Video: „Hier muss man um sein Leben fürchten“ – Jagte Antifa Demo-Teilnehmer in Freiburg?

Von 1. November 2018 Aktualisiert: 2. November 2018 16:27
Eine Demonstration der AfD gegen die stundenlange Gruppenvergewaltigung eines Mädchens kann nur mit starkem Polizeischutz abgehalten werden. Ein Youtuber spricht von bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Freiburg. Was ist dran? Es soll zu Hetzjagden gekommen sein. Was ist dran?

Erneut erschüttert ein schweres Verbrechen die Stadt Freiburg. Nach dem Mord an der 19-jährigen Medizinstudentin Maria L. im Oktober 2016 ist es diesmal eine brutale Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen.

Die AfD veranstaltete im Zusammenhang mit der Vergewaltigung, sieben der acht Täter waren Syrer, einen Protestumzug.

29. Oktober 2018

Immer wieder wurden die Extremisten der Antifa durch die Polizei aufgefordert, ihre Vermummungen abzulegen. Immer wieder wurden die gleichen kommunistischen Kampf-Parolen geschrien, rote Fahnen geschwenkt. Es ist der Abend des 29. Oktober 2018 in Freiburg.

Der von der AfD angemeldete Demonstrationszug  wird immer wieder von Gruppen linker Gegendemonstranten blockiert. Die Polizei versuchte den Weg freizumachen. Von allen Seiten drängen Extremisten mit Gewalt. Der Demonstrationszug soll am Ende gar eingekesselt gewesen sein.

Demo und Gegendemo

Wie der „Tagesspiegel“ schreibt, sollen nach Polizeiangaben zwischen 300 und 500 Personen am AfD-Demozug teilgenommen haben. Mehrere Gegendemonstrationen brachten rund 1.500 Personen auf die Straßen von Freiburg. Zwischendrin stand die Polizei, um die Menschen mit ihren gegensätzlichen Meinungen voneinander zu trennen und das gesetzliche Demonstrationsrecht zu schützen.

Allerdings war bald klar, dass durch linke Blockaden die AfD-Demo eine andere Route nehmen musste. Es kam zu Rangeleien zwischen Polizei und Gegendemonstranten.

Die Teilnehmer des Demonstrationszugs forderten u. a. in Sprechchören: „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!“ und der „Schlachtruf“ der Identitären Bewegung: „Heimat, Freiheit, Tradition – Multikulti Endstation“. Die Gegendemonstranten riefen Parolen wie: „Nazis raus!“,  „Alerta, Alerta, Antifaschista“ und „Ganz Freiburg hasst die AfD“, wie in diversen Videomitschnitten aus Freiburg zu hören war.

Nach Angaben des „TS“ kam es nach der Abschlussversammlung der AfD-Unterstützer zu einer Art Totalblockade der Demoteilnehmer am Rathaus. Gegendemonstranten blockierten sämtliche Wege zu dem Platz hin und von ihm weg. Erst 40 Minuten nach Beendigung der Veranstaltung konnten die eingekesselten Menschen den Platz verlassen, da die Polizei den Menschen eine Straße mit der Reiterstaffel für ihren Heimweg freimachte.

Doch damit war der Abend für manche noch nicht gelaufen …

„Lauft, ihr Arschlöcher“

Die „Welt“ berichtet von einem Vorfall, der sich nach der Auflösung der AfD-Demo zugetragen hatte: „Ein Mann und eine Frau kommen vom Platz, offenbar AfD-Anhänger, sie werden schneller, als sie die Gegendemonstranten sehen, sie laufen durch die Franziskanerstraße, und zwei Männer rufen hinterher: ‚Lauft, ihr Arschlöcher, ihr seid scheiße!‘ Sie rennen ein paar Schritte hinterher, bleiben dann stehen.“

Eine junge Studentin (26, will anonym bleiben), AfD-Gegnerin, mischt sich ein: „Hier geht’s darum, gegen Hass und Gewalt zu sein.“ Man diskutiert. Das Verhalten der Männer findet sie „echt scheiße“. Sie wolle Lösungen und keinen Bürgerkrieg „wir gegen die“.

