1. Quartal 2018: Monatlich im Schnitt 22.100 Straftaten durch Zuwanderer – Sexualdelikte gegen Deutsche 2017 mehr als verdoppelt

Von 14. September 2018 Aktualisiert: 12. Oktober 2018 10:41
Tötungsdelikte, Sexualdelikte, Körperverletzung, Drogen und Raub: Die Statistiken des Bundeskriminalamtes bringen in Zahlen auf den Tisch, wie sich die Sicherheitslage in Deutschland entwickelt hat. Die Tendenz scheint besorgniserregend.

Seit Beginn der Asylkrise im Januar 2015 bis Ende März 2018 wurden nach Angaben des Bundeskriminalamtes offiziell Insgesamt rund 1.390.000 Asylsuchende registriert, davon rund 890.000 im Jahr 2015, rund 280.000 im Jahr 2016, rund 186.600 Asylsuchende im Jahr 2017 und rund 34.000 Asylsuchende in den ersten drei Monaten des Jahres 2018.

Nachfolgende Kernaussagen informieren über die Entwicklungen und Auswirkungen des Zustroms von Flüchtlingen und Asylbegehrenden auf die Kriminalitätslage in Deutschland. Der Betrachtungszeitraum erstreckt sich von Januar bis März 2018.“

( Lagebericht des BKA, „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“, 22. August 2018)

Zur allgemeinen Veranschaulichung wurden im nachfolgenden Text auch die Zahlen der BKA-Statistik 2017 im Zusammenhang mit der Zuwanderung einbezogen.

Siehe Download PDF dazu:

Dramatisch steigende Anzahl deutscher Opfer

Nach Angaben der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2017 waren von den „insgesamt 95.148 Opfern von Straftaten mit tatverdächtigen Zuwanderern“ 39.096 Deutsche (41 %). Damit stieg der Opfer-Anteil der Deutschen innerhalb eines Jahres bereits um 23,7 Prozentpunkte deutlich an (2016: 31.597).

Im letzten Quartal 2017 wurden im Zusammenhang mit Zuwanderern 62.000 versuchte oder vollendete Straftaten registriert. Im ersten Quartal 2018 waren es bereits 66.200 Fälle.

Die monatlichen Fallzahlen lagen im Durchschnitt bei 22.100 Fällen pro Monat mit einem Höchststand im Januar 2018 [25.000 Fälle].“

(BKA, Statistik 1. Quartal 2018)

Im Verhältnis zur Gesamtzahl der Migranten aus den entsprechenden Ländern und Regionen waren in diesem Zeitraum jene aus den afrikanischen Staaten Gambia, Nigeria und Somalia überproportional straffällig. Ebenfalls überproportional vertreten waren Personen aus den Maghreb-Staaten und Georgien, während der „Anteil der Fälle mit Tatverdächtigen aus der Balkan-Region“ auf demselben Niveau lag, wie deren Anteil unter den Zuwanderern.

Unterproportional vertreten, aufgrund der schieren Masse an Zuwanderern aus diesen Ländern, waren Syrer, Afghanen und Iraker, was allerdings auch bedeutet, dass der Großteil der Menschen aus diesen Ländern nicht kriminell in Erscheinung tritt.

Allerdings sollte man sich davon auch nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass aus diesen Ländern zahlenmäßig auch die meisten Straftäter kommen. Für das Jahr 2017 hat das BKA da Zahlen bereitgestellt:

Den größten Anteil an den tatverdächtigen Zuwanderern stellen Zuwanderer aus den Hauptherkunftsstaaten von Asylsuchenden Syrien (20 %), Afghanistan (11 %) und Irak (8 %).“

(BKA, Statistik 2017)

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Dieses Verhältnis stellt sich 2017 ebenso im Teilbereich „Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit“ dar. Auch hier dominiert das aus den Kriegsgebieten kommende Trio: Syrien (23 %; 13.820 Tatverdächtige), Afghanistan (16 %; 9.287 Tatverdächtige) und Irak (9 %; 5.388 Tatverdächtige).

