Wegen Einkommensteuer: Amerikaner ziehen von den „blauen” in die „roten” Staaten um

Von 15. Juni 2021 Aktualisiert: 15. Juni 2021 14:26

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „Binnenmigration: Amerikaner ziehen von den blauen in die roten Staaten um“ vom YouTube-Kanal NTD-Deutsch. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

Die Amerikaner ziehen innerhalb ihres Landes um. Die neuesten Daten des „Internal Revenue Service“, I-R-S, zeigen, wie die Binnenmigration Amerika verändert und welche Ursachen sie hat.

Die jüngsten I-R-S-Migrationsdaten zeigen, dass zwischen 2017 und 2018 fast 400.000 Steuerzahler und ihre Angehörigen ihren Wohnsitz von einem blauen in einen roten Bundesstaat verlegten. Dabei nahmen die Umzügler ein Bruttoeinkommen von 26,8 Milliarden Dollar mit. 

In den USA werden oftmals die Bundesstaaten nach ihrer politischen Mehrheit in „blau“ oder „rot“ unterteilt. Blau für die Demokraten und rot für die Republikanische Partei.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Amerikas Exodus erfolgt vor allem aus Kalifornien, New York und Illinois – gefolgt von New Jersey, Massachusetts und Maryland. 

Kalifornien allein verlor durch die Abwanderung 8,8 Milliarden Dollar Brutto-Einkommen. Die Binnenmigranten zog es hauptsächlich nach Texas, Arizona und Nevada.

Eine Studie des Umzugsunternehmens „United Van Lines“ im Jahr 2020 zeigt, dass Idaho, South Carolina, Oregon und South Dakota ebenfalls zu den beliebten Staaten gehören.

Laut einer Routine-Umfrage des Volkszählungsbüros sind die Faktoren für eine Umzugsentscheidung ein besseres Zuhause sowie der Arbeitsmarkt im jeweiligen Bundesstaat.

Eine Analyse des liberalen „Think Tanks Cato“ aus dem Jahr 2018 gibt als Hauptgrund die Einkommensteuer an.

So ist in Kalifornien die Steuerlast am höchsten, wohingegen Nevada überhaupt keine Einkommensteuer erhebt.

Eine Analyse der „Tax Foundation“ zeigt, dass im Vergleich zu den roten Bundesstaaten blaue Staaten tendenziell höhere Steuersätze auf lokaler Ebene einziehen.

 



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion