Blick auf das Berliner Stadtzentrum mit dem Fernsehturm im Hintergrund.Foto: Ralf Hirschberger/Symbolbild/dpa

Studie: Deutschland wäre ohne Berlin wirtschaftlich besser dran

Epoch Times22. August 2020 Aktualisiert: 23. August 2020 6:42
Berlin zieht Deutschland wirtschaftlich nach unten - anders als die jeweiligen Hauptstädte in den meisten anderen Ländern der Europäischen Union. Ohne Berlin läge das deutsche Bruttoinlandsprodukt pro Kopf laut einer Studie um 0,2 Prozent höher.

Wegen Berlin steht Deutschland wirtschaftlich schlechter dar. Das zeigt eine Rechnung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf Basis der jüngsten Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat für das Jahr 2017. Das Portal T-Online berichtet darüber.

Gäbe es Berlin nicht, wäre das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf demnach um 0,2 Prozent höher. Ganz anders sieht das im Rest der EU aus. Dort spielen viele Hauptstädte auch wirtschaftlich eine herausragende Rolle und treiben die Wirtschaftsleistung pro Kopf nach oben. Unter den untersuchten Staaten hängt Griechenland am meisten von seiner Hauptstadt ab. Ohne Athen würde die Wirtschaft des Landes um knapp 19 Prozent schrumpfen.

Frankreich wäre ohne Paris knapp 16 Prozent ärmer, Dänemarks Wirtschaft wäre ohne Kopenhagen 14 Prozent schwächer. Das IW erklärt die relativ schwache Position Berlins mit der Historie: Deutschland sei förderalistisch organisiert und verfüge daher über viele ökonomisch starke Zentren.

„Das ist eigentlich ein wirtschaftlicher Vorteil von Deutschland“, sagt IW-Ökonom und Datenanalyst Henry Goecke T-Online. Weitere Gründe für Berlins vergleichsweise geringes BIP pro Kopf seien der niedrige Altersdurchschnitt sowie die Arbeitslosenquote oberhalb des Bundesdurchschnitts. Dass seit Sommer 2020 mit dem Immobilienkonzern Deutsche Wohnen und dem Essenslieferdienst Delivery Hero immerhin zwei Berliner Unternehmen im DAX gelistet sind, werde sich dem IW zufolge in den kommenden Jahren vermutlich nicht sichtbar im BIP pro Kopf niederschlagen. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion