Japan-Feuerwerk in Düsseldorf: 14-Jährige belästigt, helfenden Familienvater (48) niedergestochen – Polizei verhaftet junge Männer

Von 28. Mai 2018 Aktualisiert: 29. Mai 2018 12:01
Weil ein 48-jähriger Familienvater die Tochter eines Freundes vor zudringlichen jungen Männern beschützen wollte, wurde er selbst Opfer einer Messer-Attacke.

Düsseldorf, Landeshauptstadt von NRW, am 26. Mai: Vor einem Club am Rheinufer am Rande der Altstadt gerieten in der Samstagnacht zwei angetrunkene junge Männer gegen 23.30 Uhr mit einem Mann (48) in Streit. Kurz darauf wurde ein 48-jähriger Mann mit einem Messerstich in ein Krankenhaus eingeliefert. Was war geschehen?

Belästigung beim Japan-Feuerwerk

In dieser Nacht warteten alle auf das große Feuerwerk zum Japan-Tag. Der Vorfall ereignete sich auf Höhe der Terrasse des „Ufer 8“, einer Club-Diskothek an der Rheinpromenade.

Auch der 48-Jährige war dort mit seiner Frau und den beiden kleinen Kindern (7, 4), um sich das Feuerwerk anzuschauen. Ebenfalls anwesend war ein Freund des Familienvaters, begleitete von seiner 14-jährigen Tochter.

Als der Freund dann ein Foto von seiner Tochter vor dem Feuerwerk machen wollte, verließ er dazu mit ihr die Terrasse der Location, um etwas näher ans Ufer zu gelangen. In diesem Moment tauchten die beiden jungen Ganoven auf und belästigten das Mädchen. Dies berichtete die „Rheinische Post“ nach telefonischen Rücksprachen mit dem Opfer und dem Betreiber der Location.

Messer-Stecher unterwegs

Wie der 48-Jährige den Reportern schilderte, habe er seinem Freund beistehen wollen. Daraufhin wurde er von einem der beiden Männer mit einem Schlagringmesser attackiert.

Im weiteren Verlauf verletzte der 21-Jährige den 48-Jährigen mit einem mitgeführten Messer. Als die Polizei eintraf, hatte sich die Situation bereits beruhigt. Die Tatverdächtigen konnten festgenommen werden.“

(Polizeibericht)

Ergänzend zu den Schilderungen der Polizei Düsseldorf berichtete die „RP“ davon, dass dem Familienvater vor den Augen seiner kleinen Kinder von dem 21-Jährigen eine etwa sieben Zentimeter lange Wunde unter dem linken Rippenbogen zugefügt wurde. Der Sicherheitsdienst der Location packte die alkoholisierten Männer, die aus dem Raum Köln stammen sollen, und hielt sie bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fest.

Der 21-Jährige, der nach Polizeierkenntnissen über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde am Sonntag wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung dem Haftrichter zugeführt. Sein ebenfalls mit einem Messer bewaffneter Kompagnon (20) wurde am Sonntagmittag nach der Vernehmung bereits wieder entlassen.

Für das im Krankenhaus befindliche Opfer bestünde nach Behördenangaben keine Lebensgefahr.

 

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