Union zu SPD-geführtem Finanzministerium: Schulz mit seinem falschen Kurs nicht die Bühne überlassen!

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch sagte der Zeitung, er wolle "keine Schuldenunion und keine tiefergehende EU-Integration. Da dürfen wir Martin Schulz mit seinem falschen Kurs nicht die Bühne überlassen."

CDU-Haushaltspolitiker befürchten durch ein SPD-geführtes Finanzministerium eine Verschlechterung der Europapolitik. „Die Union erwartet, dass die erfolgreiche Europapolitik von Wolfgang Schäuble fortgesetzt wird“, sagte der CDU-Haushaltsexperte Eckhardt Rehberg der „Rheinischen Post“ vom Freitag. Eine Schuldenunion sei mit CDU und CSU nicht zu machen. „Wir werden streng auf die Einhaltung der Stabilitätskriterien in Europa achten“, kündigte er an.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch sagte der Zeitung, er wolle „keine Schuldenunion und keine tiefergehende EU-Integration“. „Da dürfen wir Martin Schulz mit seinem falschen Kurs nicht die Bühne überlassen.“ Deutschland habe wegen der Euro-Krise mehrere hundert Milliarden Euro im Feuer. „Wir müssen aufpassen, dass wir die nicht verlieren“, sagte Willsch.

Laut CSU-Chef Horst Seehofer war ein SPD-geführtes Finanzministerium eine Bedingung der Sozialdemokraten für eine Zustimmung zur „GroKo“. Der SPD-Vizevorsitzende und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz wird als Finanzminister gehandelt, nachdem das Ressort jahrelang von dem CDU-Politiker Schäuble geführt wurde. (afp)

Siehe auch:

In der CDU rumort es nach Verlust des Finanzressorts an die SPD – Ging es Merkel nur um Machterhalt?

 

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