Stundenlöhne von Geringverdienern steigen seit 2010 wieder

Nach Jahren mit Reallohnverlusten steigen seit 2010 auch die Stundenlöhne der Geringverdiener wieder.

Nach Jahren mit Reallohnverlusten steigen seit 2010 auch die Stundenlöhne der Geringverdiener wieder. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), in der die Lohnentwicklung seit 1995 untersucht wird, berichtet der „Spiegel“. Bis 2010 stiegen demnach in Deutschland vor allem die realen Bruttostundenlöhne der Besserverdiener, im gleichen Zeitraum breitete sich der Niedriglohnsektor aus.

Seit 2006 ist der Niedriglohnbereich, in dem sich 22 Prozent der Beschäftigen befinden, dann aber nicht weiter gewachsen. Auch sei der Niedriglohn keine Sackgasse, so die Studie.

Von den 20 Prozent Beschäftigten mit den niedrigsten Löhnen im Jahr 2010, die erwerbstätig blieben, gehörten demnach fünf Jahre später mehr als die Hälfte nicht mehr zu den Geringverdienern. Das Nachsehen hatten in den vergangenen Jahren die Beschäftigten der mittleren Lohngruppen, deren Verdienste im Vergleich unterdurchschnittlich stiegen. (dts)

Kommentieren

Werte Leserinnen und Leser!

Schon lange wollen wir das Diskussionsklima in der Kommentarfunktion verbessern und dabei unserer Maxime „Meinungsfreiheit für alle“ treu bleiben. Wegen personeller und finanzieller Engpässe war dies bisher nicht möglich.

Wir wenden uns deshalb mit der besonderen Bitte an Sie: Unterstützen Sie die Einrichtung unseres Moderators mit Ihrer Spende! Er wird sich um Trolle, Provokateure und strafrechtlich relevante Äußerungen kümmern.

Hier Spenden!

IBAN: DE21100700240525505400 BIC: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Kommentar-Moderator