Heilerde Bentonit, ein Allroundtalent unter den Heilmitteln – absorbiert sogar radioaktive Elemente

Bentonit ist ein Gemenge verschiedenster Tonmineralien, das durch Verwitterung von Vulkanasche entsteht. Es wirkt nicht nur gegen eine Vielzahl von mikroskopischen Störenfrieden, sondern macht sogar radioaktive Partikel unschädlich.

Es gibt Allroundtalente unter den Heilmitteln. Eines davon ist Bentonit. Es enthält bis zu 95% Prozent Montmorillonit. Bentonit schützt nicht nur vor Schadstoffen, Schimmelpilzgiften und Bakterien, sondern wirkt auch, wenn Sie radioaktiv verstrahlte Nahrung zu sich genommen haben.

Die Wirkkraft des Bentonits vervielfacht sich bildlich, wenn man sich vor Augen hält, dass die innere Oberfläche eines einzigen Gramms Bentonit 400 bis 600 Quadratmeter ausmacht. Zum Vergleich ein etwas anderes Beispiel: Die Oberfläche der Lungenbläschen zur Sauerstoffaufnahme beträgt 100 Quadratmeter. Das entspricht der Fläche eines Tennisplatzes.

Bentonit absorbiert Schwermetalle, bevor sie in den Blutstrom gelangen, schützt die Darmwände vor Schadstoffen, wird zur Quecksilberausleitung genommen, kann wirksam Bakterien bekämpfen und sorgt auch noch für eine angenehme Mundflora. Was viele aber nicht wissen: Dieses Mineraliengemisch ist sogar imstande, die radioaktive Belastung auf den Körper zu reduzieren.

Bentonit schützt vor Radioaktivität

Radioaktive Strahlung ist unsichtbar. Sie ist aber gegenwärtig. Ein Institut für Nukleare Sicherheit in Frankreich (IRSN) geht derzeit davon aus, dass es einen Nuklearunfall im Südural oder in Kasachstan gegeben hat, schreibt N-TV. Die radioaktive Wolke sei über Europa gezogen, überschreite aber keine für die Menschen in Europa gefährlichen Grenzwerte. Dennoch schätzt IRSN, dass eine signifikante Menge von Ruthenium-106 zwischen 100 und 300 Terabecquerels freigesetzt worden sei. Wir sehen die Strahlung nicht und können ihr daher auch nicht entkommen.

Siehe auch: Radioaktive Wolke über Europa: Ursprung im Südural vermutet – Russland dementiert Annahme

Wie gut, dass die Natur uns mit Bentonit wieder bestens ausgerüstet hat: Mit der Mineralerde kann man radioaktive Isotope aus dem Körper absorbieren. Die Moleküle im Bentonit sind sehr stark negativ geladen und ziehen daher genau die Substanzen an, die positiv geladen sind wie zum Beispiel radioaktive Partikel. Daher werden Nährstoffe, Vitamine und Mineralien, die ebenfalls negativ geladen sind, nicht gebunden. Bentonit ist also kein Mineralienräuber, wie manche behaupten.

Da wir manchmal auch Pillen zu uns nehmen, die der Körper an sich gar nicht möchte, die aber dem modernen Leben entsprechen wie Anti-Baby-Pillen oder diverse Medikamente, ist es ratsam, diese grundsätzlich in einem zeitlichen Abstand von zwei Stunden zu Bentonit einzunehmen. Das rät das “Zentrum der Gesundheit”. Ein weiteres Plus in diesem Zusammenhang: Bentonit leitet sogar Arzneirückstände aus.

Bentonit ist wie ein Schwamm

Bentonit ist wie ein Schwamm, der Schädliches aufsaugt, bevor es ins Blut gelangt. Auf diese Weise wird unseren Ausscheidungsorganen (Leber, Nieren) das Leben um Einiges leichter gemacht.

So bindet die spezielle Heilerde Schadstoffe bereits im Darm, denn Säuren und über die Nahrung aufgenommene Schadstoffe müssen zuerst die Darmschleimhäute passieren, wenn sie in die Blutbahn gelangen wollen. Der Darm ist jetzt nicht mehr abgelenkt und kann sich auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren. Er nimmt Nähr- und Vitalstoffe optimal auf.

