Unvorstellbares Leiden: Schauspielerin Judi Dench unterstützt Petition gegen Hundefleisch-Festival in China

Epoch Times26. Juni 2019 Aktualisiert: 26. Juni 2019 14:43
Die bekannte britische Schauspielerin Judi Dench und die Geigerin Vanessa Mae gehören mit zu den Unterstützern einer Petition gegen das Yulin "Hundefleisch-Festival" in China, bei dem alljährlich zehntausende Hunde und tausende Katzen unter katastrophalen Bedingungen gehalten, teilweise gequält dann getötet und vor Ort zubereitet werden.

Ein weiterer Star, der sich kürzlich dem Kampf gegen das jährliche Yulin „Hundefleisch-Festival“ – das gerade in China stattfindet – angeschlossen hat, ist die preisgekrönte britische Schauspielerin Judi Dench. In einer Unterstützer-Botschaft im Rahmen einer Petition gegen das Festival äußert sie den Wunsch, dass der Handel mit Hundefleisch in China ein Ende nimmt.

Es erfüllt mich mit Traurigkeit zu denken, dass das Yulin Hundefleisch-Festival wieder vor der Tür steht. Deshalb wollte ich diese Botschaft als Symbol meiner Solidarität mit all den Tausenden von Menschen in China gegen den Handel mit Hundefleisch senden, die ihre Hunde und Katzen genauso lieben wie wir, aber durch den schrecklichen Herzensschmerz gehen, sie von Hundedieben stehlen zu lassen.

Sie könne sich das Leiden dieser armen Hunde gar nicht vorstellen, und sie hoffe sehr, dass dieser grausame Handel eines Tages bald enden wird, äußerte die Schauspielerin in ihrer Unterstützer-Botschaft.

Die Petition – von Humane Society International und Care2 ins Leben gerufen – wurde mit 1,5 Millionen Unterschriften und der Botschaft von Dench letzten Donnerstag der Chinesischen Botschaft in London überreicht. Bei der Übergabe waren mehrere menschliche Unterstützer der Petition aber auch vier Hunde, die während des vergangenen Yulin „Hundefleisch-Festival“ gerettet wurden, anwesend, berichtet das Magazin „People“. Neben Dench unterstützt die Geigerin Vanessa-Mae die Petition gegen das Yulin „Hundefleisch-Festival“.

Mit Giftpfeilen und Seilschlingen werden Haustiere gestohlen

Claire Bass, Geschäftsführerin der Humane Society International/UK, äußert dazu auf der Webseite ihrer Organisation:

„Der Handel mit Hundefleisch in China dreht sich in erster Linie um Kriminalität und Grausamkeit. Das Yulin „Hundefleisch-Festival“ ist ein kleines, aber beunruhigendes Beispiel für einen unsäglich grausamen Handel von Hundedieben und -verkäufern, die routinemäßig Haustiere am helllichten Tag mit Giftpfeilen und Seilschlingen stehlen, sich den Gesetzen der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit widersetzen und schreckliches Leid verursachen, alles für ein Fleisch, das die meisten Menschen in China nicht konsumieren.“

Tierschützer kämpfen seit Jahren schon gegen das alljährlich in Yulin – einer 6-Millionen-Menschen-Stadt in der südchinesischen Provinz Guangxi – stattfindende „Hundefleisch-Festival“. Bei dem anlässlich der Sommersonnenwende gefeierten Fest, das vergangenen Freitag startete und noch bis nächsten Sonntag andauert, werden jedes Jahr Zehntausende von Hunden und mehrere Tausend Katzen geschlachtet. Dabei wird nicht allein die hohe Zahl an Tieren die getötet werden kritisiert, sondern auch die Art, wie sie unter katastrophalen Bedingungen gehalten, getötet und teilweise auch zubereitet werden. (er)

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