Diebstahl, Schläge & Drogen

Anteilig wurden am meisten Vermögens- und Fälschungsdelikte (28 %) begangen, wobei über die Hälfte davon Beförderungserschleichung beinhaltet. Gleich dahinter rangieren Diebstahl (23 %), mehr als Zweidrittel davon waren Fälle von Ladendiebstahl.

Weitere 22 Prozent der Fälle wurden als sogenannte Rohheitsdelikte registriert, hauptsächlich Körperverletzungen (76 %). Hier waren Staatsbürger aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, aus Nigeria und Somalia hauptsächlich vertreten, so das BKA in seiner Statistik von Januar bis März 2018.

Bei zehn Prozent der Gesamtdelikte handelte es sich um Drogenkriminalität. Hierbei machten sich vor allem die Zuwanderer aus Gambia einen Namen.

Sexualdelikte gegen Deutsche mehr als verdoppelt

In geringerer Relation zu den anderen Straftaten kamen 1,6 Prozent Sexualdelikte vor. Prozentual mit den 25.000 Straftaten vom Januar 2018 gerechnet wären dies dennoch 400 Sexualstraftaten allein im ersten Monat dieses Jahres.

Aus der Jahresstatistik für 2017 des BKA erfahren wir, dass nicht nur insgesamt bei den Straftaten, sondern auch speziell bei den Sexualstraftaten der Anteil deutscher Opfer stark ansteigt:

Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden 2.706 Deutsche Opfer einer Straftat mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer und somit deutlich mehr als noch im Vorjahr (2016: 1.190).“

(BKA, Statistik 2017)

Insgesamt richteten sich 72 Prozent der Sexualdelikte von Zuwanderern gegen deutsche Opfer.

Mord und Totschlag

Ein besonders schwerwiegendes Kapitel der Kriminalstatistik handelt von den Straftaten gegen das Leben.

Wie den statistischen Unterlagen des BKA zu entnehmen ist, habe sich seit 2013 der „Anteil von Einwanderern bei ‚Verbrechen gegen das Leben‘ mehr als verdreifacht“ und stieg demnach innerhalb von fünf Jahren von 4,2 Prozent (2013) auf 15 Prozent (2017) der Gesamtzahlen in diesem Deliktbereich.

Waren es 2016 noch 385 Straftaten gegen das Leben, so mussten im Folgejahr bereits 447 versuchte oder vollendete Fälle verzeichnet werden, überwiegend Totschlag (335 Fälle) und Mord (83 Fälle).

Im Bereich Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen fielen 112 Deutsche einer Straftat zum Opfer, an der mindestens ein tatverdächtiger Zuwanderer beteiligt war (2016: 86). 13 Opfer wurden dabei getötet.“

(BKA, Statistik 2017)

Der wohl aufsehenerregendste Fall im Jahr 2017 war wohl der Mordfall Mia (15) in Kandel. Er löste landesweite Proteste aus. Der afghanische Mörder, Abdul D., wurde im August zu 8,5 Jahren Jugendstrafe verurteilt, weil er das Mädchen im örtlichen DM-Markt mit sieben Messerstichen niederstreckte. Der Fall wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt.

Im ersten Quartal 2018 nahmen die Straftaten gegen das Leben mit 0,13 Prozent der Kriminalitätsfälle den statistisch geringsten Anteil ein. Glücklicherweise konnten die Opfer in den allermeisten Fällen überleben.

Von den insgesamt 89 Fällen von Straftaten gegen das Leben mit tatverdächtigen Zuwanderern blieb die überwiegende Zahl der Fälle im Versuchsstadium [87 %]“

(BKA, Statistik 1. Quartal 2018)

In 64 Fällen waren sowohl Täter als auch Opfer ausschließlich Zuwanderer. Insgesamt starben im ersten Quartal 2018 demnach zehn Zuwanderer an den Folgen der Taten. Bedenklich auch: Nur 23 Prozent der Taten fanden in Asyleinrichtungen statt.

Jedoch wurden auch in 19 Fällen deutsche Staatsangehörige in Tötungsabsicht attackiert, wovon eine Person nicht überlebte. Theoretisch müsste es sich dabei um den Mordfall Mireille in Flensburg am 12. März 2018 gehandelt haben.

 

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