Kann eine rein pflanzliche Diät Asthma heilen?

Das Weglassen aller Fleisch- und Milchprodukte scheint für manchen drastisch zu sein, aber für Adam Wakeling, ein 30-jähriger Mann, der von einem Inhalator abhängig war, um Asthmaattacken zu lindern, war es der einzige Weg wieder ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Nach dem Umstieg auf eine pflanzliche Diät für nur einen Monat, verbesserte sich Adams Zustand so deutlich, so dass er keinen Inhalator mehr brauchte. Fünf Pflanzen, die traditionell verwendet werden, um gegen Asthma zu helfen.

Die meisten Menschen werden ihren Lebensstil nicht ändern; wir sind und bleiben Gewohnheitstiere. Erst wenn etwas Dramatisches geschieht, dann sind viele Menschen erst wirklich bereit, einiges in ihrem Leben zu ändern, weil der Leidensdruck zu groß wird. Es ist ein äußerst starkes Gefühl, der Wunsch gesund zu sein. Diese Emotionen und die Neugier für ein besseres Leben kann eine Kettenreaktion von positiven Veränderungen des Lebensstils auslösen. Die Veränderungen können gesundheitliche Probleme beheben und Medikamentenabhängigkeiten lösen.

Das Weglassen aller Fleisch- und Milchprodukte scheint für manchen drastisch zu sein, aber es war für Adam Wakeling, ein 30-jähriger Mann, der einst von einem Inhalator abhängig war, um Asthmaattacken zu lindern, der einzige Weg wieder ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Nach dem Umstieg auf eine pflanzliche Diät für nur einen Monat, verbesserte sich Adams Zustand deutlich, so dass er keinen Inhalator mehr brauchte. Denn trotz all der Medikamente, die er bis dahin einnahm, machten diese die Situation immer schlimmer. Er wusste, das war nicht das Leben, das er führen wollte. Seine Neugier führte ihn zu einer Veränderung des Lebensstils.

Eine komplette Ernährungsumstellung befreite ihn von einer jahrelangen Krankheit. Für einen Monat wurde er Vegetarier. Er las über all die Vorteile dieser Ernährung und probierte es schließlich weiter aus. Er verzichtete komplett auf alle Fleisch und Milchprodukte.

„Innerhalb einer Woche, in der ich keine Milchprodukte zu mir nahm, fühlte ich, dass ich besser Luft bekam und mir war morgens nicht mehr so schwindlig“, sagte er.

Kurz darauf gab er den Inhalator auf. Sein Arzt warnte ihn und meinte, er solle sich nicht ohne Inhalator bewegen. Aber Adam ignorierte seine Anweisung.

Sein Asthma begann zu verschwinden. Seine gesundheitlichen Probleme waren in den letzten zwei Jahren drastisch schlimmer geworden, weil er Nahrungsmittel zu sich nahm, die alle entzündlichen Prozesse im Körper nährten. Eines Tages, als er sich wieder schwindelig und abgekämpft fühlte, erkannte er die Ursache der Entzündung. Das Essen, das er am Tag zuvor in einem Restaurant aß, Fleisch und Milchprodukte, verursachten die Entzündungen im Körper, was offensichtlich Adams Atemwege dann verengten. Eines der Probleme mit Fleisch ist eine Chemikalie, die oft hinzugefügt wird, Natriumnitrit. Diese Chemikalie wandelt sich im Verdauungssystem in karzinogene Nitrosamine um und verursacht Entzündungen.

Eine pflanzliche Diät bewirkt das Gegenteil. Pflanzen wirken in der Regel entzündungshemmend und wirken als eine natürliche Therapieform für Menschen mit entzündlichen Gesundheitsproblemen. Nährstoffreiche Pflanzen helfen eine Umgebung im Körper zu schaffen, in der die gesunden Zellen gedeihen können. Viele gesundheitliche Probleme resultieren aus Entzündungen, so dass eine pflanzenbasierte Ernährung eine Alternative für Menschen ist, um auf natürlichem Wege die Entzündungsprozesse im Körper zu senken. Einige Pflanzen besitzen sogar Eigenschaften, den Körper von Entzündungen zu befreien und damit Asthma-Attacken zu stoppen.

