Massen-Hypnose oder Massen-Psychose? „Feine Sahne Fischfilet“ in Dessau – Wie linke Kräfte neue radikale Helden erschaffen

Von 7. November 2018 Aktualisiert: 8. November 2018 7:13
Bis zur Wende wurde in der Alten Brauerei in Dessau Bier für den DDR-Sozialismus gebraut. Gestern erschufen hier politisch linke Kräfte mit Medienmacht ein neues Propaganda-Produkt zur Beeinflussung der Massen und heben es auf den Sockel, wie schon die chinesische Marx-Statue in Trier. Eine Nachrichten-Analyse.

Dienstagabend, 6. November 2018: Nachdem das Bauhaus Dessau das Konzert der linksradikalen Punk-Band „Feine Sahne Fischfilet“ abgesagt hatte, weil es politisch extremen Positionen keine Plattform bieten wolle und auch dem darauf folgenden Druck standhielt, wurde am Dienstag das vom öffentlich-rechtlichen Sender ZDF protegierte Konzert im Alten Brauhaus in Dessau veranstaltet. Hier wurde noch bis zum Ende der DDR Bier gebraut.

Gestern jedoch wurde neben der Bühne die Antifa-Fahne gehisst, wie die „Dresdner Neuen Nachrichten“ berichten. Diese hat für die Band eine ganz eigene Bedeutung, wie auch auf der Facebook-Seite von „Feine Sahne Fischfilet“ zu sehen ist. Dabei wird auf 1932 verwiesen.  Aber wer versteht schon noch, dass es sich dabei um einen Kampf von Ultra-Linken gegen andere Ultra-Linke handelte, von Kommunisten gegen Nationalsozialisten?

Das ZDF kündigte vor einigen Tagen bereits an, das Konzert aufzuzeichnen. Es scheint, dass hier mit aller (linker) Macht ein Massen-Produkt erzeugt werden soll. Anders lässt es sich kaum erklären, mit welcher Brachialgewalt eine gewaltverherrlichende Punk-Rock-Band von gewissen politischen Kreisen und dem Staats-TV emporgehoben wird.

Da fehlte auch nicht die Prominenz aus den Reihen der ehemaligen Steinewerfer: Auf dem Konzert am 6. November im Brauhaus war demnach auch der Marx- und Mao-Fan ex-Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) anwesend. Im grünen Gefolge hatte er die beiden Grünen-Landesvorsitzenden von Sachsen-Anhalt Britta-Heide Garben und Susan Sziborra-Seidlitz, sowie die grüne Umweltministerin des Landes, Claudia Dalbert. Doch sie waren hier in Dessau auch gut aufgehoben, als das Publikum schon bei den linken Vorbands begeistert brüllte: „Alerta, Alerta, Antifaschista!“, wie die „DNN“ im Live-Ticker um 21.11 Uhr schauerlich auf Video bannte und manch einen vielleicht an die Hysterie der Roten Garden in der Kulturrevolution Chinas erinnern mag.

Weitere Spaltung der Gesellschaft droht

CDU-Landesgeneralsekretär Raymond Walk warnte kürzlich in einer Mitteilung der Landes-CDU, dass die teils gewaltverherrlichenden und hasserfüllten Texte der Band zur weiteren Spaltung der Gesellschaft beitragen würden. Aufrufe zu Gewalt und Hass seien generell zu ächten und würden nicht dadurch geadelt, dass sie von links außen kämen. Die Landesregierung scheine diese Auffassung nicht zu teilen, berichtet die „Ostsee-Zeitung“.

Verfassungsschutz verhöhnt?

Bei soviel Rückenwind kann selbst ein Fischfilet sich zum Fischkönig befähigt fühlen. Im Live-Ticker zum Konzert berichtet die „DNN“, dass die Punk-Band dem Dessauer Bauhaus eine Urkunde für die „PR-Aktion des Monats“ übermittelte.

Ähnlich erging es dem Landesamt für Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern. Die Sicherheitsbehörde bekam einen Präsentkorb von der linken Band für die „kostenlose Werbung“.

