Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: Toyota-gesponserte Deutsche Umwelthilfe und Altparteien attackieren Autoindustrie

Epoch Times7. March 2018 Aktualisiert: 7. März 2018 18:35
"Wer ist denn eigentlich diese Deutsche Umwelthilfe, die die deutsche Autoindustrie so massiv diffamiert? Weiß dieses Parlament, dass einer der Hauptsponsoren der Deutschen Umwelthilfe der japanische Autohersteller Toyota ist?," fragt AfD-Politiker Spaniel in einer Bundestagsrede.

In der Politik dreht sich alles um manipulierte Abgaswerte und Diesel-Fahrverbote. VW hat zugegeben, bei seinen Motoren betrogen zu haben. Seitdem wird ein regelrechter Spießrutenlauf gegen die deutschen Autobauer veranstaltet. Allen voran die Deutsche Umwelthilfe (DUH).

BMW will sich das nicht länger gefallen lassen. Die Kritik der umstrittenen DUH am Autobauer ist tatsächlich unbegründet. Denn das Unternehmen hat eine offizielle Unschuldsbestätigung des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) vorliegen, das beweist – BMW ist sauber.

Wir geben unseren Mitarbeitern, Kunden und der Politik eine glasklare Botschaft mit: Die BMW Group baut die saubersten Dieselmotoren der Welt“, sagte der Vorstandsvorsitzende Harald Krüger zur „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

„Der BMW-Diesel hat Zukunft. Er verbindet Effizienz und Fahrfreude,“ betont Krüger. Davon ist der Konzern schon seit jeher überzeugt und versucht mit dem Konzept des sauberen Diesels weiter durchzubrechen. Die Verwürfe der Deutsche Umwelthilfe blockieren BMW jedoch.

Toyota-finanziert Deutsche Umwelthilfe

Die Deutsche Umwelthilfe ist keine wissenschaftliche Institution oder Behörde. Sie ist auch kein vom breiten Volk getragener Verein. Tatsächlich hat die Deutsche Umwelthilfe weniger Mitglieder als ein Kleingärtnerverein. Interessant ist auch, dass der umstrittene Klub größtenteils vom japanischen Autohersteller Toyota gesponsert wird. Zudem muss der Steuerzahler für den Verein aufkommen – ob er will oder nicht.

Auch das KBA-Gutachten stoppt die selbst ernannten Umweltschützer nicht, die deutsche Autoindustrie weiter massiv zu attackieren. Laut FAZ fragen sich BMW-Manager schon: Wer hält sich hier an Recht und Gesetz? Wer manipuliert hier wen?

Vorstandschef Krüger sagte der Zeitung: Jetzt sei die Zeit gekommen „über die Verantwortung nachzudenken, die alle Beteiligten der Diesel-Debatte haben“. Er wolle die haltlosen Verdächtigungen der Umwelthilfe nicht mehr hinnehmen. Sie würden „Wohlstand und Arbeitsplätze“ gefährden.

AfD-Politiker spricht Klartext

Dieser Ansicht ist auch AfD-Politiker Dirk Spaniel. Am Freitag sagte er im Bundestag:

„Wir haben in den letzten Tagen viel über Grenzwerte gehört. Die gestrigen Aussagen des Kollegen Hofreiter von den Grünen will ich an dieser Stelle nicht unkommentiert lassen. 

Deutsche Autohersteller hätten gelogen und betrogen, und Grenzwerte seien um mehrere 100 Prozent überschritten.

Da Herr Hofreiter und einige andere offensichtlich Probleme haben, Informationen aus Zeitungen inhaltlich korrekt zu verarbeiten, will ich Ihnen jetzt einmal kurz erklären, wie Fahrzeuge zertifiziert werden.

Es gibt eine Vorschrift, in der steht, wie viele Schadstoffe pro Kilometer emittiert werden dürfen. Gleichzeitig ist genau definiert, wie das zu messen ist. Sind diese Grenzwerte erreicht, ist die Vorschrift erfüllt, und die Typgenehmigung wird durch das KBA erteilt.

Jedes Auto, das eine Typgenehmigung erhalten hat, ist gesetzeskonform zugelassen. Dass es einen Hersteller gegeben hat, der dort unlauter getrickst hat, ist bekannt. Dafür wurde die Typgenehmigung in einigen Einzelfällen entzogen bzw. wurden entsprechende Maßnahmen vorgeschrieben.

Gestern hat Herr Hofreiter die deutsche Autoindustrie pauschal verunglimpft.

Die deutsche Autoindustrie erzeugt einen Umsatz von über 400 Milliarden Euro pro Jahr. Die vielen Tausend Mitarbeiter in der Autoindustrie sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Jahrelang haben Zehntausende Ingenieure in den Autokonzernen und Zulieferunternehmen daran gearbeitet, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Ihr Fraktionschef hat gezeigt, wie sehr Ihre Partei diese Menschen verachtet, indem er erstens ihnen pauschal Betrug vorwirft und zweitens ihre Arbeitsplätze mit unhaltbaren Argumenten vernichtet; so ist es.“

Spaniel kritisiert auch die Deutsche Umwelthilfe scharf:

Die sogenannten Messungen der Umwelthilfe fanden unter völlig anderen Testbedingungen als unter den gesetzlich vorgeschriebenen statt. Ich wiederhole: Zu einer Messung gehört ein Messverfahren mit einem definierten Grenzwert. Wer ein anderes Messverfahren wählt, kommt zu einem anderen Ergebnis, ganz einfach.“

Alle Altparteien fordern Nachrüstungen – nur von deutschen Herstellern

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Spaniel fragt: „Wer ist denn eigentlich diese Deutsche Umwelthilfe, die die deutsche Autoindustrie so massiv diffamiert? Weiß dieses Parlament, dass einer der Hauptsponsoren der Deutschen Umwelthilfe der japanische Autohersteller Toyota ist?“

Auch die SPD fordert von der Autoindustrie die Übernahme der Kosten der Nachrüstung der Fahrzeuge mit älteren Abgasnormen. Seit wann muss ein Produkt rückwirkend geänderte Vorschriften erfüllen? Wo ist denn da die Rechtssicherheit?“

Er betont, dass alle Altparteien ein Nachrüstungen fordern – und zwar nur von den deutschen Herstellern. Ausländische Hersteller sollen nicht belangt werden.

„Früher hat die SPD die Arbeitnehmerinteressen in diesem Land vertreten. Wo ist eigentlich die Arbeitnehmervertretung der SPD, die Ihnen Ihre Arbeitsplatzvernichtungsstrategie ausredet?,“ fährt der Politiker fort.

„CDU/CSU wollen private PKWs abschaffen“

AfD-Mann Spaniel sagt auch:

„In dem Brief von Ihnen, Frau Bundesministerin, und zwei Unionsministern an den zuständigen EU-Kommissar lese ich: Zusammen mit den Ländern und Kommunen denken wir über kostenlosen ÖPNV als Mittel zur Senkung der Anzahl der Privat-Pkws nach. – Hallo! Die CDU/CSU unterstützt die Senkung der Anzahl der Privat-Pkws?! Sehr interessant! Wissen Ihre Noch-Wähler eigentlich, dass Sie Privat-Pkws abschaffen wollen?

Die Regierungsparteien beschließen das Ende einer funktionierenden Technologie, ohne eine Alternative zu haben. Sie zerstören die ökologisch und wirtschaftlich sinnvollste Antriebsform für Pkw, den Dieselmotor, durch utopische Abgasvorschriften. Das trifft vorwiegend die deutschen Autohersteller, da diese den Dieselmotor brauchen, um die CO2-Vorgaben der Zukunft zu erfüllen.“

Im internationalen Vergleich hat Deutschland eine sehr saubere Luft. Das ist durch Messwerte bestätigt.

Wir brauchen gar keine Fahrverbote zur Luftreinhaltung, höchstens zur Schikane“, so Spaniel.

Abschließend sagt der AfDler:

„Ja, ich freue mich, dass auch andere Parteien in diesem Haus mittlerweile daran denken, Fahrverbote wissenschaftlich zu hinterfragen, und diese Initiative der AfD übernehmen. Vielen Dank! Wir wollen eine Politik, die einen Interessenausgleich zwischen Umweltinteressen und anderen legitimen Interessen unserer Gesellschaft herstellt. Vielen Dank.“

(so)

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