Symbolbild.Foto: istockphoto/AntonioGuillem

Salzgitter: Tragisches Ende einer christlich-muslimischen Liebe – Syrer erschießt Freund seiner Schwester

Von 28. Januar 2019 Aktualisiert: 28. Januar 2019 16:19
Er war Christ, sie Muslima. Doch ihre Liebe wurde vom Bruder des Mädchens nicht geduldet. Dieser griff in Salzgitter zur Waffe.

Salzgitter-Lebenstedt, Niedersachsen, Samstag, 26. Januar: Die Meldung bei der Polizei ging gegen 20.35 Uhr ein und handelte von einer leblos daliegenden Person in der Nähe eines Parkplatzes an der Berliner Straße.

Vor Ort trafen die eingesetzten Polizeibeamten auf einen auf dem Boden liegenden, offensichtlich durch Schüsse verletzten Mann.“

(Polizeibericht)

Rettungskräfte versuchten den Mann zu reanimieren und brachten ihn ins Krankenhaus Salzgitter, wo er verstarb. Eine 20-köpfige Sonderkommission wurde gegründet.

Das Opfer wurde als 25-Jähriger aus Salzgitter identifiziert. Der Hintergrund der Tat blieb jedoch im Dunkeln. Offenbar gab es zu dem Mord diverse – nicht unbegründete – Gerüchte, denn die Polizei dementierte in einer Meldung, dass es sich um das Opfer eines Clan-Kriegs gehandelt habe und verwies darauf, dass eine Verbindung zu „zurückliegenden Tötungsdelikten in SZ-Lebenstedt“ bislang nicht erkennbar sei.

Die bisherigen polizeilichen Ermittlungen haben –keine– Hinweise dafür ergeben, dass das Tötungsdelikt im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Familienclans begründet sein könnte.“

(Polizei Salzgitter)

Schließlich stellte sich die Tat als religiös motivierter Mord heraus. Wie die „Bild“ berichtet, soll es sich bei dem Opfer um einen 25-jährigen christlichen Iraker gehandelt haben. Dieser soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft Braunschweig mit einem syrischen Mädchen eine Liebesbeziehung gehabt haben.

Der Bruder des Mädchens, beide Muslime, war damit nicht einverstanden, weshalb er den Mann mit mehreren Schüssen tötete.

Dieser Hintergrund wurde laut „Bild“ auch von der Staatsanwaltschaft bestätigt. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass die Tat durch die unterschiedlichen Religionen begründet war.

So zeigt sich wieder einmal, dass die Liebe zwar religiöse und ethnische Grenzen zu überwinden vermag, der Hass jedoch nicht.



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