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David Kilgour (l.) und David Matas bei der Anhörung über Organraub in China.
David Kilgour (l.) und David Matas bei der Anhörung über Organraub in China.
Foto: Matthew Little/The Epoch Times

Menschrechtsverletzung

Anhörung im kanadischen Parlament über Organraub in China

von Ying Hartmüller, Dienstag, 12. Februar 2013 07:39

 

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Die Menschenrechtsorganisation des kanadischen Parlaments hielt am 5. Februar im Parlament Hill in Ottawa eine Anhörung zum Thema Organraub an Falun Gong-Praktizierenden in China ab. Die bekannten Menschenrechtsanwälte David Matas und David Kilgour trugen ihre Untersuchungsergebnisse vor und beantworteten Fragen der Abgeordneten. Viele Abgeordnete waren der Meinung, dass die Beweise sehr aussagekräftig seien und dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) diese Untaten wirklich begangen habe.

Nach Angaben der chinesischsprachigen Epoch Times, Dajiyuan, hat David Kilgour über die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden seit deren Beginn im Jahr 1999 berichtet. Seit dem Jahr 2001 seien mehrere tausend Falun Gong-Praktizierende ermordet und ihre Organe an chinesische und ausländische Patienten verkauft worden. Kilgour sei mit David Matas zu der Erkenntnis gekommen, dass die einzige plausible Erklärung für die Herkunft von 41.500 transplantierten Organen zwischen 2000 und 2005 der Organraub an Falun Gong-Praktizierenden sei.

David Matas habe über die Beweise für den Organraub gesprochen. Seit Beginn der Verfolgung seien mehrere hunderttausend Falun Gong-Praktizierende von der KPCh in die Arbeitslager geschickt worden. Die inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden haben über zwangsweise medizinische Untersuchungen berichtet. Es seien auch Leichen von Praktizierenden gefunden worden, die während der Verfolgung gestorben sind, deren Organe entnommen waren. Außerdem haben Krankenhäuser in China auf ihren Internetseiten eindeutige Preise für Organtransplantationen bekanntgegeben. Die Wartezeiten seien sehr kurz, jedoch fehlen die Einverständniserklärungen der „Spender".

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Vorschläge an das Parlament

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