagt“, so Trump.

Danach sagte der Präsident in Richtung der Reporter: „Wenn ihr keine Fake-News wärt, würdet ihr es richtig bringen.“

Trump bestritt Sondlands Behauptung, er sei beim Telefonat schlecht gelaunt gewesen.

„Ich bin immer gut gelaunt, ich weiß nicht, was das ist“, sagte der Präsident und fügte hinzu, dass er Sondland „nicht sehr gut“ kenne. „Ich habe nicht viel mit ihm gesprochen. Das ist ein Mann, den ich nicht gut kenne. Er scheint aber ein netter Kerl zu sein.“

Bei der Anhörung bestätige Sondland, dass er nie direkt von Trump, von einer Gegenleistung gehört habe, die militärische Hilfe für die Ukraine mit [den Biden-]Untersuchungen verband. Sondland meinte jedoch, dass „wir alle verstanden haben“, dass ein Treffen im Weißen Haus für den Präsidenten der Ukraine mit einer Untersuchung oder mit einer Erklärung zu Untersuchungen, verbunden war.

Zuvor sagte Sondland, dass „es sonnenklar war, dass es eine Bedingung“ zwischen den von der Ukraine gewünschten Aktionen und einer Ankündigung zu Untersuchungen vonseiten Kiews gab. Jedoch hat er nicht von einer Gegenleistung, wie militärischen Hilfen, gesprochen.

Widersprüchliche Aussagen

„Gab es ein „Quid Pro Quo“? fragte sich Sondland am Mittwoch rhetorisch. „Die Antwort ist ja.“

Als er jedoch von republikanischen Abgeordneten mit Fragen durchlöchert wurde, gab Sondland zu, dass niemand mit ihm über Untersuchungen geredet hatte und er sich nur auf Vermutungen stützte, die er gebildet hatte.

Der republikanische Abgeordnete Mike Turner hakte bezüglich Sondlands Aussagen wegen der 400 Millionen Dollar an militärischer Hilfe für die Ukraine nach.

Nachdem Sie ausgesagt hatten, rannte der Vorsitzende Schiff [Leiter des Untersuchungsausschusses] hinaus und gab eine Pressekonferenz und sagte, er könne den Präsidenten der Vereinigten Staaten wegen Ihrer Aussage anklagen“, sagte Turner zu Sondland.

Wenn Sie heute CNN aufrufen, steht dort die Überschrift: ‚Sondland verbindet Trump mit der Einbehaltung von Beihilfen‘. Ist das heute Ihre Aussage, Botschafter Sondland? Dass Sie Beweise haben, dass Donald Trump die Ermittlungen mit der [militärischen] Hilfe verbunden hat? Weil ich nicht glaube, dass Sie das sagen.“

Sondland antwortete, dass er solche Vorwürfe „vermutet“.

„Niemand hat es Ihnen gesagt?“, fragte Turner, bevor er weiterfuhr: „Nicht nur der Präsident, Giuliani hat es Ihnen nicht gesagt, Mulvaney hat es Ihnen nicht gesagt, niemand, Pompeo hat es Ihnen auch nicht gesagt, nicht wahr?“

Er bohrte weiter: „Niemand auf diesem Planeten hat Ihnen gesagt, dass Donald Trump diese Hilfe an die Untersuchungen bindet? Wenn Ihre Antwort ja ist, dann liegt der Vorsitzende falsch, und die Schlagzeile auf CNN ist falsch. Niemand auf diesem Planeten hat Ihnen gesagt, dass Präsident Trump die Hilfe an die Ermittlungen bindet. Ja oder nein?“

Auf diese Fragen antwortete Sondland mit „Ja“ und sagte, er habe keine Beweise „außer meiner eigenen Vermutung“.

Donald Trump, ukrainische Beamte und andere Beamte des Weißen Hauses haben die Behauptungen über Bestechung und Gegenleistungen kategorisch dementiert.

Der Originalartikel erschien in The Epoch Times USA (deutsche Bearbeitung von sk/rm)
Originalfassung: Trump Responds to Sondland Testimony: ‘It’s All Over’

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Wer hat die Weltherrschaft? Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Immer klarer wird, dass die Geschichte der Menschheit nicht so ablief, wie sie heutzutage gelehrt wird. Das Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ gibt die lange gesuchten Antworten.

„Kapitalismus abschaffen“? „Wohnungsgesellschaften enteignen“? Familie auflösen? Keinen Wohlstand und keine Kinder mehr wegen des Klimas? Frühsexualisierung? Solche Gedanken sind in Politik, Medien und Kultur populärer denn je. Im Kern drücken sie genau das aus, was einst schon Karl Marx und seine Anhänger der gesamten Menschheit aufzwingen wollten.

Der Kommunismus hat im 20. Jahrhundert hunderte Millionen Menschen physisch vernichtet, heute zielt er auf ihre Seelen. Bei vielen Menschen blieb glücklicherweise die der menschlichen Natur innewohnende Güte erhalten – was den Menschen die Chance gibt, sich vom Einfluss des „Gespenst des Kommunismus“ zu befreien.
Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder – falls vergriffen – direkt beim Verlag der Epoch Times Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es jetzt auch als Ebook und als Hörbuch

E-Book: Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. Das E-Book ist direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Hörbuch: Das Hörbuch bieten wir im MP3 Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. Das Hörbuch ist direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected] – es wird auch bald auf Amazon, Audible und iTunes erscheinen.


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion