Zahl der Toten nach Hurrikan „Maria“ in Puerto Rico auf 44 gestiegen

Drei Wochen nach dem Durchzug des Hurrikan leben auf der Karibikinsel noch immer rund 5700 Menschen in Notunterkünften - die meisten von ihnen ohne Zugang zu fließend Wasser oder Strom. Mittlerweile wird von 44 Toten ausgegangen.

Drei Wochen nach dem Hurrikan „Maria“ ist die Zahl der Todesopfer in Puerto Rico auf 44 gestiegen. Der Gouverneur des US-Außengebiets, Ricardo Rossello, teilte am Donnerstag mit, ein weiterer Mensch sei seinen schweren Verletzungen erlegen.

Zudem seien vier weitere Einwohner an der Infektionskrankheit Leptospirose, die durch verunreinigtes Wasser oder den Kontakt mit infizierten Tieren übertragen wird, gestorben.

Auch drei Wochen nach dem Durchzug des Hurrikan, leben auf der Karibikinsel noch immer rund 5700 Menschen in Notunterkünften – die meisten von ihnen ohne Zugang zu fließend Wasser oder Strom.

Der Gouverneur forderte deshalb von US-Präsident Donald Trump zusätzlich 4,9 Milliarden Dollar (rund 4,1 Milliarden Euro) an Nothilfen.

In der vergangenen Woche hatte Trump bereits beim Kongress Hilfen von 29 Milliarden Dollar (knapp 25 Milliarden Euro) für Puerto Rico beantragt. Die Inselbewohner haben die US-Staatsbürgerschaft, dürfen aber nicht an den Präsidentenwahlen teilnehmen. (afp)

 

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