Gefahr erkannt in Essen: Stadt kauft 128 Schutzwesten für Zentrale Ausländerbehörde in Holsterhausen und Ordnungsamt

Die Stadt Essen rüstet sich offenbar für gefährliche Zeiten, wie eine öffentliche Ausschreibung beweist.
Von 2. August 2018

Mit einer öffentlichen Ausschreibung sucht derzeit die Stadt Essen nach 128 Schutzwesten, schuss- und stichfest sollen sie sein, wie „Radio Essen“ meldet.

Benötigt werden die Sicherheitsmaßnahmen für die neue geplante Zentrale Ausländerbehörde im südwestlichen Stadtteil Holsterhausen. Einige der Westen sollen offenbar auch den Mitarbeitern des Ordnungsamtes zukünftig Schutz bieten.

Die Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) des Landes soll am 1. September ihre Arbeit aufnehmen.

Gefährlicher Abschiebeprozess?

Nach Angaben von „Der Westen“ soll sich die Behörde vor allem mit dem Rückführungsmanagement von abgelehnten Asylbewerbern beschäftigen und die kommunalen Ausländerbehörden im Regierungsbezirk Düsseldorf beim Abschiebeprozess von derzeit 21.000 Migranten ohne Bleiberecht unterstützen.

Linke Proteste gegen ZAB in Essen

Gegen die von ihren Gegnern als „Abschiebebehörde“ bezeichnete ZAB gab es am 1. Juni auf dem Willy-Brandt-Platz in Essen Proteste, organisiert von der Partei „Die Linke“, „Essen stellt sich quer – Bündnis gegen Rassismus und Faschismus“ und der Fluchthilfe-Organisation „Pro Asyl“.

Es wurde bemängelt, dass die Behörde nur nach Aktenlage entscheide, anstatt auf Einzelfälle einzugehen, so „Der Westen“. In einem Aufruf hieß es: „Eine solche Behörde ist unvereinbar mit dem Bild, das wir von unserem Essen haben, denn bei uns im Ruhrgebiet ist die Welt zu Hause.“

Gefahr in Deutschland zu lange unterschätzt

Ob die Schutzwesten wegen Gefährdung durch linke Extremisten oder die potenziell gefährlichen Abzuschiebenden gekauft werden sollen, ist nicht bekannt. Dänemark jedenfalls erkannte bereits im vergangenen Oktober die Gefährlichkeit der abgelehnten Migranten aus Deutschland und verlängerte seine Grenzkontrollen.

„Die große Zahl irregulärer Migranten und abgelehnter Asylbewerber“, die in Nachbarländern auf ihre Abschiebung warten würden, sei „eine echte Sicherheitsbedrohung“, hieß es in einem Schreiben der dänischen Regierung an die EU.

 

 



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