Ein Youtuber, Mitglied der Jugendorganisation der AfD, filmte vor Ort. Sichtlich emotional mitgenommen und teils mit spürbarer Angst und Ohnmacht gegenüber der drohenden Gewalt fasst er seine momentanen Empfindungen in anklagenden Worten zusammen:

Danke Merkel! Das hat alles Merkel zu verantworten, dass wir hier so alle gespalten sind. Die ganze Gewalt, die hier ausgeht… Merkel hat Schuld. Die Altparteien haben Schuld. Die Politiker, die die Grenzen geöffnet haben und es immer noch verteidigen … Die Grünen haben Schuld. Die Medien haben Mitschuld, die immer gegen uns hetzen. Anstatt dass man sich sachlich mit uns beschäftigt, dann würde das jetzt hier nicht so passieren. Aber hier muss man um sein Leben fürchten… [ab 6:35]“

Im Video: Ein Demo-Teilnehmer vor Ort empfand in Freiburg bürgerkriegsähnliche Zustände: „Hier muss man um sein Leben fürchten …“

„Da sind die Nazis!“

Nach Angaben von „Philosophia Perennis“ sollen Vermummte während der Demo mit Eisenstangen auf AfD-Demonstranten eingeschlagen und sie durch die Straßen getrieben haben.

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„Etwa auf Mitte der Strecke bis zum Martinstor, kamen dann aus der Löwenstraße, mehrere Dutzend, großteils vermummte mit Schlagstöcken aus Holz und Eisen bewaffnet auf uns zugerannt. Hinter uns wurden die ersten angegriffen und mit den Stöcken und Stangen traktiert. Plötzlich drehten zwei von den Vermummten um und griffen meine Frau und meinen Sohn (15 Jahre, 1,92 m) an“, so der Augenzeugenbericht.

Bei „PP“ meldete sich mittlerweile ein weiterer Augenzeuge, der Videoaufnahmen von dem Angriff der Antifa auf die Demonstranten machen konnte. Er fügte dem Augenzeugenbericht hinzu, dass die linken Extremisten zuvor noch gerufen hätten: „Da sind die Nazis!“ Als jemand dann die anrückende Polizei ankündigte, flüchteten die Schläger in Richtung des Augenzeugen, der die Videoaufnahmen daraufhin abbrechen musste.

Erste Anzeigen gegen Gewalttäter

Die beiden Angegriffenen aus dem ersten Augenzeugenbericht gingen am nächsten Tag zur Polizei: eine Frau (48) und ihr 15-jähriger Sohn.

Zwei der Angreifer drehten sich während der Attacke auf andere Personen zu der Familie um und schubsten die Frau gegen ein Schaufenster, schlugen ihr in den Rücken, der Sohn versuchte instinktiv seine Mutter zu schützen und bekam einen Schlag mit einem Stock auf die Hand ab. Die Familie sah während sie flüchtete Leute auf dem Boden liegen und hörte Schreie.

Am Dienstagnachmittag, 30.10.2018, erschienen die Geschädigten bei der Polizei, um Anzeige zu erstatten. Ein 15-Jähriger und seine 48-jährige Mutter gaben an, am Vortag an einer Demonstration in der Freiburger Innenstadt teilgenommen zu haben.“

(Polizeibericht)

Mutter und Sohn gaben an, gegen 21 Uhr auf der Kaiser-Joseph-Straße auf die Gruppe gestoßen zu sein, augenscheinlich „Linksautonome“, wie es im Polizeibericht heißt. Sie gaben Körperverletzungen zu Protokoll.

Täterbeschreibung:

Gestalt: ca. 1,80 Meter, unauffällige Statur

Aussehen: vermutlich Deutscher, kurze blonde Haare (ca. 3 bis 4 cm) und ungepflegtes Erscheinungsbild, blau-grüne Augen

Bekleidung: grauer Kapuzenpullover ohne Aufdruck, blaue Jeans, schwarze Straßenschuhe, Schlupfschal über dem Gesicht (vermutlich grünlich)

Accessoires: zur Tatwaffe gibt es keine konkreten Beschreibungen

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizei sucht nun nach Zeugen und weiteren Geschädigten der Geschehnisse von Freiburg, bittet um Hinweise unter Telefon 0761 / 882 – 5777 und fragt:

  • Wer hat am Montagabend, 29.10.2018, gegen 21 Uhr, im Bereich der Kaiser-Joseph-Straße, nachdem die Demonstrationen an diesem Abend beendet waren, Personengruppen beobachtet, die Passanten angegriffen haben könnten.
  • Wer kann Hinweise zu den Tatverdächtigen des beschriebenen Körperverletzungsdelikts geben?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Freiburg unter Tel. 0761 882-5777 entgegen.

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