Bentonit bei Quecksilberentgiftung

Bentonit wirkt bei einer Quecksilberausleitung unterstützend und kann diese deutlich beschleunigen. So kann sich der Körper endlich von den Quecksilberanlagerungen befreien, die durch Amalgamfüllungen oder Impfungen entstanden sind. Diese betreffen vor allem unser Gehirn. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel zur Quecksilberausleitung mit Koriander und Chlorella.

Bentonit schützt auch vor Schimmelpilzgiften und Bakterien

Wenn Sie glauben, mit Schimmelpilzgiften, sogenannten Aflatoxinen, nichts zu tun zu haben, dann schauen Sie bei Gelegenheit mal tief in ihre Schokocreme oder in den jüngsten Test von Stiftung Warentest. Der befand, dass ein Großteil der Nuss-Nugat-Aufstriche mit eben diesen Giften belastet ist. Aflatoxine sind für den Menschen extrem giftig. Bei Konzentrationen von nur 10 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht schädigen sie die Leber akut und zählen zu den größten Krebsverursachern überhaupt.

Doch auch hier ist Bentonit zur Stelle. Das von der Natur hergestellte Gesteinsmehl absorbiert die gefährlichen Aflatoxine unmittelbar im Magen-Darmtrakt.

Bei Bakterien gab es ähnliche Resultate. In-Vitro-Versuche mit Bentonit zeigten, wie dies auf drei verschiedene krankheitserregende Bakterienstämme wie Staphylokokken wirkt. Staphylokokken kommen nahezu überall vor. Sie verursachen Infekte oder eitrige Wunden. Typisch für eine Staphylokokken-Infektion ist dickflüssiger und gelber Eiter.

Bentonit reduzierte im Versuch nicht nur die Staphylokokkenzahl erheblich. Auch die beiden anderen Bakterienarten verringerten sich – und zwar teilweise um bis zu 90 Prozent innerhalb von 60 bis 90 Minuten, berichtet das “Zentrum der Gesundheit”.

Bentonit für ausgeglichene Mundflora

Ein dickflüssiger Bentonitbrei ein- bis zweimal täglich auf das Zahnfleisch oder auch betroffene Zähne aufgetragen absorbiert Bakterien und Säuren im Mund, insbesondere Kariesbakterien! Lassen Sie den Brei für 10 Minuten einwirken und spülen ihn danach gründlich mit Wasser aus, spucken Sie die Reste bei dieser Anwendung ruhig wieder aus.

Darüber hinaus können regelmässige Mundspülungen mit Bentonit den oft hartnäckigen Zungenbelag lösen. Der unangenehme Mundgeruch verschwindet.  Rühren Sie dazu vor dem Zubettgehen (nach dem Zähneputzen) einen Teelöffel Bentonit in ein halbes Glas Wasser und spülen Sie den Mundbereich ordentlich mit der Lösung. Lassen Sie die Lösung immer wieder von einer Wange in die andere Wange wandern. Ziehen Sie sie auch durch die Zähne.

Spucken Sie das Ganze nur kurz aus und lassen die Reste über Nacht weiterwirken. Beachten Sie, zwischen den Zähnen stecken gebliebene Bentonitreste, die auf den Lippen weissgraue Spuren hinterlassen können.

Bentonit bei Rheuma, Gliederschmerzen und Akne

Bei Rheuma sind warme oder kalte Bentonitpackungen bestens geeignet. Schon vor 3.000 bis 4.000 Jahren waren Tonerde-Packungen ein beliebtes Hausmittel gegen Gliederschmerzen und Rheuma.

Bei Hautunreinheiten bindet Bentonit außerdem überschüssiges Fett, entzieht der Haut Talg und festigt das Bindegewebe.

Äußerliche Anwendung

In beiden Problemfällen soviel Bentonit in lauwarmes Wasser (oder Kamillentee) anrühren, dass ein streichfähiger Brei entsteht. Bei kaltem Wasser verschließen sich die Poren.

Dann wird der Bentonit-Brei sofort möglichst fingerdick auf die Haut aufgetragen und mit einem feuchten Tuch abgedeckt. Es kann – je nach betroffener Stelle – noch ein Baumwolltuch zum Schutz drübergelegt werden.

Bei Gesichtsmasken wird die Bentonit-Masse unter lauwarmem fliessendem Wasser entfernt, sobald sie krümelig wird. (kf)

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