Die Polizei in Salisbury untersucht den Tatort nach dem Anschlag an den Ex-Doppelagent Sergei Skripal.Foto: Jack Taylor/Getty Images

Linken-Politikerin: Regierung verweigert Bundestag Einblick in OPCW-Bericht zur Skripal-Affäre

Epoch Times22. April 2018 Aktualisiert: 22. April 2018 15:09
Die Bundesregierung verweigert dem Bundestag die Einsicht in den vollständigen OPCW-Bericht. Dies beklagt die stellvertretende Vorsitzende der Linken-Fraktion Heike Hänsel.

Großbritannien und Deutschland verweigern dem Bundestag in der Affäre um den in England vergifteten Ex-Doppelagenten Sergei Skripal die notwendige Transparenz.

Dies beklagt die stellvertretende Vorsitzende der Linken-Fraktion Heike Hänsel, berichtet RT. Trotz mehrfache Anfrage sei ihr der vollständige OPCW-Bericht nicht zur Verfügung gestellt worden.

Die Regierung in Großbritannien soll das Auswärtigem Amt darum gebeten haben, die Vollversion des Berichtes geheim zu halten, so Hänsel weiter.

Die Linken-Politikerin beklagt jedoch, dass die Bundesregierung das Dokument auch nicht in der Geheimschutzstelle des Bundestags hinterlegt habe und damit die notwendige Transparenz fehle.

Dass das Parlament nun über einen Sachverhalt diskutiere und womöglich entscheide, obwohl es keinen Zugang zu fundierten Informationen habe, sei bedenklich, sagt Hänsel.

Weder in der Skripal-Affäre noch im Fall des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Syrien sei – ohne Zugang zu den Fakten – eine seriöse Bewertung möglich. (so)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion