Öko-Terror in München: Linksextremes Bekennerschreiben nach Brandanschlag aufgetaucht

Von 25. Mai 2021 Aktualisiert: 25. Mai 2021 11:29
Gleich mehrere Ziele hatten mutmaßlich Antifa-Extremisten in München im Visier: den „Rüstungskonzern“ Rohde & Schwarz am Ostbahnhof und die sogenannt politisch Verantwortlichen nach einem „jämmerlichen Stadtratsbeschluss, den Forst Kasten abzuholzen“. Weitere Anschläge wurden angekündigt.

Nach einem großen Stromausfall nach Kabelbrand am Freitagmorgen, 21. Mai, in München, prüft die bayerische Polizei nun Hinweise zu einem linksextremistischen Tathintergrund. In einem auf „Indymedia“ veröffentlichten Bekennerschreiben der Antifa werden weitere Anschläge auf die Infrastruktur angekündigt.

Dem Schreiben nach war das „primäre Ziel dieser Aktion“ der Elektronikkonzern Rohde & Schwarz am Münchner Ostbahnhof, dem man „erfreulicherweise für mindestens 24 Stunden den Saft abdrehen“ gekonnt habe. R & S sei eines von vielen Unternehmen, die „mit Waffenproduktion, Krieg und Tod ihre Profite machen“.

Antwort auf Stadtratsbeschluss zum Forst Kasten

Mit dem „Aktion“ genannten Anschlag wollte man auch einen (Schreibfehler original) „Angriff auf die politisch Veantwortlichen in München und Bayern begehen, die den Gongschlag nicht hören wollen“.

Neben dem Angriff gegen den Elektronikkonzern wurde auch ein öko-terroristisches Ziel deutlich. In dem Bekennerschreiben wird Bezug genommen auf einen „jämmerlichen Stadtratsbeschluss, den Forst Kasten abzuholzen um dort Kies zu fördern“ und der Brandanschlag als „unsere Antwort“ dargestellt.

Weitere Anschläge angekündigt

Den Stadtwerken München wird von den Linksextremisten vorgeworfen, weiterhin ein Kohlekraftwerk in Bogenhausen und den Atommeiler Isar 2 zu betreiben: „Deshalb werden wir auch in Zukunft ihre Infrastruktur angreifen.“ Nach Ansicht der Schreiber des Bekenntnisses gebe es keine Lösung innerhalb des kapitalistischen Systems. Der endet mit den Statements: „Kein Friede mit der Rüstungsindustrie“ und „Keine Ruhe für die Klimakiller“. Auch wurde mit der Internationalen Automobilausstellung ein weiteres mögliches Anschlagsziel genannt: „IAA angreifen“.

Nach Angaben des BR sei es in München seit 2019 „immer wieder“ zu Brandanschlägen auf Infrastrukturen gekommen, die von den Ermittlern linksextremen Straftätern zugeordnet worden seien. Im vergangenen Jahr habe man bereits von einer „Serie“ gesprochen. Hinweise in die Szene hätten jedoch bisher zu keinen konkreten Personen geführt. Die Ermittlungen seien deshalb eingestellt worden. Der Gesamtschaden belaufe sich auf rund 3,6 Millionen Euro.



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