Foto: Anne Bermüller/Pixelio

Materie und Geist

Klassische Sichtweise der Wissenschaft vor Herausforderungen - Teil III

von Yi Fu, Donnerstag, 22. April 2010 05:37

3. Quanten-Verschränkung als Konsequenz des Bewusstseins mikroskopischer Partikel?

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Bewusstsein kann weder gesehen noch angefasst, noch kann es in Begriffe wie Raum, Zeit, Masse oder Energie gefasst werden. Allerdings weist es einige ähnliche Charakteristika auf. Wenn Bewusstsein als grundlegender Charakter von Materie betrachtet werden kann, dann haben Partikel ebenfalls Bewusstsein und zeigen die gleichen Eigenheiten. Wenn diese in Laborexperimenten nachgewiesen werden, können wir dann darauf schließen, dass möglicherweise zumindest in einem Aspekt mikroskopische Partikel eine Form von Bewusstsein zeigen?

Wir haben oben das Phänomen der Quanten-Verschränkung erwähnt. Dadurch können wir Menschen zwar die der Materie innewohnende Beziehung ihrer einzelnen Komponenten verstehen, aber noch nicht die Natur der Quanten-Verschränkung. Der Hauptgrund dafür liegt in der traditionellen Denkweise über Partikel, die sich vom Denken über Materie ableitet.

Experimente haben gezeigt, dass die Quanten-Verschränkung die Eigenschaft hat, sich zu „erinnern". Die Partikel unterscheiden und erkennen diejenigen Partikel, mit denen sie in Verschränkung sind. Sie erinnern sich und erkennen diese spezifische Form der Verbindung, ohne durch Raum und Zeit eingeschränkt zu sein. Das kann nicht vom materialistischen Standpunkt aus verstanden werden. Eigentlich handelt es sich bei diesen Charakteristika um ein Verhalten, das dem menschlichen Bewusstsein sehr ähnelt.

Es gibt ein westliches Sprichwort: „Wenn es wie eine Ente läuft und wie eine Ente quakt , ist es wahrscheinlich eine Ente." Wir können sagen, dass Quanten-Verschränkung sich als Konsequenz des Bewusstseins zweier mikroskopischer Partikel zeigt. Diese Sichtweise kann eine vernünftige Erklärung für die Quanten-Verschränkung liefern. Quanten-Verschränkung ist ein Anzeichen für die Existenz von Bewusstsein auf Quantenebene. Auch ist sie ein guter Nachweis dafür, dass Bewusstsein eine fundamentale Eigenschaft von Materie ist. Ihre Signifikanz ist außerordentlich.

III. Materie und Geist sind ein und dasselbe

Die Weltsicht der traditionellen chinesischen Philosophie unterscheidet sich sehr stark von der westlichen materialistischen Weltanschauung. Die traditionelle Philosophie, Wissenschaft und Medizin betrachten alles als ein Ganzes und sprechen über „Himmel und Erde als Einheit". Die Quantenmechanik hat zweifellos experimentell bewiesen, dass das Universum ein untrennbares Ganzes ist.

Die heutige westliche Philosophie und wissenschaftliche Welt haben  mittlerweile verstanden, dass das Bewusstsein so wichtig ist wie Masse und Energie. Es ist eine fundamentale Eigenschaft der Materie und existiert in den winzigen Partikeln im Submikroskopischen. Alles im Universum hat nicht nur einen materialistischen Aspekt, sondern auch einen geistigen. Das, was die Quantenmechanik beschreibt, betrifft nur den materialistischen Aspekt, aber das Bewusstsein kann sie nicht erklären.

Wenn wir verstehen, dass Bewusstsein eine fundamentale Eigenschaft der Materie ist, dann können wir vielleicht bald auch die Natur von bisher unerklärbaren Beobachtungen verstehen, wie der Fähigkeit des Wassers, Botschaften zu erkennen, den heilenden Effekt des Gebetes, die offenkundige Reaktion von Pflanzen auf Geschehnisse in ihrer Umgebung, die Reinkarnation und vieles andere. Dieses sind alles Phänomene, die nicht innerhalb der Newtonschen Weltsicht interpretiert werden können.

Die traditionelle chinesische Wissenschaft erkennt, wie wichtig die Auswirkungen des Bewusstseins sind und sagt, dass allem Geist innewohnt. Die westliche Philosophie und Wissenschaft kommt jetzt zu einer neuen Weltsicht, die in der traditionellen chinesischen Wissenschaft und der spirituellen Kultivierung schon lange bekannt ist. In der Kultivierungsschule Falun Dafa  schreibt Li Hongzhi im Hauptwerk  Zhuan Falun, „Ich sage euch, in Wirklichkeit sind Geist und Materie eins" (Zhuan Falun, 1996,  Übersetzung aus dem Chinesischen).

Materie und Geist (Bewusstsein) existieren gleichzeitig in allen Teilen unseres Universums. Materie und Geist können nicht von einander getrennt werden. Sie werden von der westlichen Wissenschaft nur getrennt betrachtet. Bewusstsein ist etwas, das den vierdimensionalen Raum, den wir sehen und fühlen können, übersteigt. Wenn wir Menschen in der Lage wären, die Realität unterhalb der mikroskopischen Ebene wahrzunehmen, könnten  wir vielleicht auch die Existenz des Bewusstseins bemerken.

Viele Menschen haben vorhergesehen und hoffen, dass bald die Periode einer neuen Weltsicht mit grundlegenden Änderungen in der Wissenschaft beginnen wird. Die Barrieren zwischen Wissenschaft und spirituellem Glauben  werden dann verschwinden.

Lesen Sie auch die weiteren Teile:

Klassische Sichtweise der Wissenschaft vor Herausforderungen - Teil I

Klassische Sichtweise der Wissenschaft vor Herausforderungen - Teil II


Albert Einstein auf der Travemünde Sandworld. Die Newtonsche Weltsicht und andere von großen Denkern erschaffenen Anschauungen, bilden den geistigen Rahmen der heutigen Forschung. Manche Wissenschaftler haben angefangen, diesen Rahmen zu hinterfragen.
Albert Einstein auf der Travemünde Sandworld. Die Newtonsche Weltsicht und andere von großen Denkern erschaffenen Anschauungen, bilden den geistigen Rahmen der heutigen Forschung. Manche Wissenschaftler haben angefangen, diesen Rahmen zu hinterfragen.
Foto: Anne Bermüller/Pixelio


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