Keine Kunst, sondern Werkzeug der Wut

In einem Artikel der Deutschen Kommunistischen Partei, der mutmaßlichen Nachfolgeorganisation der 1956 verbotenen Kommunistischen Partei Deutschlands, bezüglich der Absage des Auftritts von „Feine Sahne Fischfilet“ auf dem Stadtfest in Riesa 2013 wegen linksextremistischer Ausrichtung, hieß es, dass die Band wegen ihres „gesellschaftspolitischen Engagements“ im Verfassungsschutzbericht von Mecklenburg-Vorpommern gelandet sei. In einer dort veröffentlichten Selbstdarstellung der Punk-Band hieß es:

Das, was wir machen, ist keine Kunst! Das, was wir machen, ist nicht für die Galerie, nicht für die Glasvitrine. Das, was wir machen, soll eine Art Werkzeug sein, um unserer Wut gegenüber Rassisten, Sexisten, Homophobie und Staat eine Stimme zu geben! Wir wollen für unsere Träume, unsere Utopien weiter kämpfen… Auftritte von uns sollen Spaß machen – und eine Art Krafttankstelle für den weiteren Kampf für unsere Träume sein! Für linke Freiräume.“

(FSF, Selbstdarstellung)

Spätestens hier wird deutlich, dass die Band sich mit ihren gewaltverherrlichenden und linksradikalen Texten hinter dem Feigenblatt der Kunst zu verstecken sucht. Auch dem Verfassungsschutz war dieser Widerspruch aufgefallen:

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Dieses Zitat ist insbesondere deshalb hervorzuheben, weil sich FSF bei der Frage, inwieweit ihre Mitglieder in Gegnerschaft zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen, immer wieder auf die grundgesetzlich garantierte Kunstfreiheit beruft – für eine Betätigung, die von ihr explizit nicht als ‚Kunst‘ eingeordnet wird.“

(Landesamt für Verfassungsschutz, Jahresbericht 2013 ab Seite 96, Mecklenburg-Vorpommern)

Die Staatsschutz-Behörde verwies dabei auf den Titel „Staatsgewalt“ und zitiert daraus: „Die Bullenhelme – sie sollen fliegen. Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein“.

ARD/ZDF mit verdrehten Grundsätzen?

Um so verwunderlicher sollte es sein, dass auch die öffentlich-rechtlichen „Tagesthemen“ den Fall Bauhaus/Brauhaus aufgriffen und darüber berichteten. Man erinnert sich noch schmerzhaft, wie im Mordfall Maria in Freiburg zunächst eine Berichterstattung verweigert wurde, da man nur über „gesellschaftlich, national und international relevante Ereignisse“ berichte, so Kai Gniffke, Chefredakteur von „Tagesschau“ und „Tagesthemen“. Auch im Mordfall Mia in Kandel wurde schleppend und zögerlich berichtet, da laut Gniffke es sich um eine „Beziehungstat“ gehandelt habe, zudem um Jugendliche, die „einen besonderen Schutz genießen“ – möglicherweise meinte Gniffke damit den als Jugendlichen dargestellten Killer Abdul D., denn für Mia V. (15) hatte jeglicher Schutz versagt – und, außerdem sei die Polizei noch am Anfang der Ermittlungen. Aber der Täter wurde von zahlreichen Zeugen bei der Tat im DM-Markt gesehen und am Tatort festgenommen: Opfer, Täter, Tatwaffe, zahlreiche Augenzeugen. Auch über den Mord an einem Offenburger Arzt wollte Gniffke nicht gern berichten. Der Freiburger OB Palmer (Grüne) hielt dem entgegen, dass sich die Tat durch einen Hilfesuchenden gegenüber einem Helfenden in dessen Praxis zutrug, was durchaus berichtenswert gewesen wäre.

Doch womit soll der Auftritt einer linken Punk-Band in Dessau ein solch berichtenswertes Ereignis sein?

