Vorwurf gegen Covid-App in Europa: Zur Überwachung von Menschen

Von 17. Juni 2021 Aktualisiert: 17. Juni 2021 15:03

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „Analyst: EU könnte mit COVID-App Rechte verletzen“ vom YouTube-Kanal „NTD-Deutsch“. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

In Europa können Handy-App-Nutzer einander benachrichtigen, wenn sie jemanden treffen, der mit COVID-19 infiziert ist. Damit soll das Virus bekämpft werden. Aber es bedeutet auch, dass Menschen getrackt werden.

Seit etwa einem Jahr werden in Europa Technologien zur Ermittlung von Kontaktpersonen eingesetzt, um die Ausbreitung des KPC-Virus, auch bekannt als neuartiges Coronavirus, zu verlangsamen.

Während man mit der aktivierten App erfahren kann, ob man in Kontakt mit Corona-Fällen war, verfolgt die App gleichzeitig die Bewegung seiner Nutzer.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Die gesammelten Daten werden zwischen Ländern ausgetauscht.

Eine weitere Maßnahme, die dieses System zur Ermittlung von Kontakten unterstützt, ist der Gesundheitspass, der Menschen erlaubt, innerhalb Europas zu reisen.

Der politische Analyst Eric Verhaeghe ist der Meinung, dass die App und der Pass in Europa das gegenseitige Tracking der Bevölkerung verstärkt.

„Der Gesundheitspass ist Teil einer Strategie zum Tracking von Menschen in der Europäischen Union. Ziel ist es, die Menschen daran zu gewöhnen, dass ihre Schritte verfolgt werden.

Am 29. April führte der französische Präsident Emmanuel Macron den Gesundheitspass in Frankreich ein. Es sei seine Idee gewesen. Ende Mai schlug die EU-Kommission vor, dass der Gesundheitspass in allen europäischen Ländern eingeführt wird. Wir haben dann verstanden, dass dies eine der Maßnahmen war, die von den Regierungschefs im Europäischen Rat diskutiert wurde“, sagt Eric Verhaeghe, Politikanalyst.

Die britischen Nationale Gesundheitsinstitute NIH zitieren eine Studie der Universität Oxford, wonach rund ein Viertel der Menschen in Großbritannien die App regelmäßig nutzen.

In Frankreich ist die COVID-App nach Angaben der Regierung von 20 Millionen Nutzern aktiviert worden.

Mit der Lockerung der Corona-Beschränkungen in Frankreich wird der Gesundheitspass, der mit der App zusammenarbeitet, zur Pflicht, um bestimmte Orte oder Veranstaltungsstätten zu besuchen.

Doch dies weckt Bedenken über den Schutz der Privatsphäre und der persönlichen Rechte der Menschen.

Verhaghe sagt, dass dies ein Teil der Great-Reset-Agenda ist – ein Programm, das von Klaus Schwab, dem Leiter des Davos-Forums, und dem Ökonomen Thierry Malleret geschrieben wurde. Die Agenda schlägt vor, Bürger weltweit zu überwachen. Es spiegelt das Überwachungssystem der Kommunistischen Partei Chinas wider.

„Schwab und Malleret sagen, dass es ‚Tracing‘- und ‚Tracking‘-Technologien gibt.

In China werden Menschen identifiziert und gestalkt, sobald sie auf die Straße gehen – das ist Tracking. Und Tracing, wie in Europa, bedeutet: Sobald die Leute auf die Straße gehen, wollen wir in der Lage sein, die Personen zu identifizieren, mit denen sie in Kontakt stehen, wohin sie gehen, und so weiter“, so Verhaeghe, Politikanalyst.

Laut offiziellen Quellen in Großbritannien und Frankreich wird die App besser funktionieren, wenn mehr Menschen sie nutzen, um zu verhindern, dass Menschen sich mit dem Virus anstecken. 

In Frankreich hat dies bisher keine Studie bestätigt. Eine britische Studie zeigt, dass etwa sechs Prozent der benachrichtigten Personen daraufhin auf COVID getestet wurden – eine Zahl, die mit den traditionellen Methoden der Kontaktsuche übereinstimmt.



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