China: War es Gruppenvergewaltigung? Massenprotest fordert Antworten

Spezialeinheiten, Antiaufruhr-Polizei, massive Einsatzkräfte – das zeigen diese Fotos, die am 8. Mai in Peking geschossen wurden. Die Einsatzkräfte haben Mühe die Demonstranten vor dem Jingwen und Apparel Einkaufszentrum im …

Spezialeinheiten, Antiaufruhr-Polizei, massive Einsatzkräfte – das zeigen diese Fotos, die am 8. Mai in Peking geschossen wurden. Die Einsatzkräfte haben Mühe die Demonstranten vor dem Jingwen und Apparel Einkaufszentrum im Zaum zu halten.

Die Demonstranten sind Wanderarbeiter aus der Provinz Anhui. Sie alle fordern Antworten. Antworten, warum die 22-jährige Yuan Liya am 3. Mai sterben musste. Das Opfer stammte ebenfalls aus Anhui.

Frau Yuan war Verkäuferin. Die Pekinger Polizei behauptet, sie habe Selbstmord begangen, indem sie um 5 Uhr morgens aus dem 6. Stock sprang. Doch die Demonstranten bezweifeln dies. Denn online kursieren Gerüchte, dass Sicherheitsbeamte im Einkaufszentrum Frau Yuan vergewaltigten und sie vom Gebäude hinunter warfen.

Die Familie von Yuan wollte das Überwachungsvideo am Tatort sehen. Die Polizei lehnte ab. Ebenso haben Internetzensoren angefangen die Online-Diskussion über das Thema aus dem Netz zu entfernen. Die China Digital Times berichtet sogar, dass entsprechende Suchbegriffe auf dem Twitter-ähnlichen Blog Sina Weibo blockiert wurden.

Und trotzdem sickerten die Informationen durch. Fotos von Demonstranten und massenweise Polizei verbreiten sich weiterhin online .