Oder steckt hinter dem Fall doch mehr dahinter, als man der breiten Bevölkerung sagen mag, eine politische Kampagne womöglich? Die „Tagesthemen“ brachten dazu auch einige von den zwei Handvoll Protestierenden zu Wort, die wegen der „Kunstfreiheit“ vor dem Bauhaus demonstriert hatten. Andere Demonstranten, möglicherweise gegen gewaltverherrlichende Texte oder Linksradikalismus wurden nicht gehört. Sie waberten in nebulöser Ferne als „Rechtsradikale“ herum. Als einzige „Gegenstimme“ wurde der Kultusminister von Sachsen-Anhalt gebracht. Rainder Robra (CDU) brachte in den vom Sender ausgewählten Worten die Gefahr auf den Tisch, die von anreisenden Linksradikalen ausgehen könnte. Der Stiftungsratsvorsitzende der Bauhausstiftung wollte keine Polizeifestung Bauhaus haben, hieß es. Selbst diese „Gegenstimme“ passte ins einzige vorgebrachte Thema: Kunstfreiheit weicht der Angst vor rechten Protesten. Ein  durchsichtiger Versuch der Meinungsmache.

Bullenschweine-Foto und Antifaschismus

Auch wurde auf einen Facebook-Aufruf zur Teilnahme an den gewalttätigen linksextremen Demos zum Erhalt der Roten Flora in Hamburg durch die Band hingewiesen. Bandmitglieder hatten sich mit Schweinemasken verkleidet und Polizeiausrüstung angelegt. Das Bild verschwand mittlerweile von dem Link, der laut Verfassungsschutz mindestens bis 30.1.2014 präsent war. Wann genau das Bild mit dem mittlerweile unerwünschten Image gelöscht wurde, ist unbekannt.

In der Gesamtschau der zur Band vorliegenden Erkenntnisse (…) ein klares Bekenntnis zum staatsfeindlichen Antifaschismus der gewaltbereiten autonomen Szene (…) sieht auch den Staat selbst und seine Vertreter als faschistisch an, welche folglich auch aktiv zu bekämpfen sind.“

(Verfassungsschutz, Meck-Pomm, 2013)

Zudem wurde auf einen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern vom  6. Juni 2013 auf  „hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte“ hingewiesen, „dass von FSF Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung ausgehen“.

Das war 2013, noch vor der großen Migrationskrise. Doch all dies scheint vergessen. „Feine Sahne Fischfilet“ werden nun sogar vom Staatsfernsehen ZDF zu Helden erhöht.

Im Video: „Feine Sahne Fischfilet“ mit ihrer 2017-Durchdreher-Single „Alles auf Rausch“

Zum „Heimat“-Vorbild erhoben?

Mittlerweile soll ein Filmporträt der linksradikalen Band im Rahmen des bundesweiten Projektes „SchulKinoWochen“, Schulkindern in Thüringen und Sachsen-Anhalt gezeigt werden. Ziemlich fragwürdig ist das Ganze, weil das diesjährige Oberthema der SchulKinoWoche lautet: „Was ist Heimat“, ein Begriff, der in linken Kreisen eher abgelehnt bis verachtet wird. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Frank-Walther Steinmeier (SPD), der auch schon für das linksextreme Konzert in Chemnitz „Wir sind mehr“, auf Facebook warb.

Im Berliner Programmheft zu den SchulKinoWochen heißt es:

Die Band, allen voran ihr Frontmann ‚Monchi‘, vereint dabei beeindruckende Zivilcourage, Humanismus, Heimatliebe und streitbaren politischen Aktivismus.“

Welche Folgen derartige ideologische Beeinflussung auf Kinder hat, lässt sich in folgendem Video mit Hamburger Zweitklässlern mit roten Halstüchern sehen, die einen Song der Band vortragen.

Ob die Sieben- und Achtjährigen wirklich begreifen können, was ihnen da ihre „Lehrer“ beigebracht haben, könnte durchaus bezweifelt werden. Noch weniger dürften diese Kinder von den rund 100 Millionen Toten des Kommunismus und dem satanischen Wirken dessen Urvaters Karl Marx wissen. Doch vielleicht werden auch bald die Gedichte von Marx als edle Werke angepriesen und in den Schulen gelehrt:

Einen Thron will ich mir auferbauen,

Kalt und riesig soll sein Gipfel sein,

Bollwerk sei ihm übermenschlich Grauen,

Und sein Marschall sei die düst’re Pein!“

(Karl Marx)

Wann endlich wachen die Menschen auf aus dieser teuflischen Hypnose? Welchen Unterschied macht es, ob chaotische linke Extremisten durch die Straßen ziehen, wie zu G20 in Hamburg oder stramm marschierende linke nationale Sozialisten, die fälschlicherweise oft als Rechte bezeichnet werden.

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