Religiös motiviertes Mobbing an Grundschulen – Hilflose Eltern, hilflose Pädagogen, hilflose Politik

Von 8. April 2018 Aktualisiert: 8. April 2018 17:05
Vom deutschen Bildungsideal, das auf Tugenden wie Pünktlichkeit, Fleiß, Lerneifer, Disziplin, Respekt usw. beruhte und deshalb so erfolgreich war, ist inzwischen nur noch ein übelriechender Schrotthaufen übriggeblieben. Ein Beitrag von Hubert von Brunn zum religiösen Mobbing an deutschen Schulen.

Von dem einst weltweit hochgeschätzten deutschen Bildungsideal, das auf Tugenden wie Pünktlichkeit, Fleiß, Lerneifer, Disziplin, Respekt usw. beruhte und deshalb so erfolgreich war, ist inzwischen nur noch ein übelriechender Schrotthaufen übriggeblieben.

Vielerorts haben Direktoren und Lehrer die Kontrolle über ihre Schule verloren und müssen mehr oder weniger hilflos zusehen, wie sich in den Klassenzimmern und auf den Pausenhöfen zunehmend das Recht des Stärkeren durchsetzt. Jüngste Skandalmeldung zum Versagen unserer Bildungspolitiker: Religiös motiviertes Mobbing an Grundschulen!

Von einigen verblödeten Pädagogen, für die „Leistung“ ein Schimpfwort ist, und die beispielsweise „phonetisches Schreiben“ als der Weisheit letzten Schluss propagieren, einmal abgesehen, sind die Lehrer nicht verantwortlich für den beschämenden Niedergang des deutschen Bildungswesens.

Sie müssen sich an die von den jeweiligen Kultusministerien vorgegebenen Richtlinien halten, die verkürzt zusammengefasst in etwa lauten: Bloß keine Leistung verlangen, das schadet der Kinderseele; jeder darf machen, was er will, das fördert die Entwicklung der Persönlichkeit; disziplinarische Maßnahmen sind tabu; das Bild des Lehrers als Respektsperson ist antiquiert und damit nicht mehr zu vermitteln; Eltern haben im Zweifelsfalle immer Recht…

Wie soll ein Lehrer in diesem Klima der Verunsicherung und der Bedrohung – nicht selten auch körperlich durch seine Schüler – noch einen vernünftigen Unterricht halten? Wie kann er die Spreu vom Weizen trennen, wenn er angehalten ist, die Anforderungen stets nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner auszurichten?

Wie kann er extrem aggressiven Schülern, die andere verbal und physisch tyrannisieren, überzeugend Einhalt gebieten, wenn er befürchten muss, bei einer entsprechenden Ansprache selbst ein Messer zwischen die Rippen zu bekommen? Sollen wir etwa Donald Trumps Vorschlag folgen und unsere Lehrer an Problemschulen mit Pistolen ausstatten, natürlich nicht ohne entsprechendes Training an der Waffe? – Wohl eher weniger.

Kinder jüdischen Glaubens sind besonders beliebte Zielscheiben

Diese ganze unselige Entwicklung, die wir der Hypertoleranz der linken und grünen Weltverbesserer im Sog der 68-er-Bewegung zu verdanken haben, wird nun noch „bereichert“ durch die seit 2015 enorm gestiegene Zahl von muslimischen Kindern an unseren Schulen. Von strenggläubigen Eltern und älteren Geschwistern offensichtlich religiös indoktriniert, tyrannisieren inzwischen schon Sechs- bis Zwölfjährige an Grundschulen ihre Mitschüler mit islamistischen Parolen, Hasstiraden und der Androhung von Schlägen, ja sogar mit dem Tod.

Um die Ernsthaftigkeit ihrer Drohungen zu untermauern, haben manche auf ihren Handys sogar IS-Enthauptungsvideos gespeichert, die sie dann stolz herumzeigen. „Du glaubst nicht an Allah, du wirst in der Hölle schmoren!“ mussten sich mehrere nicht-muslimische Kinder an der Paul-Simmel-Grundschule in Berlin-Tempelhof anhören.