Fünf Pflanzen, die traditionell verwendet werden, um gegen Asthma zu helfen

Kleinblütige Königskerze: Im Volksmund wird sie auch „Wollblume“ genannt. Die Blätter und Blüten der weichen, hoch aufragenden Wollpflanze besitzen überragende Eigenschaften. Dieses Kraut hilft dem Körper, überschüssigen Schleim aus der Lunge zu entfernen und die Schleimhäute zu beruhigen, so dass man wieder befreit durchatmen kann. Aus den Blättern oder Blüten kann sowohl Tee, eine Tinktur oder auch ein Sirup hergestellt werden, welche bei Reizhusten, Bronchitis oder Asthma eingesetzt werden können, da die Inhaltsstoffe schleimlösend und auswurffördernd wirken. Des Weiteren wird das Abheilen von Hautwunden unterstützt.

Eibischwurzel: Die alten Römer, Chinesen, Ägypter und Syrer nutzten Eibischwurzel und Blätter in ihrer Ernährung. Für die medizinische Wirkung von Eibisch sind die Schleimstoffe maßgeblich, die es enthält. Meist werden die Wurzeln verwendet, da sie die heilenden Substanzen in höherer Konzentration enthalten. Gelangen die Schleimstoffe auf die Schleimhaut in Mund, Rachen, Hals und Magen, haften sich diese an. Die Eibisch-Inhaltsstoffe bilden auf diese Weise eine Art Schutzschicht über der Schleimhaut und beruhigen sie. Ist die Schleimhaut im Rachen gereizt und entzündet – wie es bei einer Erkältung der Fall ist – dämpft Eibisch trockenen Reizhusten und lindert Heiserkeit. Auch bei leichten Entzündungen der Magenschleimhaut kann Eibischwurzel helfen.

Ysop: Bei mäßiger Verwendung wirkt das Kraut entkrampfend, antiseptisch und antibakteriell. Diese Eigenschaften bieten Erleichterung für Lungenprobleme wie Rippfellentzündung, Schleimaufbau, Bronchitis und Asthma. Die Pflanze, die auch als Bienenkraut oder Eisenkraut bezeichnet wird, erlebt besonders in den letzten Jahren eine Renaissance als Würz- und Heilkraut. Sie enthält viele Wirkstoffe, die auch bei Magen- und Kreislaufbeschwerden hilfreich ist. Auch in der Kosmetik- und Parfümindustrie finden die im Ysop enthaltenden Inhaltsstoffe häufig Verwendung.

Männertreu, auch als Indianischer Tabak bekannt, hilft bei akutem Erbrechen, Schwangerschaftserbrechen und Magenkrämpfen. Man gibt es bei Atemnot und Husten, sowie zur Linderung nervöser Begleiterscheinungen bei Nikotinentzug. Männertreu gehört zu den selten verwendeten homöopathischen Mitteln. Eine sehr kleine Menge (ein TL) kann zu Kräutertees hinzugefügt werden, um zu helfen, die Atemwege zu erweitern. Diese Pflanze enthält eine einzigartige Substanz namens Lobelin, die auch verwendet werden kann, um den Körper der süchtig machenden Effekte von Nikotin zu befreien. Eine größere Menge an Lobelin wird dazu führen, den Körper zu reinigen, was helfen könnte, wenn man leichte Vergiftungserscheinungen hat.

Wilde Kirsche: Diese Pflanze wurde von den Chippewa, einem Indianer-Stamm, verwendet. Die Rinde kann zu einem Pulver gemahlen und als natürliches Expektorantien verzehrt werden. Diese Rinde wirkt auch entkrampfend, adstringierend und kann helfen, einen Husten zu beruhigen. Es besitzt entzündungshemmende Stoffe, die besonders bei Husten und Asthmaanfällen helfen können.

(Übersetzt und bearbeitet von Jacqueline Roussety)

Quellen:

NaturalNews: Did a plant-based diet cure this man’s asthma?