Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bei einer Pressekonferenz zum Evaluationsbericht des IfSG.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bei einer Pressekonferenz zum Evaluationsbericht des IfSG.Foto: Fabian Sommer/dpa

„Höchste Sicherheitsstufe“ für Lauterbach – „Regelmäßige“ Aufrufe zur Ermordung

Epoch Times3. August 2022 Aktualisiert: 4. August 2022 7:28

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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bekommt nach eigenen Angaben regelmäßig Morddrohungen. „Jeden Tag wird in den sozialen Netzwerken zu Gewalt gegen mich aufgerufen.“ Das sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Mittwoch. „Leute rufen regelmäßig – teilweise sogar mit Klarnamen – zu meiner Ermordung auf.“ Er genießt deswegen besonders guten Schutz. „Ich erfahre ungefähr die höchste Sicherheitsstufe, die es für Politiker in Deutschland überhaupt gibt.“

Lauterbach sagte, er fahre „immer mit zwei gepanzerten Fahrzeugen vor“. Der SPD-Politiker fügte hinzu: „Das gab es für einen Gesundheitsminister wahrscheinlich noch nie.“

Mit Blick auf die österreichische Ärztin, die sich vor wenigen Tagen das Leben genommen hatte, sagte er weiter: „Die österreichische Kollegin dagegen musste den Schutz selbst bezahlen und konnte sich das nicht mehr leisten.“ Er verachte und verabscheue die Hetzer im Netz, die diese Frau in den Tod getrieben hätten. Lauterbach forderte, dass die Bundesländer exponierte Ärzte ausreichend schützen müssten.

Die österreichische Impfärztin Lisa-Maria K. war am Freitag tot in ihrer Praxis im Bezirk Vöcklabruck aufgefunden worden. Sie hatte unter anderem auf ihrer Webseite von monatelangen Einschüchterungen bis hin zu Morddrohungen „aus der COVID-19-Maßnahmen- und Impfgegnerszene“ berichtet.  Schließlich hatte sie daraufhin unter Berufung ihre Praxis geschlossen. (afp/mf)



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