Eltern beschwerten sich bei der Schulleitung über die Zunahme von religiös motiviertem Mobbing, doch Rektor Thomas Albrecht wiegelte natürlich erst einmal ab und sprach von „Einzelfällen“. Erst als der Druck in den Medien immer größer wurde, räumte er Fehler und weitere Vorfälle ein und entschuldigte sich bei den Eltern der gemobbten Kinder. Gleichzeitig bekannte er seine Hilflosigkeit, indem er sagte: „An die Eltern [der mobbenden Kinder, d. Red.] werden wir nicht rankommen.“

Vor allem Schülerinnen und Schüler jüdischen Glaubens sind beliebte Angriffsziele jener „Gotteskrieger“ im Kindesalter. So wurde ein Mädchen an der o.g. Berliner Grundschule von einem älteren Schüler gefragt, ob sie Jüdin sei und sie das bejahte, brüllte der Junge über den Pausenhof: „Sie ist Jüdin, sie ist Jüdin!“ Das Mädchen weinte, war verängstigt und wollte nicht mehr zur Schule gehen.

Dieser von muslimischen Kindern und Jugendlichen offen zur Schau gestellte Antisemitismus ist aber keineswegs eine Berliner „Spezialität“, sondern findet überall in Deutschland statt, wo muslimische Schüler in der Mehrheit sind und sich allein schon deshalb ihren Mitschülern gegenüber überlegen fühlen. Ein Forschungsteam der Uni Bielefeld hat dieses Phänomen schon im vergangen Jahr untersucht und unglaubliche Vorgänge dokumentiert.

Beispielsweise wurde einem jüdischen Mädchen an ihrem 15. Geburtstag ein Zettel in die Tasche gesteckt mit den Sätzen: „Du dreckige Jüdin! Magst du Zyklon B?“ – Dass der alltägliche Antisemitismus zunehmend von Migranten aus islamisch geprägten Ländern in unsere Gesellschaft hineingetragen wird, ist längst kein Geheimnis mehr. Wenn diese antijüdische Hetzte nun aber bereits an den Grundschulen um sich greift, müssten die Alarmglocken schrillen nach dem Motto: Wehret den Anfängen!

Seltsames Desinteresse an einem brisanten Thema

Abgesehen von den Eltern der von religiös motiviertem Mobbing betroffenen Kinder und einigen ebenso frustrierten wie hilflosen Pädagogen, die keine Handhabe haben, um gegen diese um sich greifende islamistische Diskriminierung an ihren Schulen wirksam vorzugehen, scheint dieses Thema jedoch eher von peripherem Interesse zu sein – zumal bei bildungspolitischen Funktionsträgern.

So hat unsere neue Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) verkündet, sie wolle mit ihren Länder-Amtskollegen über ein gemeinsames Vorgehen gegen Antisemitismus und Mobbing aus religiösen Gründen an Schulen beraten. „Die zunehmenden religiös motivierten Diskriminierungen und Gewalttaten an Schulen belegen, dass wir hier gemeinsam noch mehr tun müssen“, schreibt sie in einem Brief an den Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz, Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke). – Na das ist doch schon mal eine großartige Erkenntnis.

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Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, begnügt sich in einem Zeitungsinterview mit der Bestätigung der unhaltbaren Zustände und kommt schließlich zu dem „ermutigenden“ Ergebnis: „Die Lage an Brennpunktschulen gerät außer Kontrolle.“ Entschlossen fügt er hinzu: „Das dürfen wir nicht zulassen.“

Recht hat er, der Herr Präsident, aber welche Maßnahmen er konkret zu ergreifen gedenkt, um diesem Unwesen ein Ende zu bereiten, sagt er nicht.

Womöglich ist das aber auch gar nicht gewollt. Vielleicht weist das seltsame Desinteresse an diesem m. E. brisanten Thema eher in die Richtung der von etlichen grünen und linken Politikern und „progressiven“ Journalisten wie Deniz Yüzel propagierten Haltung, alles Deutsche möge sukzessive von der Bildfläche verschwinden. Dann kann/darf die Unterwanderung der abendländischen Kultur durch den Islam ja gar nicht früh genug – also in den Grundschulen – anfangen.

Dann bewegt sich ein Schulleiter in Frankfurt/Main wohl schon auf dem rechten Weg, der einer Mutter, deren Tochter wegen ihres christlichen Glaubens gemobbt wurde, rät: „Ihre Tochter muss ja nicht sagen, dass sie Deutsche ist. Außerdem können Sie ihr ja ein Kopftuch geben.“ – So viel an der Stelle zum Merkel’schen Axiom: Der Islam gehört zu Deutschland.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben. Er erschien zuerst bei anderweltonline.de.

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